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Teilkirchen

vagw

Vereinigung der eucharistischen christlichen Gemeinden in Westeuropa,

(Association of Christian Eucharistic Congregations in Europe)

in der keltischen Kirche Deutschland


wir sind Priester und Laien der Gemeinen der Apostolischen Tradition, einer liturgischen christlichen Glaubensgemeinschaft mit apostolischer Sukzession, stammend aus der russischen Untergrundskirche.

https://www.facebook.com/groups/1557396974520168/

Unsere Gemeinschaft in Deutschland besteht aus 3 Gemeinden in Berlin, Erfurt und Jena mit 2 ordinierten Priestern.

Wir feiern unser Gottesdienst sowohl nach dem westlichen, als auch nach dem byzantinischen Ritus.

Die Vereinigung der eucharistischen christlichen Gemeinden in Westeuropa ist seit 8.3.2015 eine feste diözesane Teilkirche in der KKD (in voller Union)

Die Kirche wird vertreten von:

In Deutschland

  • Bischof Vitalij Rysev, Erfurt, ökumenische Gemeinde „Gnade Gottes“, westlicher Ritus

  • Generalvikar (Vicarius foraneus), Priester Ilia Ryvkin, Berlin, Gemeinde „Sophia – die Weisheit Gottes“, östlicher Ritus

  • Pfarrvikar (Vicarius paroecialis), Presbyter Oleg Dorohow, Jena, ökumenische Gemeinde „Gnade Gottes“, westlicher Ritus

In Osteuropa / Asien

  • Presbyter Aleksandr, Chmelew,  Mezhdurechensk, Kemerovoregion, Russland, Gemeinde "Unserer lieben Frau Czestochowa, der Gottesmutter", biritualer Ritus

  • Presbyter Dmitry Khabarov, Tutaew, Yaroslavlregion, Russland, Gemeinde des Heiligen Namen Jesu, westlicher Ritus

  • Presbyter Dr. theol. Aliaksandr Dubrouski, Minsk, Weißrussland (Belarus), Gemeinde "Christi Geburt", westlicher Ritus

  • Gemeindeleiter Igor Gontscharow, Kasachstan, "Ökumenische Bruderschaft des Heiligen Kreuzes", westlicher Ritus

  • Priestermönch Aleksey Zelenko , Gemeinde "Martin Luther", Minsk, Weißrussland, westlicher Ritus.

  • Presbyter Aleksandr Saserkin, Samara, Russland, Gemeinde des Namen St. Antonius von Padua, westlicher Ritus.

  • Archpresbyter Yuriy Prykotenko,Ukraine. Donetzk, Cristian Apostolic Church of Mary Magdalene, biritualer Ritus

  • Pastor Andrei Pauliuchyk, Community Evangelical Reformed Church "Shack", Brest, Republic of Belarus,westlicher Ritus

  •  Gemeindeleiter Soldatenko Sergei, Ukraine,  Donetzk, Gemeinde des Namen St. Joasaf Bishop von Belgorod, biritualer Ritus

  • Irkutsk congregation: Ca. 45 Mitglieder: Prior: archimandrite Augustin (Urumbaev), Prior’s assistant: hieromonk Simon (Pljaskin)
    (westlicher Ritus)

    Almasay:, 23
    Mitglieder.
    Angarsk: ca. 9
    Mitglieder, prior: Diakon Andrei Semenyk
    Shelekhov: ca. 6 Mitglieder, Ostiarier: Oksana Loskutova
    Batareinaja: ca 30 Mitglieder, Diakonesse Natalia Dupina
    Trans-Baikal region: Petrovsk-Zabaikal’sk: ca 17 Mitglieder, prior: archimandrite Augustin (Urumbaev)

  •  

 

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The Celtic Church in United States (of America) CCUS kkdtransphochkus
former Katholische Orthodoxe Einigkeitskirche Deutschlands

