Freie katholische Kirchen und Gemeinden: Unterschied zwischen den Versionen

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Unter dem Begriff "'''Freie Katholische Kirchen'''" bzw.  "'''Autokephale Kleinkirchen in katholischer Tradition (Vereinskirchen)'''" versteht man eine bzw. mehrere Abspaltungen und unabhängige Konfessionen<ref> Siehe Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst [http://remid.de/katholizismus/ unter REMID Katholizismus] Stand 17.8.2016 14:35</ref> von der [[katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]]. Somit sind diese nicht Teil oder Teilkirchen der römisch-katholischen Kirche, sie wirken unabhängig von ihr und unterliegen nicht ihrer Gerichtsbarkeit, obwohl oftmals ähnliche Überzeugungen und Praktiken wie jene der römisch-katholischen und altkatholischen Kirche geteilt werden. Alle Kirchen bzw. Gemeinden innerhalb der freikatholischen Bewegung sind durch den gemeinsamen Glauben und Grundsätze fest verbunden.
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[[File:Gottesraum einer Freikatholischen Kirche.jpg|mini]]
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Unter dem Begriff "'''Freie Katholische Kirchen'''" bzw.  "'''Autokephale Kleinkirchen in katholischer Tradition (Vereinskirchen)'''" versteht man eine bzw. mehrere Abspaltungen und unabhängige Konfessionen bzw. Hauskirchen <ref>vgl. Alex Kurz (Autor), Christoph Morgenthaler (Series Editor), Ottmar Fuchs (Series Editor) in ''Zeitgemäß Kirche denken: Analysen und Reflexionen zu einer postmodernen kirchlichen Erwachsenenbildung (Praktische Theologie heute)'', Verlag Kohlhammer, Dezember 2007 S. 39</ref> von der [[katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]]. Somit sind diese nicht Teil oder Teilkirchen der römisch-katholischen Kirche, sie wirken unabhängig von ihr und unterliegen nicht ihrer Gerichtsbarkeit, obwohl oftmals ähnliche Überzeugungen und Praktiken wie jene der römisch-katholischen und altkatholischen Kirche geteilt werden. Alle Kirchen bzw. Gemeinden innerhalb der freikatholischen Bewegung sind durch den gemeinsamen Glauben und Grundsätze fest verbunden, sie werden zu den katholischen Kirchen gezählt <ref> Siehe Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst [http://remid.de/katholizismus/ unter REMID Katholizismus] Stand 17.8.2016 14:35</ref>.
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== Selbstdarstellung und -bezeichnung, Herkunft ==
 
== Selbstdarstellung und -bezeichnung, Herkunft ==
  
===Selbstdarstellung===
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Sich selbst bezeichnen die freien katholischen Kirchen als eine vom [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] aus unabhängige, in [[Katholizismus|katholischer Tradition]] lebende Kirchengemeinschaft. Sie erkennen den [[Papst]] zwar als obersten Bischof der römisch-katholischen bzw. auch der Weltkirche an, jedoch nicht als (alleinigen) Stellvertreter Christi<ref> Als [[Stellvertreter Christi]] ist jeder Diakon, Priester und Bischof in seiner Tätigkeit berufen vgl [http://www.kathpedia.com/index.php/Priesterweihe Priesterweihe auf Kathpedia]Stand 16.8.2016 21:47</ref> auf Erden.
Sich selbst bezeichnen die freien katholischen Kirchen als vom [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] aus unabhängige, in [[Katholizismus|katholischer Tradition]] lebende Kirchengemeinschaften. Sie erkennen den [[Papst]] zwar als obersten [[Bischof]] der römisch-katholischen bzw. auch der Weltkirche an, jedoch nicht als (alleinigen) Stellvertreter Christi<ref> Als [[Stellvertreter Christi]] ist jeder [[Diakon]], [[Priester]] und Bischof in seiner Tätigkeit berufen vgl [http://www.kathpedia.com/index.php/Priesterweihe Priesterweihe auf Kathpedia]Stand 16.8.2016 21:47</ref> auf Erden.
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Die freien katholischen Kirchen und Gemeinden stehen durch die [[Apostolische Sukzession]]<ref>Zumeist Thuc-Sukkzession oder Altkatholische Linien siehe [http://www.keltischekirche.de/home/apost-sukzession.html Sukzession der KKD] Stand 17.8.2016 20:10</ref> in der Nachfolge der [[Apostel]] und sind berufen durch den [[Heiliger Geist|heiligen Geist]].
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Ebenso glaubt die sich selbst so bezeichnende "freikatholische Bewegung" an das urkirchliche Modell<ref> Siehe auch den Artikel [http://forum-kirchenaufbruch.de/wp-content/uploads/2011/03/Urchristliche-Gemeindemodelle-im-Zeitalter-der-PG-1.pdf Urchristliche Gmeindemodelle im Zeitalter der PG] Stand 17.8.2016 15:58</ref> der Gleichheit aller [[Konfession|Konfessionen]] als Minderheitskirche, hier sind alle geistlichen Führer -die genannten "[[Bischof|Bischöfe]]"- gleich, keiner steht über den anderen (Pares inter Pares).
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Ihrer Herkunft nach sind sie zum Teil autokephale Gemeinden, die sich aus Zusammenschlüssen ehemaligen Angehörigen und Laien der Amtskirchen zusammensetzen und zum anderen Neugründungen bzw. Missionen in der Tradition alter Kirchen bzw. Gemeinschaften. Ihnen ist zu eigen, das sie mehrere, meist kritisierte Schwächen größerer Kirchen versuchen zu kompensieren und sich in die Ökumene einbringen möchten.
  
Die freien katholischen Kirchen und Gemeinden sehenn sich in der [[Apostolische Sukzession|Apostolischen Sukzession]]<ref>Zumeist Thuc-Sukkzession oder Altkatholische Linien siehe [http://www.keltischekirche.de/home/apost-sukzession.html Sukzession der KKD] Stand 17.8.2016 20:10</ref> in der Nachfolge der [[Apostel]] stehend und berufen durch den [[Heiliger Geist|heiligen Geist]]. Ebenso glaubt die sich selbst so bezeichnende "freikatholische Bewegung" an das urkirchliche Modell<ref> Siehe auch den Artikel [http://forum-kirchenaufbruch.de/wp-content/uploads/2011/03/Urchristliche-Gemeindemodelle-im-Zeitalter-der-PG-1.pdf Urchristliche Gmeindemodelle im Zeitalter der PG] Stand 17.8.2016 15:58</ref> der Gleichheit aller [[Konfession|Konfessionen]]: Alle geistlichen Führer - die genannten "Bischöfe" - sind gleich, keiner steht über den anderen (Pares inter Pares).
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==Anerkenntnis und Kritik==
 
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=== Herkunft ===
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Ihrer Herkunft nach sind sie zum Teil autokephale Gemeinden, die sich aus Zusammenschlüssen ehemaligen Angehörigen und Laien der [[Amtskirche]]n zusammensetzen und zum anderen Neugründungen bzw. Missionen in der Tradition alter Kirchen<ref> Siehe auch [https://www.academia.edu/8724881/Uwe_Eckert_Geschichte_der_keltischen_Kirche_mit_ihren_fr%C3%BChchristlichen_Heiligen_Beschl%C3%BCssen_und_Sagen Uwe Eckert: Geschichte der keltischen Kirche PDF auf Academia.edu] Stand 19.8.2016 11:56</ref> bzw. Gemeinschaften. Ihnen ist zu eigen, das sie mehrere, meist kritisierte Schwächen oder Mängel größerer Kirchen zu kompensieren suchen und sich mit neuen Ideen in die Ökumene einbringen möchten.
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== Kritik und Anerkenntnis ==
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===Kritik===
 
===Kritik===
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Die weitaus meisten freien katholischen Kirchen werden von den Amtskirchen nicht als gleichwertige Gemeinden anerkannt, eine Zusammenarbeit wird oder wurde nicht selten verweigert oder abgelehnt. Häufige Kritikpunkte sind:
 
Die weitaus meisten freien katholischen Kirchen werden von den Amtskirchen nicht als gleichwertige Gemeinden anerkannt, eine Zusammenarbeit wird oder wurde nicht selten verweigert oder abgelehnt. Häufige Kritikpunkte sind:
  
*Abwertung der Leiter als "Vagantismus" bzw. Vagantenbischöfe<ref> siehe [https://books.google.de/books?id=fQv3653XDPMC Entscheidungen in Kirchensachen Bd 27 in 1989 verlegt von von De Gruyter Rechtswissenschaften Verlags GmbH Berlin S.190 ] Stand 19.8.2016 10:01</ref>
 
 
*vermutete esoterische Elemente (herrührend aus den Bezeichnungen)
 
*vermutete esoterische Elemente (herrührend aus den Bezeichnungen)
*vermutetes finanzielles Missmanagement<ref>Demgegenüber steht die Prüfung durch das Finanzamt, siehe jeweilige Satzungen und Gemeinnützigkeit wie z.B. [http://www.freie-katholische-kirche.com/startseite/satzung/ Satzung der FKGK, Punkt Gemeinnützigkeit] Stand 18.8.2016 22:41</ref>
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*vermutetes finanzielles Missmanagement<ref>Demgegenüber steht die Prüfung durch das Finanzamt, siehe jeweilige Satzungen und Gemeinnützigkeit</ref>
*abgeänderte Liturgien, alte Texte<ref> Siehe auch [http://www.keltischekirche.de/kkwiki/index.php?title=Messritus Lorrha/Stowe Liturgie], sowie abgeänderte Formen des Novus Ordo in div. Kirchen</ref>
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*abgeänderte Liturgien, Texte
 
*neuartige Formen des Gottesdienstes
 
*neuartige Formen des Gottesdienstes
 
*Beharren auf alten Gepflogenheiten
 
*Beharren auf alten Gepflogenheiten
 
*mangelhafte Ausbildung der Priester
 
*mangelhafte Ausbildung der Priester
 
*mangelhafte oder unzureichende Größe der Gemeinden/Räume
 
*mangelhafte oder unzureichende Größe der Gemeinden/Räume
*häufig negative Berichterstattungen, Mißverständnisse<ref>Siehe [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Eklat-am-Altar-Falscher-Pfarrer-in-Windischgarsten;art4,700028 Artikel in Nachrichten.at] Stand 18.8.2016 16:54</ref>
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*häufig negative Berichterstattungen
*Warnungen der Amtskirchen vor einigen wenigen Gemeinschaften
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*Warnungen der Amtskirchen vor einigen, wenigen Gemeinschaften
 
