St. Kilian

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Heilbronn-Kilianskirche-Glasscheibe-StKilian.JPG

Geburt und Jugend

Der heilige Kilian (irisch: Cillian verm. von Ceallach Krieger,Kämpfer abstammend) wurde von edlen Eltern Cloughballybeg geboren, in der Nähe um 640 in Mullagh, County Cavan, Irland geboren. Einige Aufzeichnungen halten fest, dass Kilian als Mönch im berühmten Kloster Hy unter der Kolumbanregel diente, Hy schien ein früher Name für Iona zu sein. Er begann seine Ausbildung in Roscarberry, County Cork und vollendete es in Tousist in der Grafschaft Kerry. Er ist Schutzpatron der Pfarrei Tuosist in der Nähe von Kenmare im County Kerry, wo er vor der Reise nach Gllien/Rom und Deutschland gewohnt haben soll. Eine Kirche und heiliger Brunnen sind nach ihm und seinem Festtag, 8. Juli benannt, sie sind Wallfahrtorte.

Reise durch Gallien nach Rom

Im Sommer 686 reiste Kilian mit elf Gefährten, reiste durch Gallien nach Rom, um Berechtigungen als Missionar vom Papst Colon im Spätherbst zu empfangen. Dort empfing er vermutlich auch seine Bischofsweihe.

Apostel der Franken

686 n.Chr. reiste Kilian mit seinen elf Begleitern nach Würzburg. Die ursprüngliche Gruppe wurde auf der Rückfahrt getrennt, manche verließen die Gruppe um in anderen Gegenden zu missionieren, während St. Kilian mit zwei Begleitern, dem Priester Coloman(Colonat bzw. Kolonat) und dem Diakon Totnan nach in die Burg des der Thüringer (ostfränkischen) Herzog Gozbert in Würzburg reisten, der wie sein Volk noch heidnisch war. Er predigte und missionierte in Würzburg. Dank ihrer praktischen Kenntnisse in der Landwirtschaft und praktischen Künste bekehrten sie viele zum Christentum.

Tod

689 soll Kilian nach dem Martyrologium des Hrabanus Maurus den bereits getauften Herzog gedrängt haben, die Verbindung aufzulösen. Kilian sagte dem Herzog, dass er die Heilige Schrift verletzte, indem er die Witwe seines Bruders, Geilana heiratete. Ihre Heirat mit Gozbert galt daher nach christlichem Kirchenrecht als Blutschande. Laut den Passiones wurde Geilana, die Kilian versäumt hatte zum Christentum zu bekehren, von Kilians Worte gegen ihre Ehe hörte sie so wütend das sie eine Abwesenheit ihres Mannes (der sich im Krieg befand) nutzte, den Bischof und seine beiden Gefährten ermorden zu lassen. Sie schickte ihre Soldaten dorthin wo Kilian und seine Kollegen am Marktplatz predigten am und sie enthaupteten alle drei. Nach einer anderen Version <ref>Ökumenisches Heiligenlexikon http://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Kilian.htm</ref> (dem Martyrologium des Hrabanus Maurus) wurden die drei beim nächtlichen Gebet in deren Klause überrascht und hielten das (später blutbefleckte) Evangeliar den Mördern entgegen. Die Leichen sollen im Pferdestall der Herzogsburg (heutige Neumünsterkirche) verscharrt worden sein bzw. dieser darüber errichtet worden. Die Pferde scheuten aber diesen Stall. Eine Einsidlerin fand die Gebeine. Die Mörder und die Anstifterin wurden wahnsinnig und starben, nebst Gozbert. So soll das Volk bekehrt worden sein.

Verehrung

Im Jahr 752 von St. Burkard, dem ersten von Bonifatius eingesetzten Würzburger Bischof wurde die Beisetzung der Gebeine im Kiliansdom angeordnet und das im Grab erhalten gebliebene Kiliansevangeliar <ref>Universitätsbibliothek, M.p.th.q.1a), eine Evangelienhandschrift des frühesten 7. Jahrhunderts aus Gallien</ref> (Würzburg) beglaubigt. Heute werden die Schädel befinden sich in einem Schrein aus Bergkristall aufbewahrt, der in den Altar des Kiliansdoms eingelassen ist. Während der Kiliani-Oktav (Woche um den 8. Juli) wird der Schrein mit den Schädeln öffentlich ausgestellt. Statuen der drei Heiligen säumen (unter anderem) die Brücke über den Main

Gedenktag

  • katholisch/evangelisch 8. Juli.
  • orthodox am 21. Juli (dem 8. Juli gemäß dem julianischen Kalender).

Kilianstag ist auch Patroziniumstag der Vierzehn Nothelfer. Der Heilige ist Schutzpatron der Städte Würzburg, Heilbronn, Kostheim und der Region Franken sowie der Berufe Weißbinder und Tüchner. Er wird bei Augenleiden, Gicht und Rheumatismus angerufen und meist mit Krummstab/Mitra und Schwert dargestellt (vgl. Namensgabe)

Quellen

Die frühesten sicheren Zeugnisse für die Verehrung Kilians finden sich im Kalendar des Godescalc-Evangelistars (Paris, Bibl. nat., Nouv. Acq. lat. 1203) von 781-783, in einem auf vor 838 zu datierenden Nachtrag einer Würzburger Handschrift des Martyrologium des Beda Venerabilis (Würzburg, Universitätsbil., M.p.th.f.49) und in dem Martyrologium des Hrabanus Maurus (842-856). Eine Fuldaer Handschrift der Passio minor aus dem letzten Viertel des 10. Jahrhunderts enthält den frühesten erhaltenen Bildzyklus der Kilianslegende und ist damit das früheste erhaltene Beispiel einer ausführlich illustrierten Heiligenvita überhaupt. Beide älteste Heiligenleben, die Passio Kiliani minor und die jüngere Passio maior lassen Zweifel an der Kontinuität des Kults zwischen Tod (angeblich 689) und Erhebung der Gebeine (752, im sachlichen Zusammenhang mit der Gründung des Bistums Würzburg 742) zu.

Zitationen

<references />

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Andere Quellen / Wikipedia
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