Diese Kirche begründet sich auf den Bischof Duerte Costa, der am 25. Juli 1945 die "Igreja Católica Apostolica Brasileira" (Katholisch-Apostolische Kirche von Brasilien) bei der brasilianischen Regierung registrierte. Am 15. August 1945 wurde Salomao Ferraz von Bischof Duarte Costa geweiht und vereinigte zwei brasilianische Kirchen. Am 23. Januar wurde 1949 Stephen Meyer Corradi-Scarella für eine brasilianische Mission nach Panama geweiht, ging aber später in die Vereinigten Staaten und startete die "Katholisch-Apostolische Kirche in Nordamerika" (später als die Altkatholische Kirche in Amerika bekannt). Am 30. Juni 1973 wurde C.David Luther zum Diakon und am 25. November 1973 wurde er zum Priester durch den Bischof Corradi-Scarella geweiht. Im selben Jahr gründete Luther die "Gemeinschaft des Guten Hirten" und im Jahr 1977 änderte sie ihren Namen in "Die Diener des Guten Hirten". Im Mai 1980 änderte die "Nationale Katholiche Apostolische Kirche von Amerika" ihren Namen in die "westlich orthodoxe Kirche in Amerika". Im Juni 1983 war Bischof C David Luther auch der Führer der "westlich Orthodoxen Kirche in Amerika" und fuhr fort, die beiden Gruppen zusammenzuführen. Zwei Jahre vor seinem Tod, zog sich Bischof Luther vom Rat der Bischöfe der "westlich Orthodoxen Kirche in Amerika" zurück und überließ die Führungsrolle Bischof Paul Diederich und Bischof Nickolas Careone. Durch gütliche Einigung mit den anderen Bischöfen behielt Bischof Luther seine Position als gewöhnlicher Religioser des Ordens "Diener des Guten Hirten/Servants of the good shephard" (SGS). Von dieser Zeit an bis zu seinem Tod, betrieben die "Diener des Guten Hirten" und der "westlich Orthodoxen Kirche in Amerika" separate kirchliche Einrichtungen. Bischof Charles Klughart trat in die SGS als Bruder im Jahr 1983 und wurde am 9. September 1990 von Bischof C. David Luther in die "Diener des Guten Hirten" geweiht. Im Juni des Jahres 2004 wurde Bischof Charles nominiert und als Bischof für die "Diener des Guten Hirten" geweiht. Im Juli 2004 hat der Ständige Rat der Bischofskonferenz beschlossen, die "Independent Orthodoxen Kirche in Amerika / Unabhänge orthodoxe Kirche in Amerika" zu gründen und die "Diener des Guten Hirten" als Orden innerhalb der Kirche zu führen. Am 13. Juni 2005 wurde beschlossen, den Namen der Kirche zur "Unity Catholic Church / katholische Einigkeitskirche" zu ändern, da der Name mehr im Einklang mit Lehre und Dienst stand. Diese ist eine unabhängige Kirche innerhalb der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Die Diener des Guten Hirten und des Orden des St. Andrew sind zwei Ordensgemeinschaften in der Jurisdiktion der Einigkeitskirche. St. Andrew unterhält enge Bande mit anglikanischen und lutherischen Brüdern, die die Ordination von Frauen zulassen. Bei der Heiligen Bischofssynode am 16. April 2011 wurde seine Eminenz + Allen Lambert nominiert und gewählt, um die Kirche und beide Orden zu leiten.

Im Jahr 2013 trat der deutsche Teil der Einigkeitskirche in die Keltische Kirche in Deutschland ein, mit der Mutterkirche besteht ab 2013 die Interkommunion und Interkonzelebration, die KOED oder engl. UCC in Deutschland trat in 2013 der Keltischen Kirche in Deutschland bei. Aufgrund Beschluss der verbleibenden Leiterin ++AEpps Kerstin McNiesh wird die Kirche zur Keltischen Kirche in Amerika, zur Celtic Church in USA umgewandelt, sie bleibt damit Schwesterkirche der deutschen CCIG, welche die Traditionen vereint: Am 23.3.2015 wurde sie mit der KKD durch Annahme fusioniert. Errichtung der Celtic Church in USA Please scroll for english translation! Die Keltische Kirche in Deutschland / Celtic Church International gibt bekannt: Durch Beschluß der verbliebenen Erzbischöfin Kerstin McNiesh, Generaläbtissin des Ordens des Hl. Sebastian Die UCC (Vereinigte keltische Kirche in Deutschland / Unity Catholic Church) fusioniert als Teil der KKD und existiert weiter als CCIU (Celtic Church in USA). Sie ist damit eine 100% Tochterkirche der KKD unterleitung S.E. Erzbischöfin Kerstin McNiesh. Bis zur Neuorganisation und Synode der CCIU in 2015 übernimmt die KKD / CCIG in Übertragung ihrer Rechte hierin an S.E. Erzbischöfin Kerstin McNiesh die Leitung. Ihre Jurisdiction und ihr Vorsitz darin bleibt unberührt. The Celtic Church in Germany / Celtic Church International announced: By order of the remaining most Bishop H.E. Kerstin McNiesh, Abbess General of the Order of St. Sebastian The UCC (United Celtic Church in Germany / Unity Catholic Church), is now merged as part of the KKD and exist further in CCIU (Celtic Church in the USA). It is thus a 100% subsidiary of the Celtic Church in Germany under the chairwoman of H.E. Most Bishop Kerstin McNiesh. Until the reorganization and Synod of CCIU in 2015, the KKD / CCIG during the period of transfer give its rights herein to SE Erzbischöfin Kerstin McNiesh. Her Jurisdiction and seat herein will be kept untouched. Die keltische Kirche trauert um +Allen Lambert+ Ruhe in Frieden, R.I.P.