*Abschottung zu konventionellen Amtskirchen
 
*Abschottung zu konventionellen Amtskirchen
*Streitigkeiten untereinander, negatives Image  
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*Streitigkeiten untereinander, negatives Image
*Nichtbeteiligung an Arbeitskreisen ([[Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen|ACK]]), Kritik an Amtskirchen
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*Nichtbeteiligung an Arbeitskreisen (ACK), Kritik an Amtskirchen
  
 
===Anerkenntnis===
 
===Anerkenntnis===
  
*Bewahrung alter [[Liturgie]]n und Grundsätze
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*Bewahrung alter Liturgien und Grundsätze
*soziales Engagement trotz fehlender Mittel
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*Soziales Engagement trotz fehlender Mittel
 
*Willen zur ökumenischen Zusammenarbeit, Beteiligung an Aktionen
 
*Willen zur ökumenischen Zusammenarbeit, Beteiligung an Aktionen
 
*Statements zum Erhalt alter Glaubensinhalte, Publikationen
 
*Statements zum Erhalt alter Glaubensinhalte, Publikationen
 
*Besuche bei Amts- bzw. Freikirchen, Beteiligung an Messen und Gottesdiensten
 
*Besuche bei Amts- bzw. Freikirchen, Beteiligung an Messen und Gottesdiensten
*kostenlose Ausbildung und Schulungen
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*Kostenlose Ausbildung und Schulungen
 
*Bewahrung der apostolischen Sukzession ausserhalb des Hl. Stuhles
 
*Bewahrung der apostolischen Sukzession ausserhalb des Hl. Stuhles
 
*Erarbeitung neuer Grundsätze und Arbeitsgrundlagen
 
*Erarbeitung neuer Grundsätze und Arbeitsgrundlagen
 
*Reformation alter Strukturen und Korrektur von publizierten Mängeln
 
*Reformation alter Strukturen und Korrektur von publizierten Mängeln
 
*Wegfall oft kritisierter Dogmen der großen Kirchen, Flexibilität
 
*Wegfall oft kritisierter Dogmen der großen Kirchen, Flexibilität
*eigene Identität und Herkunft
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*Eigene Identität und Herkunft
  
 
== Glauben, Glaubenswahrheiten, Credo, Sakramente ==
 
== Glauben, Glaubenswahrheiten, Credo, Sakramente ==
[[Datei:UKK-Kapelle0816.jpg|mini|Private Kapelle der Unabhängig-katholischen Kirche in Hövelhof]]
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Die Mitglieder der freien katholischen Kirchen und Gemeinden glauben gemäß der katholischen Glaubenssätze an z.B.:
 
Die Mitglieder der freien katholischen Kirchen und Gemeinden glauben gemäß der katholischen Glaubenssätze an z.B.:
  
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*das Wirken Gottes auf Erden,
 
*das Wirken Gottes auf Erden,
 
*die Auferstehung und das ewige Leben/ Leben nach dem Tode ([[Eschatologie]]),
 
*die Auferstehung und das ewige Leben/ Leben nach dem Tode ([[Eschatologie]]),
*das Endgericht Gottes und das [[Fegefeuer]],
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*das Endgericht Gottes und das Fegefeuer,
 
*die [[Heilige|Heiligen]] und [[Marienverehrung]],
 
*die [[Heilige|Heiligen]] und [[Marienverehrung]],
 
*die sieben [[Sakrament|Sakramente]] (siehe untenstehend),
 
*die sieben [[Sakrament|Sakramente]] (siehe untenstehend),
*die [[Bibel]] sowie die Tradition der katholischen Kirche<ref>Überwiegend beinhaltend die ersten 7 ökumenischen Konzile und viele Dogmen bis zum 1. Vatikanum, vgl. auch altkatholische Grundsätze; vgl. [https://www.academia.edu/22770161/Eckert_Dogmatik_der_keltischen_Kirche_Band_3_der_Reihe_ Eckert Dogmatik der keltischen Kirche (Band 3 der Reihe)] Stand 18.8.2016 22:45</ref>  
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*die [[Bibel]], sowie die Tradition der katholischen Kirche<ref>Überwiegend beinhaltend die ersten 7 ökumenischen Konzile und viele Dogmen bis zum 1. Vatikanum, vgl. auch altkatholische Grundsätze</ref>
*die eine, heilige, apostolische und katholische Kirche<ref>die eine Kirche Christi als Einheit aller christlichen Kirchen (und nicht etwa nur die römische), als ein Leib Christi; vgl. [[Notae Ecclesiae]] in Wikipedia Stand 16.8.2016 22:11</ref>.
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*die eine, heilige, apostolische und katholische Kirche<ref>Die eine Kirche Christi als Einheit aller christlichen Kirchen (und nicht etwa nur die römische), als ein Leib Christi vgl. [[Notae Ecclesiae]] in Wikipedia Stand 16.8.2016 22:11</ref>.
  
 
===Dogmen===
 
===Dogmen===
  
Die weitaus meisten (römisch-)katholischen Dogmen und allgemeinen Glaubensgrundsätze und Pflichten werden anerkannt, mit Ausnahme solcher Dogmen, welche z.B. auch die altkatholische Kirche anzweifelt: das [[Papstprimat|Primat]] und die [[Päpstliche Unfehlbarkeit|Unfehlbarkeit des Papstes]], die [[Mariä Aufnahme in den Himmel|leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel]] etc.
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Die weitaus meisten (römisch) katholischen Dogmen und allgemeinen Glaubensgrundsätze und Pflichten werden anerkannt, mit Ausnahme solcher Dogmen, welche z.B. auch die altkatholische Kirche anzweifelt: Das Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes, die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel etc.
  
 
Darüber hinaus besteht der Wille zur Ökumene, es wird auch die ökumenische Charta<ref>Siehe [http://www.keltischekirche.de/kkwiki/index.php?title=Charta_Oecumenica Charta Ökumenika] Stand 17.8.2016 20:43</ref> als verbindendes Dokument anerkannt. Eine Mitarbeit in der ACK wird angestrebt, dies bringt u.a. die rechtmäßige Verwendung des Ökumenelogo zum Ausdruck. Es besteht der Wille zur aktiven Zusammenarbeit mit den großen Kirchen.
 
Darüber hinaus besteht der Wille zur Ökumene, es wird auch die ökumenische Charta<ref>Siehe [http://www.keltischekirche.de/kkwiki/index.php?title=Charta_Oecumenica Charta Ökumenika] Stand 17.8.2016 20:43</ref> als verbindendes Dokument anerkannt. Eine Mitarbeit in der ACK wird angestrebt, dies bringt u.a. die rechtmäßige Verwendung des Ökumenelogo zum Ausdruck. Es besteht der Wille zur aktiven Zusammenarbeit mit den großen Kirchen.
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=== Glaubensbekenntnis ===
 
=== Glaubensbekenntnis ===
  
Es sind verschiedene [[Glaubensbekenntnis|Glaubensbekenntnisse]] in Gebrauch; als die wichtigsten gelten  
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Es sind verschiedene [[Glaubensbekenntnis|Glaubensbekenntnisse]] in Gebrauch, als die Wichtigsten gelten
  
*das "[[Apostolikum]]", welches seinen Namen von den Aposteln bekam, auf die es zurück geführt wird,
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*das "[[Apostolikum]]", welches seinen Namen durch die Apostel bekam, da es auf diese zurück geführt wird.
*das "[[Athanasium]]", welches auf [[Athanasius von Alexandria]] im 4.&nbsp;Jahrhundert zurückgeführt wird, und
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*das "[[Athanasium]]", welches auf [[Athanasius von Alexandria]] im 4. Jahrhundert zurückgeführt wird und
 
*das "[[Nicäno-Konstantinopolitanum]]", welches auf den beiden ersten [[Ökumenische Konzile|Ökumenischen Konzilien]] in Nizäa (325) und Konstantinopel (381) verfasst wurde.
 
*das "[[Nicäno-Konstantinopolitanum]]", welches auf den beiden ersten [[Ökumenische Konzile|Ökumenischen Konzilien]] in Nizäa (325) und Konstantinopel (381) verfasst wurde.
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Über lange Zeit wurden mehrere zusätzliche Glaubensbekentnisse in verschiedenen Freikirchen verfasst, aber keines erreichte den Stellenwert der bekannten Glaubensbekenntnisse ([[Credo]]), die als die großen Glaubensbekenntnisse des frühen Christentums gelten. Einige seltene und älteste Glaubensbekenntnisse werden auch gepflegt wie z.B. das [[altrömisches Glaubensbekenntnis|altrömische Glaubensbekenntnis]], [[https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Chalcedon|Das Glaubensbekenntnis des Konzils von Chalcedon]].
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Über lange Zeit wurden mehrere, zusätzliche Glaubensbekentnisse in verschiedenen Freikirchen verfasst, aber keines erreichte den Stellenwert der bekannten Glaubensbekenntnisse ([[Credo]] d.h. Ich [[Glaube]]), die als die großen Glaubensbekenntnisse des Westens gelten. Einige, seltene und älteste Glaubensbekenntnisse werden auch gepflegt wie z.B. das [[altrömisches Glaubensbekenntnis|altrömische Glaubensbekenntnis]].
  
 
=== Die Sakramente ===
 
=== Die Sakramente ===
 
Folgende 7 Sakramente werden in den freien katholischen Kirchen und Gemeinden gespendet und von ihren Mitgliedern untereinander anerkannt:
 
Folgende 7 Sakramente werden in den freien katholischen Kirchen und Gemeinden gespendet und von ihren Mitgliedern untereinander anerkannt:
  
1.) die [[Taufe]] (auch bei Erwachsenen)
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1.) Die Taufe (auch bei Erwachsenen)
2.) Versöhnung mit Gott ([[Beichte|Buße/Beichte]]), auch als Gemeinschaftsbeichte
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2.) Versöhnung mit Gott (Buße/Beichte), auch als Gemeinschaftsbeichte
3.) [[Firmung]] bzw. [[Konfirmation]] (im Sinne der Regelung der altkatholischen Kirche)
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3.) Firmung bzw. Konfirmation (im Sinne der Regelung der altkatholischen Kirche)
4.) [[Heilige Messe|Eucharistiefeier]] (auch als ökumenische Feier mit evangelischer Beteiligung) und [[Krankenkommunion]])
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4.) Eucharistiefeier (Auch als ökumenische Feier mit evangelischer Beteiligung, Krankenkommunion)
5.) [[Kirchliche Trauung|Hochzeit/Trauung]] (auch für geschiedene Partner, bis zu drei mal bei Wiederheirat)
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5.) Hochzeit / Trauung (auch für geschiedene Partner, bis zu 3x bei Wiederheirat)
6.) [[Krankensalbung]]
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6.) Krankensalbung
7.) [[Ordination|Weihe]]
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7.) Weihe
  
Alle diese Sakramente werden in der Regel nach dem [[Rituale Romanum]] hinswichtlich ''Intentio'', ''[[Form (Philosophie)|Forma]]'' und ''[[Materie (Philosophie)|Materia]]'' von geweihten Priestern so gespendet, wie es schon immer die christliche Kirche tat.
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'''Wichtig:''' Alle diese Sakramente werden in der Regel nach dem Rituale Romanum in der Art und Weise in Intention, Forma und Materia von geweihten Priestern so gespendet, wie es schon immer die christliche Kirche tat.
  
