Allerheiligen

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Der 1. November, Allerheiligen (lateinisch Festum Omnium Sanctorum), ist ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird (Lokalheilige und Heiliggesprochene) sowie aller Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott. Das zum selbsten Zeitpunkt stattfindende Samhain, ein Feuerfest, markiert in Irland das Ende des Sommers und des Jahres. Es war in vorchristlicher Zeit der Jahresversammlung, bei der alle Lebenden gezählt und Gericht gehalten wurde. Nach der Tradition ist es verpönt oder schlecht, in der dunklen Zeit zu heiraten - dies mag auch wegen den schlechten Witterungsverhältnissen so in der Tradition verankert sein.

Zudem ist es die Zeit der Geister und die Zeit, an denen die Thuatha de Danann (die irischen Side) die 2. Schlacht von Mag Tured (im Buch der Eroberungen) gewannen. Aus jenem Grunde steht nach dem Glauben jene Anderswelt (die dem christlichen Limbus entspricht) ihnen an jenem Tage offen, diese Tradition ist übrigens auch (bis zum 8. November) in der römischen Mythologie zu finden.

Der Abend vor Allerheiligen, genannt Allerheiligenabend oder auf englisch All hallows evening wurde mit der Zeit zu hallows eve und halloween abgewandelt, welches weltweit ein Fest für Kinder am Vorabend ist. Der Vorabend gilt aber (wie so oft) auch hier als Beginn des Festtages, also Allerheiligen.



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