 

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Bestehende Konkordate (oder Interkommunion-/Interzelebrationsvereinbarungen)

zwischen der keltischen Kirche in Deutschland und folgenden Kirchen und Gemeinschaften über den ehemaligen Rat der keltischen Kirchen in Deutschland (nun Celtic Church International) und teilweise separate Konkordate als Kirchenteile mit der KKD (d.h. eingeschlossene Teil- / Mutterkirchen)  sind wie nachstehend aufgezählt:

 

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Teilkirche Keltisch - Apostolische Kirche
in Deutschland (Celtic apostolic church / Celtic church in Scotland)

church2Dies ist die Seite der Teilkirche der KKD, der keltisch-apostolischen Kirche in der keltischen Kirche Deutschland e.V., welche durch Fusion unserer Kirche mit der orthodoxen keltisch-germanischen Kirche in Deutschland entstand. Die keltisch apostolische Kirche in Deutschland ist eine deutsche Mission der Celtic Apostolic Church in Scotland. Aus vielerlei Gründen möchten wir Ihnen hier detailliert unsere Herkunft im Zusammenhang mit unserer neuen Kirche, der keltischen Kirche in Deutschland e.V. schildern. Um die keltische Kirche in Deutschland aufzurufen klicken sie bitte auf den KKD Button oder hier.

kleiner historischer Überblick

Die keltische Kirche gab es in der einen oder anderen Form bereits nach einem Jahrzent nach Christi Tod und Auferstehung in Brittanien bzw. dem Norden Europas (das also bereits zu Zeiten, wo sie noch in Rom verboten war) und existierte zumindest in Schottland als Staatskirche bis zur Reformation. Man muß dazu sagen, das diese keltische Kirche natürlich ab dem Mittelalter im 12. bzw. 13. Jahrhundert bereits römischen Einflüssen unterworfen war und deren angeschlossene Klöster die Benediktsregel übernommen hatten, also mithin katholisch waren. Die Reformation nun verbot natürlich die Ausübung der römisch beeinflussten katholischen Religion und förderte die Ausübung der monarchischen, anglikanischen Form. Ab dieser zog sie sich also notgedrungen bis etwa 1800 in kleine Highland Gemeinden zurück, die separiert ihre eigene Form beibehielten. Ab dieser Zeit herrschte eine allerdings eine strenge Reglementierung: Es begann die Säuberung der Highlands (Fudach nan Gàidheal) von der gälisch sprechenden Bevölkerung und dem Clanwesen d.h. auch dieser Form der Religion, es ging dabei um Landbesitz. Durch diese war sie gezwungen, im Verborgenen bei wenigen dort Verblieben oder den in die USA (Neuschottland) Verbrachten weiter zu existieren. Erst ab 1886 setzte sich ein Gesetz durch, das diese Praxis unterband und Pachtverhältnisse regelte. Ab dieser Zeit konnte sich die keltische Kirche wieder erholen. Heute aber ist die keltische Kirche wieder eine etablierte Organisation, sie bemüht sich zu tun, was auch die ursprünglichen keltischen Missionare taten: Die Botschaft Christi an das Volk zu vermitteln.
1995, also ein Jahr vor Gründung des schottischen Parlaments, wurde die CCIS / CAC in der vorliegenden Form120px-Triskele-hollow-triangle wieder in Schottland gegründet und grundlegend durch Bischof Dr. David Stalker im Jahr 2005 reformiert. Sie existiert seit 2011 durch Mitwirkung Dr. David Stalkers in Deutschland. 
Der derzeitige Bischof der keltischen Kirche in Schottland / Keltisch Apostolischen Kirche in Schottland ist Bischof Norman MacLeod, mit dem wir in Schriftverkehr stehen.
Struktur der schottischen Celtic Church

Die Celtic Church In Schottland besitzt drei Zweige:

  • Die keltische Apostolische Kirche (Celtic Apostolic Church - CAC), mit Primus Norman MacLeod
  • den keltischen Orden von St. Adamnan (COSA), mit Abt Julian Roche
  • und das Oratorium von St. Peter und Piran.