 
=== Sakramentalien, angebotene zusätzliche kirchliche Dienste ===
 
=== Sakramentalien, angebotene zusätzliche kirchliche Dienste ===
  
Zu den bereits aufgeführten 7 Sakramenten bieten manche Freie Katholische Kirchen zusätzlich folgende Feiern, Segen und Sakramentalien oder eigene Liturgien an<ref> siehe auch [https://www.academia.edu/12424775/Uwe_Eckert_Liturgie_der_keltischen_Kirche_eingeschlossen_fr%C3%BChchristliche_Riten_Sakramente_und_Sakramentalien PDF U.Eckert, Liturgie der keltischen Kirche] auf Academia.edu Stand 17.8.2016 15:02</ref>:
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Zu den bereits aufgeführten 7 Sakramenten, bieten manchen Freie Katholische Kirchen zusätzlich folgende Feiern, Segen und Sakramentalien oder eigene Liturgien an<ref> siehe auch [https://www.academia.edu/12424775/Uwe_Eckert_Liturgie_der_keltischen_Kirche_eingeschlossen_fr%C3%BChchristliche_Riten_Sakramente_und_Sakramentalien PDF U.Eckert, Liturgie der keltischen Kirche] auf Academia.edu Stand 17.8.2016 15:02</ref> an:
  
*Segensfeiern / Fürbitten zur Verpartnerung (z.B. bei gleichgeschlechtlichen Paaren),
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*Segensfeiern / Fürbitten zur Verpartnerung (z.B. bei gleichgeschlechtlichen Paaren)
*Hochzeit/Trauung (als Wiederheirat auch bei ordentlich geschiedenen Paaren bzw. vorab mit Dispens aufgelöster/als ungültig erklärter Trauung),
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*Hochzeit/Trauung (Als Wiederheirat auch bei ordentlich geschiedenen Paaren bzw. vorab mit Dispens aufgelöster/als ungültig erklärter Trauung)
*Segensfeier bei Verlobung (bzw. auch andere Segen wie Haussegen, Kindersegnungen, Kirchweih etc.)
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*Segensfeier bei Verlobung (bzw. auch andere Segen wie Haussegen, Kindersegnungen, Kirchweih etc,)
  
 
== Organisation und Finanzierung ==
 
== Organisation und Finanzierung ==
 
===Organisation===
 
===Organisation===
Freie katholische Kirchen und Gemeinden besitzen mangels Mitgliederzahl keine staatliche Anerkennung als [[Körperschaft des öffentlichen Rechts]], die weitaus meisten sind als "Vereinskirche"<ref> Siehe auch den kritischen Artikel zur Minderheitskirche [https://www.evangelisch.de/inhalte/88028/02-09-2013/kathrin-oxen-schrumpfen-der-vereinskirche-kein-verlust Schrumpfen der Vereinskirche auf Evangelisch.de] Stand 17.8.2016 15:55</ref>, als als Körperschaft privaten Rechtes (sogenannter [[eingetragener Verein]]) registriert. Sie arbeiten nach dem Vereinsrecht und erhalten in der Regel die Freistellung als [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützige]] Institution. Jede dieser Kirchen verwaltet sich selbst; einen gemeinsamen übergeordneten Verband oder eine gemeinsame Hauptstelle über allen Kirchen gibt es derzeit (noch) nicht.<ref> Die Errichtung eines größeren Verbandes ist momentan in Planung, dieser soll die Interessen z.B. innerhalb der ACK vertreten. Ein Beitritt ist geplant [http://www.keltischekirche.de/home/satzung-und-kanon/2014-10-20-16-25-31.html vgl. ökumenische Zusammenarbeit] Stand 18.8.2016 22:49 </ref>
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Freie katholische Kirchen und Gemeinden besitzen mangels Mitgliederzahl keine staatliche Anerkennung als Körperschaft öffentlichen Rechtes, die weitaus meisten sind als "Vereinskirche<ref> Siehe auch den kritischen Artikel zur Minderheitskirche [https://www.evangelisch.de/inhalte/88028/02-09-2013/kathrin-oxen-schrumpfen-der-vereinskirche-kein-verlust Schrumpfen der Vereinskirche auf Evangelisch.de] Stand 17.8.2016 15:55</ref>", als sogenannter  ([[eingetragener Verein]]) als Körperschaft privaten Rechtes ordentlich registriert. Sie arbeiten nach dem Vereinsrecht und erhalten in der Regel die Freistellung als gemeinnützige Institution. Jede dieser Kirchen verwaltet sich selbst: Einen gemeinsamen übergeordneten Verband oder eine gemeinsame Hauptstelle über allen Kirchen gibt es derzeit (noch) nicht<ref> Die Errichtung eines größeren Verbandes ist momentan in Planung, dieser soll die Interessen z.B. innerhalb der ACK vertreten. Ein Beitritt ist geplant</ref>.
  
 
===Finanzierung===
 
===Finanzierung===
Da die freien katholischen Kirchen nicht als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt sind, beziehen sie auch keinerlei [[Kirchensteuer]]. Der Unterhalt dieser Kirchen wird entweder durch Spenden, Mitgliedsbeiträge, [[Kirchgeld]] oder Förderung einzelner Personen (oft der Priester bzw. Gründer) erbracht. Ein anderer Teil ergibt sich aus Kollekten und Sammlungen.
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Da die freien katholischen Kirchen nicht als [[Körperschaft öffentlichen Rechts]] anerkannt sind, beziehen sie auch keinerlei Kirchensteuer. Der Unterhalt dieser Kirchen wird entweder durch Spenden, Mitgliedsbeiträge, [[Kirchgeld]] oder Förderung einzelner Personen (oft der Priester bzw. Gründer) erbracht. Ein anderer Teil ergibt sich aus Kollekten und Sammlungen.
  
 
=== Bekannte Kritik bei der Finanzierung und Organisation ===
 
=== Bekannte Kritik bei der Finanzierung und Organisation ===
  
Es finanzierten sich einige wenige freie Kirchen ähnlich jener Kirchen in den USA durch das Abhalten sog. "[[freie Trauung|freier Trauungen]]" oder "Taufen" bis hin zur "[[Bestattung|Beerdigung]]" gegen Entgelt (gemeint ist hier keine Aufwandentschädigung!) für den ausrichtenden Priester. Dies ist und war überwiegend unter den [[Freikirche|Freikirchen]] sehr umstritten und als [[Simonie]] angesehen, da dieses Mittel nicht dem kirchlichen Zweck zu Gute kamen.
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Es finanzierten sich einige, wenige freie Kirchen ähnlich jener Kirchen in den USA durch das Abhalten sog. "[[freie Trauung|freier Trauungen]]" oder "[[Taufe|Taufen]]" bis hin zur "[[Bestattung|Beerdigung]]" gegen Entgelt (gemeint ist hier keine Aufwandentschädigung!) für den ausrichtenden Priester. Dies ist und war überwiegend unter den [[Freikirche|Freikirchen]] sehr umstritten und als [[Simonie]] angesehen, da dieses Mittel nicht dem kirchlichen Zweck zu Gute kamen.
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Diese Machenschaften tolerieren die zur Bewegung der freikatholischen Kirchen nicht: In der Regel verpflichten sich die teilnehmenden Kirchen zur Unterlassung dieser "Dienstleistungen" und bieten alle kirchlichen Dienste kostenlos an. Eine Mitgliedschaft bzw. Unkostenerstattung wird bei Inanspruchnahme einiger Dienste aus Kostengründen hingegen erwartet.
  
Solche Praktiken tolerieren die zur Bewegung der freikatholischen Kirchen gehörenden Gruppen nicht. In der Regel verpflichten sich die teilnehmenden Kirchen zur Unterlassung dieser "Dienstleistungen" und bieten alle kirchlichen Dienste kostenlos an. Eine Mitgliedschaft bzw. Unkostenerstattung wird bei Inanspruchnahme einiger Dienste aus Kostengründen hingegen erwartet.
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=== zusätzliche diakonische Dienste und Hilfen ===
 
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=== Zusätzliche diakonische Dienste und Hilfen ===
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*Beerdigung, Begleitung und Seelsorge in der Trauer bei Menschen, die keiner Großkirche angehören<ref> Siehe auch [http://www.trauergruppe.de/duisburg-homberg Trauergruppe Duisburg-Homberg] Stand 17.8.2016 14:51</ref> (auch andere diakonische Dienste!)
 
*Beerdigung, Begleitung und Seelsorge in der Trauer bei Menschen, die keiner Großkirche angehören<ref> Siehe auch [http://www.trauergruppe.de/duisburg-homberg Trauergruppe Duisburg-Homberg] Stand 17.8.2016 14:51</ref> (auch andere diakonische Dienste!)
 
