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THEMA: Zum 2. Fastensonntag

Zum 2. Fastensonntag 21 Feb 2016 09:20 #49587

Lk 9. 28-36
"Etwa acht Tage nach diesen Reden nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten.
Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß.
Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija;
sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte.
Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen.
Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte.
Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst.
Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon."

Eine Begegnung mit Gott ist immer etwas außergewöhnliches, auch und gerade beim Beten. Gut, sie muß jetzt nicht immer so spektakulär ausfallen, vielleicht ist sie auch eher etwas persönlich. Schließlich möchte Gott ja im Lukasevangelium den Jüngern etwas bestimmtes sagen und zeigen. Man kann mit Fug und Recht sagen, das die Jünger ziemlich beeindruckt davon sind und dieses Erlebnis über Tage hinaus auch erst in sich aufnehmen müssen, es verinnerlichen, es zu "ihrem Erlebnis" machen.
Nun, die Anweisung Gottes war eindeutig: Auf den auerwählten Sohn sollen sie hören, da gibt es kein Rütteln, noch Zweifel. Auf diesen Sohn, der sich mit Mose und Elija wohl über die Bibel, über die Wunder Gottes und die Nachfolge unterhält. Er ist es, Zweifel sind nicht angebracht.
Nun, dieses Erbe wurde an die Apostel weitergereicht und diese gaben es an die für sie Eingesetzten über viele Generationen weiter: Zuerst an die Bischöfe, damit aber auch an die von den Bischöfen eingesetzten Priester und Pastoren. Wenn also in der Kirche, direkt in der Nähe des Gekreuzigten, ein Pastor seine Predigt hält, so spricht er Worte, die ebensogut dort hätten am Berg fallen können, meist sogar von einem erhabenen Platz herunter. Nicht etwa, damit man sich über andere erhebt, sondern an Stelle des geliebten Herrn um seine Worte zu verkünden, sie verständlich auszulegen oder in Form von Gleichnissen (die unser Herr ja liebte) jedem nahe zu bringen.
Kurzum: Stellt euch einfach vor, ihr seht diese Szene, werdet ergiffen von der Liebe und dem Wort Gottes und hört auf das, was er euch sagen möchte. Vielleicht nehmt ihr es auch auf und sinniert einige Tage drüber, was ja auch nicht so schlecht ist. Oder aber ihr bekommt eine schlagartige Erkenntnis einer höheren Weisheit, einer Epiphanie und seht die Dinge in neuem Licht, so wie einst die Apostel Jesu in neuem Licht sahen (und der dezente Hinweis Gottes nicht fehlte). In jedem Fall wäre es dazu eine gute Idee in die Kirche zu gehen, in ihre gleich in der Nähe. Wenn ihnen dabei etwas Besonderes passiert, erst darüber nachdenken und schweigen - und dann dürfen sie gerne für ihre Kirche werben, am Sonntag:

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag!
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Columban III

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