*Hilfen in Notfällen, bei Amtsgängen, in schwierigen Lebenslagen, bei Familienproblemen, Psychosoziale Notfallseelsorge<ref>siehe [http://www.vfsd-nrw.de/seelsorger-vor-ort-und-krisenintervention/ Seelsorger vor Ort PSNV Verein für Sanitätsdienste Duisburg] Stand 17.8.2016 14:54</ref> <ref>[http://www.krisenintervention-psnv.de/psnv-dienste/psnv-deutschland/ Liste der PSNV Dienste] Stand 17.8.20167 15:20</ref>
 
*Hilfen in Notfällen, bei Amtsgängen, in schwierigen Lebenslagen, bei Familienproblemen, Psychosoziale Notfallseelsorge<ref>siehe [http://www.vfsd-nrw.de/seelsorger-vor-ort-und-krisenintervention/ Seelsorger vor Ort PSNV Verein für Sanitätsdienste Duisburg] Stand 17.8.2016 14:54</ref> <ref>[http://www.krisenintervention-psnv.de/psnv-dienste/psnv-deutschland/ Liste der PSNV Dienste] Stand 17.8.20167 15:20</ref>
  
== Klerus und Laien, Weihegrade und Titel ==
+
== Klerus und Laien, Weihe und Ernennungen ==
  
===Klerus und Laien===
+
Das Gottesvolk der freien Kirchen unterscheidet sich in den [[Klerus]] d.h. Priester, Bischöfe, Diakone und die Laien.
Im [[Gottesvolk]] der freien Kirchen wird unterschieden zwischen [[Klerus]], d.h. Priester, Bischöfe, Diakoneund [[Laie (Religion)|Laien]]. Hierbei vertreten die freien Katholischen Kirchen und Gemeinden den Standpunkt, dass es jedem Gläubigen frei steht, nach seiner persönlichen Erfahrung und nach seiner jeweiligen [[Bildung]] sein Leben in den Dienst Christi zu stellen.  
+
  
Deutlich betonen die freien Kirchen, dass sie in katholischer Tradition stehen: Das Priestersein leitet sich in der freien katholischen Kirche oder [[Gemeinde]] direkt vom Willen Jesu Christi ab. Jesus alleine hat seine Kirche auf Petrus sowie seinen Aposteln aufgebaut, und genau darauf baut die freie katholische Bewegung auf. Die Priester bzw. Kleriker der jeweiligen Kirche leiten vor Ort den Seelsorgebereich ihrer jeweiligen Kirche und betreuen diese unabhängig voneinander, sie werden von der jeweiligen Kirche ordiniert.
+
Hierbei vertreten die freien Katholischen Kirchen und Gemeinden den Standpunkt, dass es jedem Gläubigen frei steht, nach seiner persönlichen Erfahrung und nach seiner jeweiligen Bildung sein Leben in den Dienst Christi zu stellen.
  
Priester der Freien katholischen Kirchen und Gemeinden unterliegen keinem [[Zölibat]] – höchstens einem freiwilligen – , ihre Dienste sind rein [[Ehrenamt|ehrenamtlich]]. Laien können in diesen Kirchen auch - je nach Eignung - für [[Andacht]]en, diakonische Hilfs- und Assistenzdienste als [[Ministrant]], Prädikant usw. eingesetzt werden.
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Deutlich betonen die freien Kirchen das sie in katholischer Tradition stehen: Das Priestersein leitet sich in der freien katholischen Kirche oder [[Gemeinde]] direkt vom Willen Jesu Christi ab. Jesus alleine hat seine Kirche auf Petrus, sowie seinen Aposteln aufgebaut und genau darauf baut die freie katholische Bewegung auf! Die Priester bzw. Kleriker der jeweiligen Kirche leiten vor Ort den Seelsorgebereich ihrer jeweiligen Kirche und betreuen diese vollkommen unabhängig voneinander, sie werden von der jeweiligen Kirche ordiniert.
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Priester der frei katholischen Kirche und Gemeinden unterliegen keinem bzw. einem freiwilligen [[Zölibat]], ihre Dienste sind rein [[Ehrenamt|ehrenamtlich]].
  
===Weihegrade===
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Laien können in diesen Kirchen auch -je nach Eignung- für Andachten, diakonische Hilfs- und Assistenzdienste als Ministrant, Prädikant usw. in der Kirche eingesetzt werden.
In den freien katholischen Kirchen und Gemeinden werden Diakone, [[Subdiakon|Sub-Diakone]], Priester und Bischöfe nach den Maßgaben der [[Urchristentum|Urchristen]] durch [[Handauflegung]] und [[Gebet]] hinsichtlich ''Forma'' und ''Materia'' regelgerecht geweiht. Viele freie Kirchen und Gemeinden bedienen sich hierbei des "[[Pontifikale|Pontifikale Romanum]]". Andere Kirchen haben sich in Anlehnung an das ''Pontifikale Romanum'' einen eigenen [[Ritus]] zusammengestellt oder nutzen einen alten bzw. [[Orthodoxie|orthodoxen]] Ritus, nach dem sie ihre Hirten berufen und weihen, der aber an den entscheidenden Stellen sowohl die Form als auch Materie in Worten und Zeichen für eine gültige [[Weihe]] enthält.
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Bei den meisten Freien Katholischen Kirchen existieren folgende klassischen niederen und hohen Weihestufen:
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In den freien katholischen Kirchen und Gemeinden werden Diakone, Sub-Diakone, Priester und Bischöfe nach den Maßgaben der [[Urchristentum|Urchristen]] durch Handauflegung und Gebet mittels Forma und Materia regelgerecht geweiht. Viele freie Kirchen und Gemeinden bedienen sich hierbei des ohne Zweifel gültigen "[[Pontifikale Romanum]]". Andere Kirchen haben sich in Anlehnung an das Pontifikale Romanum einen eigenen Ritus zusammengestellt oder nutzen einen alten bzw. orthodoxen Ritus, nachdem sie ihre Hirten berufen und Weihen, der aber an den entscheidenden Stellen sowohl die Form, als auch Materie in Worten und Taten für eine gültige [[Weihe]] enthält.
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Hier folgen nun die niedrigen und hohen klassischen, Weihestufen die bei den meisten Freien Katholischen Kirchen und Gemeinden existieren:
  
 
*[[Tonsur]]: Berufung in den Klerikerstand (auch ggf. [[Noviziat]] bei [[Mönchsorden]])
 
*[[Tonsur]]: Berufung in den Klerikerstand (auch ggf. [[Noviziat]] bei [[Mönchsorden]])
  
====Niedrige Weihen====
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===Niedrige Weihe===
  
*[[Ostiarier|Ostiariat]]
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*Ostiariat
*[[Lektor|Lektorat]]
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*Lektorat
*[[Exorzist|Exorzistat]]
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*Exorzistat
*[[Akolyth|Akolythat]]
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*Akolythat
  
====Höhere Weihen====
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===Höhere Weihen===
  
*[[Subdiakon|Subdiakonat]] (als Übergangsamt)
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*Subdiakonat (als Übergangsamt)
*[[Diakon|Diakonat]]
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*Diakonat
 
*Priesterweihe
 
*Priesterweihe
 
*Bischofsweihe
 
*Bischofsweihe
  
===Titel und Ernennungen, Kleidung===
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===Ernennungen===
  
[[Titel]] und [[Ernennung|Ernennungen]] gleichen jener der katholischen bzw. altkatholischen Kirchen. Sie werden sinngemäß angewendet, d.h. der Aufgaben- und Verantwortungsbereich der freikatholischen Kirchen ist stets erheblich geringer, zwecks Verdeutlichung der Position in der Struktur sind aber solche Bezeichnungen unabdingbar. Beispiele hierfür sind:
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[[Titel]] und [[Ernennung|Ernennungen]] gleichen jener der katholischen bzw. altkatholischen Kirchen. Sie werden sinngemäß angewendet, d.h. der Aufgaben- und Verantwortungsbereich der freikatholischen Kirchen ist stets erheblich geringer, zwecks Verdeutlichung der Position in der Struktur sind aber solche Bezeichnungen unabdingbar. Beispiele hierfür sind:
  
*[[Abt]]/[[Prior]] (nur bei Orden/Gemeinschaften ggf. auch Weihe),
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*[[Abt]]/[[Prior]] (nur bei Orden/Gemeinschaften ggf. auch Weihe)
*[[Erzbischof]] (hier im Sinne der Funktionsbezeichnung des Leitens mehrerer [[Diözese|Diözesen]] / Verwaltungsbezirke gebraucht, auch als leitender Bischof üblich, mit beifügten Namen der jeweiligen Kirche),
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*[[Erzbischof]] (hier im Sinne des Leitens mehrerer [[Diözese|Diözesen]] / Verwaltungsbezirke gebraucht, auch als leitender Bischof üblich.
*vorsitzender Bischof der Kirche (als Gründer gleicher Rang wie [[Primas]] / Erzbischof gültig in der freikatholischen Bewegung).
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*vorsitzender Bischof der Kirche (als Gründer gleicher Rang wie [[Primas]] / Erzbischof gültig in der freikatholischen Bewegung)
  
Es gab und gibt verschiedentlich gerichtliche Auseinandersetzungen über den Gebrauch von Titeln<ref> Siehe auch gemäß Art. 4 Abs. 2 GG und Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 1 - 3 WRV vgl. [http://www.schuleunderziehung.de/870-Religions-unterricht/915-Rechtsgrundlagen/9967,Religionsfreiheit-im-Grundgesetz.html Abdruck in Schule und Erziehung] Stand 19.8.2016 7:36</ref><ref> Siehe [http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteil/olg-koeln_ss-293-99-143-missbrauch-titel-kirche.html Entscheidung des OLG Koln Az ss 293/99 -143- vom 10. August 1999], welches später zugunsten der UKK entschieden wurde.</ref>, wie sie z.B. auch in den evangelischen, altkatholischen und katholischen Kirchen üblich sind. Hierbei ist zu beachten, dass
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== Priesterliche Ausbildung ==
  
*diese Titel stets unter Beiordnung der jeweiligen Kirche oder deren Kürzel geführt wird, um Verwechslungen vorzubeugen,
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In der freien katholischen Kirche oder Gemeinde ist es möglich ohne [[Abitur]] oder einem Vollzeitstudium in [[Theologie]] den geistigen Weg eines Priesters zu gehen, jedoch gibt es auch dort Vorgaben und Zulassungsbedingungen, die hier kurz aufgezählt werden sollen:
*dass diese Titel zumeist in allen christlichen Kirchen üblich sind (eingeschlossen Orthodoxe und Altorientale),
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*dass diese Titel in den Ordnungen und der Tradition der jeweiligen Kirche so aufgeführt und angeordnet sind und
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*dass jede [[Religionsgemeinschaft]] das Recht besitzt, ihre Titel und Bezeichnungen selbst und unabhängig vom Staat zu vergeben.
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Hierzu zählt letztendlich die Kleidung, insbesondere in der Messe, die traditionell mindestens beim Klerus aus [[Albe]], [[Stola]], [[Kasel]] und ggf. weiteren [[Insignien]] (wie etwa [[Mitra]], [[Pileolus]], [[Krummstab]], [[Pectorale]], [[Pluviale]] etc.) besteht.
+
*Die Mitgliedschaft in einer freien Katholischen Kirche oder Gemeinde.
 
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*Der Bewerber darf nicht gleichzeitig registriertes Mitglied einer anderen Kirche sein.
== Priesterliche Ausbildung ==
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*Der Bewerber muss willens sein, sich fortbilden zu lassen, sich Zeit zu nehmen und Fleiß zu zeigen.
 
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In der Freien katholischen Kirche oder Gemeinde ist es möglich, ohne [[Abitur]] oder Vollzeitstudium in [[Theologie]] den geistigen Weg eines Priesters zu gehen, jedoch gibt es auch dort Vorgaben und Zulassungsbedingungen:
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*Mitgliedschaft in einer freien Katholischen Kirche oder Gemeinde,
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*der Bewerber darf nicht gleichzeitig registriertes Mitglied einer anderen Kirche sein,
+
*der Bewerber muss willens sein, sich fortbilden zu lassen, sich Zeit zu nehmen und Fleiß zu zeigen.
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*Es dürfen keine [[Vorstrafe|Vorstrafen]] vorhanden sein ([[Führungszeugnis]] oder Leumund).
 
*Es dürfen keine [[Vorstrafe|Vorstrafen]] vorhanden sein ([[Führungszeugnis]] oder Leumund).
 
*Der Bewerber muss über einen ordentlichen Schulabschluss verfügen.
 
*Der Bewerber muss über einen ordentlichen Schulabschluss verfügen.
 
*Eine [[Anwartschaftszeit]] von einem halben bis zu einem Jahr ist stets zu absolvieren.
 
*Eine [[Anwartschaftszeit]] von einem halben bis zu einem Jahr ist stets zu absolvieren.
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Genauere Anfragen nach Art, Umfang und Dauer muss der Bewerber in der jeweiligen Gemeinde bzw. Kirche selbst stellen, da hier nur die Grundanforderungen/Mindestanforderungen erläutert werden können.
  
 
===Ausbildung bzw. Fernstudium===
 
===Ausbildung bzw. Fernstudium===
Der Bewerber durchläuft ein [[Fernstudium]] oder eine [[Ausbildung]] bei einem kooperierendem Institut bzw. einer Schule, einer [[Universität]], einem Fernstudienin- oder Lehrinstitute<ref> siehe [http://fsspx.de/de/content/3276 Schulen bzw. Gymnasium der FSPPX] Stand 19.8.2016 8:41</ref>, einer [[Bibelschule]]<ref> Siehe Bibelschule Columban [http://columban.clochsliaph.de/ nichtstaatlich anerkannte Bibelschule] Stand 17.8.2016 18:50</ref> oder einem begleiteten [[Selbststudium]] durch ausgewählte, meist freie und kostenlose Literatur.  Fremde oder (Fern-)Studiengänge werden zumeist durch interne Schulungen ergänzt. Die Dauer beträgt von einem bis zu drei Jahren oder länger, je nach Kirchengemeinschaft.
 
  
Eingeführt wurde von einigen Kirchen auch eine Anwartschaftszeit bzw. Zugehörigkeitsdauer zur Kirche zwischen einem halben und einem Jahr vor Beginn einer Ausbildung. Einige Kirchen verständigen sich untereinander über geeignete Interessenten und Kandidaten, vor allen Dingen bei Konvertiten bzw. Wechseln.
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Der Bewerber durchläuft ein [[Fernstudium]] oder eine [[Ausbildung]] von einem Kooperierendem Institut/einer [[Bibelschule]]<ref> Siehe Bibelschule Columban [http://columban.clochsliaph.de/ nichtstaatlich anerkannte Bibelschule] Stand 17.8.2016 18:50</ref>, dabei werden Aufgaben oder Lektionen gestellt, die der Bewerber (in einer gewissen Menge und Zeit) zu bewältigen hat. Ansprechpartner der jeweiligen, teilnehmenden Kirchen oder Institute stehen dabei zu jeder Zeit persönlich oder via neuen Medien zur Verfügung. Die Dauer beträgt von einem bis zu drei Jahren oder länger, je nach Kirchengemeinschaft.
  
Viele Kirchen bieten auch einen Präsenzunterricht an bzw. setzen diesen voraus. Hier werden spezielle Fähigkeiten und [[Liturgie|liturgische Abläufe]] eingeübt.
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===Präsenzunterricht===
  
== Unterscheidungen in der freikatholischen Bewegung, Reformen, Zusammenschluss ==
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Viele Kirchen bieten auch einen Präsenzunterricht an bzw. setzen diesen voraus. Hier werden spezielle Fähigkeiten trainiert und [[Liturgie|liturgische Abläufe]] geübt, erklärt und in der Praxis geprüft.
=== Unterscheidungen ===
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Im Groben lassen sich die Kirchen der freikatholischen Bewegung in Reformkirchen und traditionelle Kirchen unterscheiden.  
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Bei den Reformkirchen überwiegen die Unterschiede zur römisch-katholischen Kirche, sie sind sehr zahlreich und zum Teil fundamental. Sie sind somit zu einer eigenständigen katholischen bzw. angenäherten reformatorischen Form geworden<ref> Siehe Artikel [http://journal-kaarst.de/kaarst/ein-bischof-aus-kaarst-3819/ Journal Kaarst: Ein Bischof aus Kaarst] Stand 18.8.2016 13:11</ref>.
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===Gültigkeit der Ausbildung===
  
Bei den traditionellen „freiKatholischen Kirchen“ überwiegt die das Bestreben nach einer [[Idealismus|idealistischen]] katholischen Kirchenform. Sie versuchen, eine Anlaufstelle für jene zu bieten, die der konventionellen Kirche den Rücken kehren.
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Die Ausbildung einer modernen, gut sortierten freien katholischen Kirche oder Gemeinde kann nicht mit einem [[Hochschulstudium]] verglichen werden. Aber die freien Kirchen sind bemüht den Bewerber so gut vorzubereiten, dass er für den Bereich [[Seelsorge]] und seelsorgerliche Arbeit gut geeignet ist und für andere Menschen den Priester darstellt, den die freien katholischen Gläubigen erwarten. Immer wieder sei betont, dass die Gültigkeit nach Maßstäben der [[Amtskirche]] (und meist von römischer Seite angezweifelten Weihen) angeblich nicht vorhanden ist aber das muss sie auch gar nicht, denn die Freikirchen selbst regeln nach alten katholischen Vorgaben und gemäß des [[Grundgesetz|Grundgesetzes]] diese Gültigkeit in eigener Zuständigkeit. So dass man mit Fug und Recht sagen kann, jeder ist für seine Kirche gültig geweihter / eingesetzter [[Priester]].
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== Unterscheidungen in der freikatholischen Bewegung, Reformen, Zusammenschluss ==
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=== Unterscheidungen ===
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Im Groben lassen sich die Kirchen der freikatholischen Bewegung in Reformkirchen und traditionelle Kirchen unterscheiden.
  
Von den Großkirchen wird die freie katholische Bewegung als „[[Sekte]]]“ oder als [[Häresie|häretisch]] betrachtet.
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Bei den Reformkirchen überwiegen die Unterschiede zur römisch-katholischen Kirche, sie sind sehr zahlreich und zum Teil fundamental. Sie sind somit zu einer eigenständigen katholischen bzw. angenäherten reformatorischen Form geworden.
  
=== Selbstkritik ===
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Bei den traditionellen freiKatholischen Kirchen überwiegt die Bildung einer [[Idealismus|idealistischen]], katholischen Kirchenform geworden. Diese nimmt oft angeforderte [[Reform|Reformen]] in der katholischen Kirche voraus war und versucht eine idealisierte Anlaufstelle für jene zu bieten, die der [[konventionell|konventionellen]] Kirche den Rücken kehren.
  
Die frühere Praxis, ungeprüft jedem [[Vaganten]] die Weihen zu spenden, den ein Bischof einer freien Kirche als würdig hierfür erachtete, wird heute kritisch gesehen.<ref> Siehe hierzu den [https://alt-katholisch.net/2012/05/01/vaganten/ Artikel der altkatholischen Kirche] Stand 19.8.2016 9:42</ref>. Ausbildung oder Studium eines [[Kandidat|Kandidaten]] für das Priesteramt heben heute einen hohen Stellenwert. Einige der freien katholischen Kirchen formuierten [[Kriterium|Zugangskriterien]] zu den Weiheämtern und erwarten
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Natürlich wird dies von etablierten Kirchen mit [[Skepsis]] gesehen: So wird dererseits die freie katholische Bewegung als "Sekte" oder als "Häresie" abgetan.
  
*die feste Zugehörigkeit zu einer Kirche mit einer wenigstens kleinen Gemeinde,
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=== notwendige Reformen und Selbstkritik ===
*zumindestens ein freies Studium der praktischen und theoretischen Theologie,
+
*der Bibel und der Kirchengeschichte, um die Mindestanforderungen an ein Priesteramt zu erfüllen.
+
  
Zudem ist die anschliessende Weihe gemäß altkatholischer Regelung
+
Kritik spiegelt sich in früheren Gegebenheiten (fast) jedem ([[Vaganten]]) die Weihen zu spenden, den ein Bischof einer freien Kirche als würdig hierfür erachtete. Die Ausbildungen oder das Studium spielten damals eine eher untergeordnete Rolle ([[Kandidat|Kandidaten]] wurden mangelhaft vorbereitet oder haben bzw. hatten eine unzureichende religiöse Ausbildung).
  
*unter Verlesung des Dekrets/Auftrages der Kirche
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In den letzten Jahren änderten jedoch einige der freien katholischen Kirchen die [[Kriterium|Zugangskriterien]] zu den Weiheämtern. Diese Kirchen  erwarten mindestens ein freies Studium der praktischen und theoretischen Theologie, der Bibel und der Kirchengeschichte (z.B. [[Universität|Universitäten]], Fernstudieninstitute und -schulen, Bibelschulen oder ein [[Selbststudium]] durch ausgewählte Literatur). Diese Studiengänge werden durch interne Schulungen ergänzt. Eingeführt wurde auch eine Anwartschaftszeit zwischen einem halben und einem Jahr. Zudem sind viele Bischöfe der Kirchen nicht isoliert tätig, sondern verständigen sich untereinander über Interessenten und Kandidaten.
*durch einen gültig geweihten Bischof der Kirche, der in apostolischer Sukzession steht,
+
*unter Handauflegung und Herabrufung des Heiligen Geistes (''Forma'' und ''Materia''), wenn möglich nach dem ''Ponifikale Romanum'', und
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*innerhalb einer öffentlichen bzw. öffentlich angekündigten Messe zu vollziehen.
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Es werden desweiteren auch offengelegte und klare Regelungen gefordert, die Interessenten und andere Kirchen in die Lage versetzen, sich über die betreffenden Kirchen und Skaramente, sowie deren ERteilung umfassend zu informieren. Wegweisende Reformer bzw. erste Kirchenoberhäupter die diese Regelungen umsetzten, waren die Bischöfe M. Schatta, K-M. Soemer und K.U. Eckert<ref> Siehe auch Artikel in "Der Kreis des Lebens", Westfälischer Anzeiger, 27. August 2011</ref>.
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Wegweisende Reformer bzw. erste Kirchenoberhäupter die diese Regelungen umsetzten, waren die Bischöfe M. Schatta, K-M. Soemer und K.U. Eckert<ref> Siehe auch Artikel in "Der Kreis des Lebens", Westfälischer Anzeiger, 27. August 2011</ref>.
  
 
===Zusammenschluss und Verband===
 
===Zusammenschluss und Verband===
  
Heutzutage besteht der Wille zur [[Ökumene]] zum Beispiel in der [[Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland]] und zum Zusammenschluss verschiedener, freikatholischer Kirchen. So begannt der Weg und Wille zu einer ökumenischen Gemeinschaft zwischen der katholischen bzw. [[Altkatholische Kirche|altkatholischen]]/[[Evangelische Kirche|evangelischen Kirche]] und jener Bewegung erst ab 2015. 2016 wird die Einberufung einer Synode und Gründung eines zukünftigen [[Verband|Verbandes]] bzw. Verbund vorbereitet mit dem Ziel der Koordination, Verständigungen und Austausch der beteiligten Kirchen.
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Heutzutage besteht der Wille zur [[Ökumene]] und zum Zusammenschluss verschiedener, freikatholischer Kirchen: Unkoordinierte Handlungen Weniger schaden der [[Bewegung]] mehr, als das sie denn nutzen würden. Viele Fehler wurden anfangs gemacht und der Weg zu einer Gemeinschaft zwischen der katholischen bzw. [[Altkatholische Kirche|altkatholischen]]/[[Evangelische Kirche|evangelischen Kirche]] und jener Bewegung hat erst vor kurzer Zeit begonnen. Derzeit laufen Bemühungen, in einem zukünftigen [[Verband]] bzw. Verbund etwas koordinierter zu arbeiten und sich untereinander zu verständigen und auszutauschen. Dadurch ist eine unabhängige Bewegung freier, reformierter katholischer Kirchen entstanden.
  
 
== Missionsarbeit / Internationalität ==
 
== Missionsarbeit / Internationalität ==
Freie katholische Kirchen und Gemeinden begannen Missionsarbeit vor Ort zu leisten und sich auch in anderen Ländern zu etablieren oder dortige Gruppen und Projekte anzugliedern, wie zum Beispiel in:
+
Freie katholische Kirchen und Gemeinden beginnen Missionsarbeit vor Ort zu leisten, wie zum Beispiel in:
  
 
*Afrika<ref> Siehe z.B. [http://www.keltischekirche.de/missionnaire-franciscain-kamerun.html Missionaire Franciscain Kamerun] Stand 17.8.2016 15:06</ref> <ref> Siehe [http://www.keltischekirche.de/ev-orthodox-church-in-uganda.html Evangelisch Orthodoxe Kirche in Uganda] Stand 17.8.2016 15:07</ref>
 
*Afrika<ref> Siehe z.B. [http://www.keltischekirche.de/missionnaire-franciscain-kamerun.html Missionaire Franciscain Kamerun] Stand 17.8.2016 15:06</ref> <ref> Siehe [http://www.keltischekirche.de/ev-orthodox-church-in-uganda.html Evangelisch Orthodoxe Kirche in Uganda] Stand 17.8.2016 15:07</ref>
*Indien<ref> Siehe [https://www.facebook.com/groups/853841234670357/?fref=ts Mission Indigogo Mathew Sukchen Sona Musimypomagac] Stand 17.8.2016 19:51</ref>
+
*Indien
 
*USA <ref>Siehe [http://www.unity-catholic-church-orthodox.org/ Keltische Kirche in den USA] Stand 17.8.2016 15:10</ref>
 
*USA <ref>Siehe [http://www.unity-catholic-church-orthodox.org/ Keltische Kirche in den USA] Stand 17.8.2016 15:10</ref>
*Schweiz<ref>siehe [[Neuchristen]] bei Oberriet</ref>
+
*Pakistan
*Österreich
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*Belgien
*Spanien<ref>Siehe [[Palmarianisch-katholische Kirche]] bei Palmar de Troya (Sevilla)</ref>
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*Schweiz
 
*Schottland, Australien <ref> vgl auch [http://www.celticchurch.net/ Celtic Church in Scotland (Mutterkirche KKD)] Stand 17.8.2016 15:15</ref>
 
*Schottland, Australien <ref> vgl auch [http://www.celticchurch.net/ Celtic Church in Scotland (Mutterkirche KKD)] Stand 17.8.2016 15:15</ref>
 
*Rumänien, Russland, Weißrussland, Estland, Ukraine <ref> Siehe [http://www.keltischekirche.de/home/teilkirchen-herkunft/vereinigung-eu-chr-g.html Vereinigung der eucharistischen christlichen Gemeinden in Westeuropa] Stand 17.8.2016 15:13</ref>
 
*Rumänien, Russland, Weißrussland, Estland, Ukraine <ref> Siehe [http://www.keltischekirche.de/home/teilkirchen-herkunft/vereinigung-eu-chr-g.html Vereinigung der eucharistischen christlichen Gemeinden in Westeuropa] Stand 17.8.2016 15:13</ref>
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usw.
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Hieraus kann man ableiten, dass die freie katholische Bewegung es durchaus mit Mission und dem Gemeindeaufbau ernst meint. Selbst als Splittergruppen schaffen es die kleinsten Kirchen in armen Ländern zu helfen oder Besuche zu tätigen.
  
 
== Liste freier Katholischer Kirchen und Gemeinden ==
 
== Liste freier Katholischer Kirchen und Gemeinden ==
*Freie Katholische Gemeinde Deutschland e.V.<ref>[http://www.hlmichael.de Freie Katholische Gemeinde Deutschland e.V.] (Amtsgericht [[Duisburg]] VR 5461)</ref>
+
 
*Unabhängig Katholische Kirche e.V.<ref>[http://www.ukk-online.de Unabhängig Katholische Kirche e.V.] (Amtsgericht [[Paderborn]] VR 3143)</ref>
+
*[http://www.hlmichael.de Freie Katholische Gemeinde Deutschland e.V.] (Amtsgericht Duisburg VR 5461)
*Keltische Kirche Deutschland e.V.<ref>[http://www.keltischekirche.de Keltische Kirche Deutschland e.V.] (Amtsgericht [[Hamm]] VR 1959)</ref>
+
*[http://www.ukk-online.de Unabhängig Katholische Kirche e.V.] (Amtsgericht Paderborn VR 3143)
*Alt-Heilig-Katholische Kirche (St.-Paulus-Gemeinde [[Köln]])<ref>[http://www.st-paulus-gemeinde.de/katholisch-1.htm] </ref>
+
*[http://www.keltischekirche.de Keltische Kirche Deutschland e.V.] (Amtsgericht Hamm  VR 1959)
*Neuchristen (Oberriet, [[Schweiz]])<ref>[http://www.neuchristen.com/ Neuchristen] </ref>
+
*Alt-Heilig-Katholische Kirche [http://www.st-paulus-gemeinde.de/katholisch-1.htm St. Paulusgemeinde Köln]
*Neukatholische Kirche ([[Nürnberg]])
+
*Neuchristen
*Palmarianisch-katholische Kirche ([[Koblenz]])<ref>Auf diese Kirche bezieht sich die [[Pierre Martin Ngô Đình Thục|Thuc Sukzession]], die dort vorherrscht</ref>
+
*Neukatholische Kirche
*[[Priesterbruderschaft St. Pius X.]] (Zaitzkofen)
+
*Unabhängige katholische Kirche ([[Frankfurt am Main]])<ref>[http://www.unabhaengige-katholische-kirche.de/ Unabhängige katholische Kirche] </ref>
+
*Katholisch-reformierte Kirche] ([[Wien]])<ref>[http://www.katholisch-reformierte-kirche.com/ Katholisch-reformierte Kirche]</ref>
+
  
 
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
  
 
*[[Kirchen katholischer Tradition]]
 
*[[Kirchen katholischer Tradition]]
* [[Sedisvakantismus]]
 
  
 
==Einzelnachweise==
 
==Einzelnachweise==
Zeile 245: Zeile 227:
 
<references />
 
<references />
  
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
+
==Quellenhinweis/Zitat==
[[Kategorie:Konfessionalisierung]]
+
 
 +
{{wikipedia}}

Version vom 22. August 2016, 13:49 Uhr

Unter dem Begriff "Freie Katholische Kirchen" bzw. "Autokephale Kleinkirchen in katholischer Tradition (Vereinskirchen)" versteht man eine bzw. mehrere Abspaltungen und unabhängige Konfessionen[1] von der römisch-katholischen Kirche. Somit sind diese nicht Teil oder Teilkirchen der römisch-katholischen Kirche, sie wirken unabhängig von ihr und unterliegen nicht ihrer Gerichtsbarkeit, obwohl oftmals ähnliche Überzeugungen und Praktiken wie jene der römisch-katholischen und altkatholischen Kirche geteilt werden. Alle Kirchen bzw. Gemeinden innerhalb der freikatholischen Bewegung sind durch den gemeinsamen Glauben und Grundsätze fest verbunden.

Selbstdarstellung und -bezeichnung, Herkunft

Sich selbst bezeichnen die freien katholischen Kirchen als eine vom Heiligen Stuhl aus unabhängige, in katholischer Tradition lebende Kirchengemeinschaft. Sie erkennen den Papst zwar als obersten Bischof der römisch-katholischen bzw. auch der Weltkirche an, jedoch nicht als (alleinigen) Stellvertreter Christi[2] auf Erden. Die freien katholischen Kirchen und Gemeinden stehen durch die Apostolische Sukzession[3] in der Nachfolge der Apostel und sind berufen durch den heiligen Geist. Ebenso glaubt die sich selbst so bezeichnende "freikatholische Bewegung" an das urkirchliche Modell[4] der Gleichheit aller Konfessionen als Minderheitskirche, hier sind alle geistlichen Führer -die genannten "Bischöfe"- gleich, keiner steht über den anderen (Pares inter Pares). Ihrer Herkunft nach sind sie zum Teil autokephale Gemeinden, die sich aus Zusammenschlüssen ehemaligen Angehörigen und Laien der Amtskirchen zusammensetzen und zum anderen Neugründungen bzw. Missionen in der Tradition alter Kirchen bzw. Gemeinschaften. Ihnen ist zu eigen, das sie mehrere, meist kritisierte Schwächen größerer Kirchen versuchen zu kompensieren und sich in die Ökumene einbringen möchten.

Anerkenntnis und Kritik

Kritik

Die weitaus meisten freien katholischen Kirchen werden von den Amtskirchen nicht als gleichwertige Gemeinden anerkannt, eine Zusammenarbeit wird oder wurde nicht selten verweigert oder abgelehnt. Häufige Kritikpunkte sind:

  • vermutete esoterische Elemente (herrührend aus den Bezeichnungen)
  • vermutetes finanzielles Missmanagement[5]
  • abgeänderte Liturgien, Texte
  • neuartige Formen des Gottesdienstes
  • Beharren auf alten Gepflogenheiten
  • mangelhafte Ausbildung der Priester
  • mangelhafte oder unzureichende Größe der Gemeinden/Räume
  • häufig negative Berichterstattungen
  • Warnungen der Amtskirchen vor einigen, wenigen Gemeinschaften
  • Abschottung zu konventionellen Amtskirchen
  • Streitigkeiten untereinander, negatives Image
  • Nichtbeteiligung an Arbeitskreisen (ACK), Kritik an Amtskirchen

Anerkenntnis

  • Bewahrung alter Liturgien und Grundsätze
  • Soziales Engagement trotz fehlender Mittel
  • Willen zur ökumenischen Zusammenarbeit, Beteiligung an Aktionen
  • Statements zum Erhalt alter Glaubensinhalte, Publikationen
  • Besuche bei Amts- bzw. Freikirchen, Beteiligung an Messen und Gottesdiensten
  • Kostenlose Ausbildung und Schulungen
  • Bewahrung der apostolischen Sukzession ausserhalb des Hl. Stuhles
  • Erarbeitung neuer Grundsätze und Arbeitsgrundlagen
  • Reformation alter Strukturen und Korrektur von publizierten Mängeln
  • Wegfall oft kritisierter Dogmen der großen Kirchen, Flexibilität
  • Eigene Identität und Herkunft

Glauben, Glaubenswahrheiten, Credo, Sakramente

Die Mitglieder der freien katholischen Kirchen und Gemeinden glauben gemäß der katholischen Glaubenssätze an z.B.:

  • den dreifaltigen Gott (Vater, Sohn und heiligen Geist),
  • das Wirken Gottes auf Erden,
  • die Auferstehung und das ewige Leben/ Leben nach dem Tode (Eschatologie),
  • das Endgericht Gottes und das Fegefeuer,
  • die Heiligen und Marienverehrung,
  • die sieben Sakramente (siehe untenstehend),
  • die Bibel, sowie die Tradition der katholischen Kirche[6]
  • die eine, heilige, apostolische und katholische Kirche[7].

Dogmen

Die weitaus meisten (römisch) katholischen Dogmen und allgemeinen Glaubensgrundsätze und Pflichten werden anerkannt, mit Ausnahme solcher Dogmen, welche z.B. auch die altkatholische Kirche anzweifelt: Das Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes, die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel etc.

Darüber hinaus besteht der Wille zur Ökumene, es wird auch die ökumenische Charta[8] als verbindendes Dokument anerkannt. Eine Mitarbeit in der ACK wird angestrebt, dies bringt u.a. die rechtmäßige Verwendung des Ökumenelogo zum Ausdruck. Es besteht der Wille zur aktiven Zusammenarbeit mit den großen Kirchen.

Glaubensbekenntnis

Es sind verschiedene Glaubensbekenntnisse in Gebrauch, als die Wichtigsten gelten

Über lange Zeit wurden mehrere, zusätzliche Glaubensbekentnisse in verschiedenen Freikirchen verfasst, aber keines erreichte den Stellenwert der bekannten Glaubensbekenntnisse (Credo d.h. Ich Glaube), die als die großen Glaubensbekenntnisse des Westens gelten. Einige, seltene und älteste Glaubensbekenntnisse werden auch gepflegt wie z.B. das altrömische Glaubensbekenntnis.

Die Sakramente

Folgende 7 Sakramente werden in den freien katholischen Kirchen und Gemeinden gespendet und von ihren Mitgliedern untereinander anerkannt:

1.) Die Taufe (auch bei Erwachsenen) 2.) Versöhnung mit Gott (Buße/Beichte), auch als Gemeinschaftsbeichte 3.) Firmung bzw. Konfirmation (im Sinne der Regelung der altkatholischen Kirche) 4.) Eucharistiefeier (Auch als ökumenische Feier mit evangelischer Beteiligung, Krankenkommunion) 5.) Hochzeit / Trauung (auch für geschiedene Partner, bis zu 3x bei Wiederheirat) 6.) Krankensalbung 7.) Weihe

Wichtig: Alle diese Sakramente werden in der Regel nach dem Rituale Romanum in der Art und Weise in Intention, Forma und Materia von geweihten Priestern so gespendet, wie es schon immer die christliche Kirche tat.

Sakramentalien, angebotene zusätzliche kirchliche Dienste

Zu den bereits aufgeführten 7 Sakramenten, bieten manchen Freie Katholische Kirchen zusätzlich folgende Feiern, Segen und Sakramentalien oder eigene Liturgien an[9] an:

  • Segensfeiern / Fürbitten zur Verpartnerung (z.B. bei gleichgeschlechtlichen Paaren)
  • Hochzeit/Trauung (Als Wiederheirat auch bei ordentlich geschiedenen Paaren bzw. vorab mit Dispens aufgelöster/als ungültig erklärter Trauung)
  • Segensfeier bei Verlobung (bzw. auch andere Segen wie Haussegen, Kindersegnungen, Kirchweih etc,)

Organisation und Finanzierung

Organisation

Freie katholische Kirchen und Gemeinden besitzen mangels Mitgliederzahl keine staatliche Anerkennung als Körperschaft öffentlichen Rechtes, die weitaus meisten sind als "Vereinskirche[10]", als sogenannter (eingetragener Verein) als Körperschaft privaten Rechtes ordentlich registriert. Sie arbeiten nach dem Vereinsrecht und erhalten in der Regel die Freistellung als gemeinnützige Institution. Jede dieser Kirchen verwaltet sich selbst: Einen gemeinsamen übergeordneten Verband oder eine gemeinsame Hauptstelle über allen Kirchen gibt es derzeit (noch) nicht[11].

Finanzierung

Da die freien katholischen Kirchen nicht als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt sind, beziehen sie auch keinerlei Kirchensteuer. Der Unterhalt dieser Kirchen wird entweder durch Spenden, Mitgliedsbeiträge, Kirchgeld oder Förderung einzelner Personen (oft der Priester bzw. Gründer) erbracht. Ein anderer Teil ergibt sich aus Kollekten und Sammlungen.

Bekannte Kritik bei der Finanzierung und Organisation

Es finanzierten sich einige, wenige freie Kirchen ähnlich jener Kirchen in den USA durch das Abhalten sog. "freier Trauungen" oder "Taufen" bis hin zur "Beerdigung" gegen Entgelt (gemeint ist hier keine Aufwandentschädigung!) für den ausrichtenden Priester. Dies ist und war überwiegend unter den Freikirchen sehr umstritten und als Simonie angesehen, da dieses Mittel nicht dem kirchlichen Zweck zu Gute kamen. Diese Machenschaften tolerieren die zur Bewegung der freikatholischen Kirchen nicht: In der Regel verpflichten sich die teilnehmenden Kirchen zur Unterlassung dieser "Dienstleistungen" und bieten alle kirchlichen Dienste kostenlos an. Eine Mitgliedschaft bzw. Unkostenerstattung wird bei Inanspruchnahme einiger Dienste aus Kostengründen hingegen erwartet.

zusätzliche diakonische Dienste und Hilfen

  • Beerdigung, Begleitung und Seelsorge in der Trauer bei Menschen, die keiner Großkirche angehören[12] (auch andere diakonische Dienste!)
  • Hilfen in Notfällen, bei Amtsgängen, in schwierigen Lebenslagen, bei Familienproblemen, Psychosoziale Notfallseelsorge[13] [14]

Klerus und Laien, Weihe und Ernennungen

Das Gottesvolk der freien Kirchen unterscheidet sich in den Klerus d.h. Priester, Bischöfe, Diakone und die Laien.

Hierbei vertreten die freien Katholischen Kirchen und Gemeinden den Standpunkt, dass es jedem Gläubigen frei steht, nach seiner persönlichen Erfahrung und nach seiner jeweiligen Bildung sein Leben in den Dienst Christi zu stellen.

Deutlich betonen die freien Kirchen das sie in katholischer Tradition stehen: Das Priestersein leitet sich in der freien katholischen Kirche oder Gemeinde direkt vom Willen Jesu Christi ab. Jesus alleine hat seine Kirche auf Petrus, sowie seinen Aposteln aufgebaut und genau darauf baut die freie katholische Bewegung auf! Die Priester bzw. Kleriker der jeweiligen Kirche leiten vor Ort den Seelsorgebereich ihrer jeweiligen Kirche und betreuen diese vollkommen unabhängig voneinander, sie werden von der jeweiligen Kirche ordiniert. Priester der frei katholischen Kirche und Gemeinden unterliegen keinem bzw. einem freiwilligen Zölibat, ihre Dienste sind rein ehrenamtlich.

Laien können in diesen Kirchen auch -je nach Eignung- für Andachten, diakonische Hilfs- und Assistenzdienste als Ministrant, Prädikant usw. in der Kirche eingesetzt werden.

In den freien katholischen Kirchen und Gemeinden werden Diakone, Sub-Diakone, Priester und Bischöfe nach den Maßgaben der Urchristen durch Handauflegung und Gebet mittels Forma und Materia regelgerecht geweiht. Viele freie Kirchen und Gemeinden bedienen sich hierbei des ohne Zweifel gültigen "Pontifikale Romanum". Andere Kirchen haben sich in Anlehnung an das Pontifikale Romanum einen eigenen Ritus zusammengestellt oder nutzen einen alten bzw. orthodoxen Ritus, nachdem sie ihre Hirten berufen und Weihen, der aber an den entscheidenden Stellen sowohl die Form, als auch Materie in Worten und Taten für eine gültige Weihe enthält.

Hier folgen nun die niedrigen und hohen klassischen, Weihestufen die bei den meisten Freien Katholischen Kirchen und Gemeinden existieren:

Niedrige Weihe

  • Ostiariat
  • Lektorat
  • Exorzistat
  • Akolythat

Höhere Weihen

  • Subdiakonat (als Übergangsamt)
  • Diakonat
  • Priesterweihe
  • Bischofsweihe

Ernennungen

Titel und Ernennungen gleichen jener der katholischen bzw. altkatholischen Kirchen. Sie werden sinngemäß angewendet, d.h. der Aufgaben- und Verantwortungsbereich der freikatholischen Kirchen ist stets erheblich geringer, zwecks Verdeutlichung der Position in der Struktur sind aber solche Bezeichnungen unabdingbar. Beispiele hierfür sind:

  • Abt/Prior (nur bei Orden/Gemeinschaften ggf. auch Weihe)
  • Erzbischof (hier im Sinne des Leitens mehrerer Diözesen / Verwaltungsbezirke gebraucht, auch als leitender Bischof üblich.
  • vorsitzender Bischof der Kirche (als Gründer gleicher Rang wie Primas / Erzbischof gültig in der freikatholischen Bewegung)

Priesterliche Ausbildung

In der freien katholischen Kirche oder Gemeinde ist es möglich ohne Abitur oder einem Vollzeitstudium in Theologie den geistigen Weg eines Priesters zu gehen, jedoch gibt es auch dort Vorgaben und Zulassungsbedingungen, die hier kurz aufgezählt werden sollen:

  • Die Mitgliedschaft in einer freien Katholischen Kirche oder Gemeinde.
  • Der Bewerber darf nicht gleichzeitig registriertes Mitglied einer anderen Kirche sein.
  • Der Bewerber muss willens sein, sich fortbilden zu lassen, sich Zeit zu nehmen und Fleiß zu zeigen.
  • Es dürfen keine Vorstrafen vorhanden sein (Führungszeugnis oder Leumund).
  • Der Bewerber muss über einen ordentlichen Schulabschluss verfügen.
  • Eine Anwartschaftszeit von einem halben bis zu einem Jahr ist stets zu absolvieren.

Genauere Anfragen nach Art, Umfang und Dauer muss der Bewerber in der jeweiligen Gemeinde bzw. Kirche selbst stellen, da hier nur die Grundanforderungen/Mindestanforderungen erläutert werden können.

Ausbildung bzw. Fernstudium

Der Bewerber durchläuft ein Fernstudium oder eine Ausbildung von einem Kooperierendem Institut/einer Bibelschule[15], dabei werden Aufgaben oder Lektionen gestellt, die der Bewerber (in einer gewissen Menge und Zeit) zu bewältigen hat. Ansprechpartner der jeweiligen, teilnehmenden Kirchen oder Institute stehen dabei zu jeder Zeit persönlich oder via neuen Medien zur Verfügung. Die Dauer beträgt von einem bis zu drei Jahren oder länger, je nach Kirchengemeinschaft.

Präsenzunterricht

Viele Kirchen bieten auch einen Präsenzunterricht an bzw. setzen diesen voraus. Hier werden spezielle Fähigkeiten trainiert und liturgische Abläufe geübt, erklärt und in der Praxis geprüft.

Gültigkeit der Ausbildung

Die Ausbildung einer modernen, gut sortierten freien katholischen Kirche oder Gemeinde kann nicht mit einem Hochschulstudium verglichen werden. Aber die freien Kirchen sind bemüht den Bewerber so gut vorzubereiten, dass er für den Bereich Seelsorge und seelsorgerliche Arbeit gut geeignet ist und für andere Menschen den Priester darstellt, den die freien katholischen Gläubigen erwarten. Immer wieder sei betont, dass die Gültigkeit nach Maßstäben der Amtskirche (und meist von römischer Seite angezweifelten Weihen) angeblich nicht vorhanden ist aber das muss sie auch gar nicht, denn die Freikirchen selbst regeln nach alten katholischen Vorgaben und gemäß des Grundgesetzes diese Gültigkeit in eigener Zuständigkeit. So dass man mit Fug und Recht sagen kann, jeder ist für seine Kirche gültig geweihter / eingesetzter Priester.

Unterscheidungen in der freikatholischen Bewegung, Reformen, Zusammenschluss

Unterscheidungen

Im Groben lassen sich die Kirchen der freikatholischen Bewegung in Reformkirchen und traditionelle Kirchen unterscheiden.

Bei den Reformkirchen überwiegen die Unterschiede zur römisch-katholischen Kirche, sie sind sehr zahlreich und zum Teil fundamental. Sie sind somit zu einer eigenständigen katholischen bzw. angenäherten reformatorischen Form geworden.

Bei den traditionellen freiKatholischen Kirchen überwiegt die Bildung einer idealistischen, katholischen Kirchenform geworden. Diese nimmt oft angeforderte Reformen in der katholischen Kirche voraus war und versucht eine idealisierte Anlaufstelle für jene zu bieten, die der konventionellen Kirche den Rücken kehren.

Natürlich wird dies von etablierten Kirchen mit Skepsis gesehen: So wird dererseits die freie katholische Bewegung als "Sekte" oder als "Häresie" abgetan.

notwendige Reformen und Selbstkritik

Kritik spiegelt sich in früheren Gegebenheiten (fast) jedem (Vaganten) die Weihen zu spenden, den ein Bischof einer freien Kirche als würdig hierfür erachtete. Die Ausbildungen oder das Studium spielten damals eine eher untergeordnete Rolle (Kandidaten wurden mangelhaft vorbereitet oder haben bzw. hatten eine unzureichende religiöse Ausbildung).

In den letzten Jahren änderten jedoch einige der freien katholischen Kirchen die Zugangskriterien zu den Weiheämtern. Diese Kirchen erwarten mindestens ein freies Studium der praktischen und theoretischen Theologie, der Bibel und der Kirchengeschichte (z.B. Universitäten, Fernstudieninstitute und -schulen, Bibelschulen oder ein Selbststudium durch ausgewählte Literatur). Diese Studiengänge werden durch interne Schulungen ergänzt. Eingeführt wurde auch eine Anwartschaftszeit zwischen einem halben und einem Jahr. Zudem sind viele Bischöfe der Kirchen nicht isoliert tätig, sondern verständigen sich untereinander über Interessenten und Kandidaten.

Wegweisende Reformer bzw. erste Kirchenoberhäupter die diese Regelungen umsetzten, waren die Bischöfe M. Schatta, K-M. Soemer und K.U. Eckert[16].

Zusammenschluss und Verband

Heutzutage besteht der Wille zur Ökumene und zum Zusammenschluss verschiedener, freikatholischer Kirchen: Unkoordinierte Handlungen Weniger schaden der Bewegung mehr, als das sie denn nutzen würden. Viele Fehler wurden anfangs gemacht und der Weg zu einer Gemeinschaft zwischen der katholischen bzw. altkatholischen/evangelischen Kirche und jener Bewegung hat erst vor kurzer Zeit begonnen. Derzeit laufen Bemühungen, in einem zukünftigen Verband bzw. Verbund etwas koordinierter zu arbeiten und sich untereinander zu verständigen und auszutauschen. Dadurch ist eine unabhängige Bewegung freier, reformierter katholischer Kirchen entstanden.

Missionsarbeit / Internationalität

Freie katholische Kirchen und Gemeinden beginnen Missionsarbeit vor Ort zu leisten, wie zum Beispiel in:

  • Afrika[17] [18]
  • Indien
  • USA [19]
  • Pakistan
  • Belgien
  • Schweiz
  • Schottland, Australien [20]
  • Rumänien, Russland, Weißrussland, Estland, Ukraine [21]

usw.

Hieraus kann man ableiten, dass die freie katholische Bewegung es durchaus mit Mission und dem Gemeindeaufbau ernst meint. Selbst als Splittergruppen schaffen es die kleinsten Kirchen in armen Ländern zu helfen oder Besuche zu tätigen.

Liste freier Katholischer Kirchen und Gemeinden

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Siehe Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst unter REMID Katholizismus Stand 17.8.2016 14:35
  2. Als Stellvertreter Christi ist jeder Diakon, Priester und Bischof in seiner Tätigkeit berufen vgl Priesterweihe auf KathpediaStand 16.8.2016 21:47
  3. Zumeist Thuc-Sukkzession oder Altkatholische Linien siehe Sukzession der KKD Stand 17.8.2016 20:10
  4. Siehe auch den Artikel Urchristliche Gmeindemodelle im Zeitalter der PG Stand 17.8.2016 15:58
  5. Demgegenüber steht die Prüfung durch das Finanzamt, siehe jeweilige Satzungen und Gemeinnützigkeit
  6. Überwiegend beinhaltend die ersten 7 ökumenischen Konzile und viele Dogmen bis zum 1. Vatikanum, vgl. auch altkatholische Grundsätze
  7. Die eine Kirche Christi als Einheit aller christlichen Kirchen (und nicht etwa nur die römische), als ein Leib Christi vgl. Notae Ecclesiae in Wikipedia Stand 16.8.2016 22:11
  8. Siehe Charta Ökumenika Stand 17.8.2016 20:43
  9. siehe auch PDF U.Eckert, Liturgie der keltischen Kirche auf Academia.edu Stand 17.8.2016 15:02
  10. Siehe auch den kritischen Artikel zur Minderheitskirche Schrumpfen der Vereinskirche auf Evangelisch.de Stand 17.8.2016 15:55
  11. Die Errichtung eines größeren Verbandes ist momentan in Planung, dieser soll die Interessen z.B. innerhalb der ACK vertreten. Ein Beitritt ist geplant
  12. Siehe auch Trauergruppe Duisburg-Homberg Stand 17.8.2016 14:51
  13. siehe Seelsorger vor Ort PSNV Verein für Sanitätsdienste Duisburg Stand 17.8.2016 14:54
  14. Liste der PSNV Dienste Stand 17.8.20167 15:20
  15. Siehe Bibelschule Columban nichtstaatlich anerkannte Bibelschule Stand 17.8.2016 18:50
  16. Siehe auch Artikel in "Der Kreis des Lebens", Westfälischer Anzeiger, 27. August 2011
  17. Siehe z.B. Missionaire Franciscain Kamerun Stand 17.8.2016 15:06
  18. Siehe Evangelisch Orthodoxe Kirche in Uganda Stand 17.8.2016 15:07
  19. Siehe Keltische Kirche in den USA Stand 17.8.2016 15:10
  20. vgl auch Celtic Church in Scotland (Mutterkirche KKD) Stand 17.8.2016 15:15
  21. Siehe Vereinigung der eucharistischen christlichen Gemeinden in Westeuropa Stand 17.8.2016 15:13

Quellenhinweis/Zitat

Andere Quellen / Wikipedia
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