Ausbildung

120px-Knotwork-cross.svgPriesteranwärter die in Schottland mit Hinblick als ordinierter Diakon oder Priester studieren, sind automatisch Mitglieder des COSA (Dieser Orden entspricht in Deutschland dem Orden vom Steinberg, der eine deutschsprachige Ausbildung durchführt). Für die englischsprachige Ausbildung ist der Abt von COSA, Bruder Julian Roche zuständig. Wir haben seine ausdrückliche, schriftliche Zusage, das Schüler jederzeit in COSA in Schottland willkommen sind und er sich gern als Mentor für deren Ausbildung zur Verfügung stellt, auch wenn er derzeitig in einer wichtigen Mission in Australien weilt. Detailinformationen über den Orden COSA entnehmen sie bitte dem Hauptmenue.
Wenn man dort in COSA ein geweihter Priester ist und die Ausbildung damit abschloß, wird man automatisch auch Mitglied der dortigen keltisch apostolischen Kirche (CAC). Dort sind - genauso wie in den meisten keltischen Kirchen - auch Frauen als ordinierte Priester üblich und erlaubt. Die keltisch apostolische Kirche ist quasi Mitbegründer der Keltischen Kirche in Deutschland.

Gründung in Deutschland

Maßgäblich an der deutschen Teilkirche war der mittlerweile verstorbene Bischof David Stalker (+ Mai 2011), der die Gründung der keltischen Kirche in Deutschland hier förderte und vorantrieb. Bischof Stalker. der Primus der Celtic Church in Scottland & Celtic Apostolic Church und The Anglican Independent Communion, Primus, The Sacred Kindred of St. Columba, Titular Celtic Bishop in all Fortrenn, Titular Celtic Bishop in Lios Mor
ernannte im März 2011 für Deutschland einen der Mitbegründer der keltischen Kirche in Deutschland zum Apostolischen Vikar, gleichzeit wurde unter dem Namen der keltischen St. Pirmin-Gemeinschaft die deutsche Mission gestartet. Bereits im Oktober 2011 kam es aufgrund bestehender Verbindungen zu einer Fusion eines Großteils der keltischen Kirchen in Deutschland zur "keltischen Kirche in Deutschland e.V."  Damit gingen aber die Verbindungen und Verpflichtungen dieser Kirche auch in der KKD auf, diese ist indes autokephal.
Die deutsche keltisch apostolische Kirche setzt eine Ausbildung im Orden vom Steinberg voraus oder eine dementsprechende Ausbildung in einer Bibelschule oder staatlichen Fakultät (auch Fernschulen sind genehm), die Einweisung geschieht bei gemeinsamen Gottesdiensten.
Der Codex der hiesigen keltischen Kirche gilt übergeordnet auch für die keltisch-apostolische Kirche in Deutschland, die lediglich der Form halber als Teilkirche innerhalb der KKD weiter besteht.
 
Die Keltische Kirche wurde sowohl in Irland und Schottland als auch in Frankreich neu belebt und ist heute auch in den USA und in Deutschland wieder aktiv. Die Celtic Apostolic Church ist in Schottland und den britischen Inseln vertreten sowie in den USA und seit 2011 auch in Deutschland. Die Keltisch-Apostolische Kirche war Gründungsmitglied des Ökumenischen Rats der Keltischen Kirchen in Deutchland und ist im Oktober 2011 zur Keltischen Kirche in Deutschland e.V. fusioniert.
 
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Teilkirche orthodoxe keltisch germanische  Kirche

Der OOC (Orden vom Steinberg e.V.) gründete 2008 in Hamm diese Freikirche, auf dessen lange Entwicklung als keltischer Orden und Grundsätze sie sich stützt.Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, er übernahm in 2010 offziell die Bezeichnung "orthodoxe keltisch germanische Kirche" als Bezeichnung der Konfession. Wir möchten Ihnen nachfolgend diesen Teil unserer Kirche ausreichend erläutern:Cross3

Die Bezeichnung "Orthodox" (von orthodox griech. ορθός „richtig, geradlinig“, und δόξα Verehrung oder δοκείν „Glaube“) in der OKGK bezeichnet die ursprünglich rechte Verehrung oder Lehre und soll auf die bereits vorkonzilliar entwickelte keltisch orthodoxe Kirche im Altertum hinweisen, die ihre bischöfliche Tradition einerseits bis zu den Aposteln und andererseit bis zu den Nachfahren der Keltenpriester und fühen Herrschergeschlechtern Irlands und Schottland zurückführt. Vorkonziliar ist sie deshalb, weil sie bereits im Jahr 325 AD vor dem Konzil zu Nizäa in Brittanien (hauptsächlich den nicht von den Römern besetzten Teilen Schottland und Irland) entstand. Während des arianischen Streites waren viele germanische Stämme arianisch und so ist es nicht verwunderlich, das die keltische Kirche mit ihrer Mission über Gallien bzw. das Frankenreich zwangsläufig sich auch mit dem Arianismus beschäftigen mußte, obwohl sie ab Nicäa die Dogmen der allgemeinen Kirche übernahm.

Nuremberg chronicles f 135r 2Daneben führte auch der Pelagianismus (welchen man Pelagius als auch Caelestius zuschreibt), die Befreiung von der Erbsünde durch eigene, gottesfürchtiges Leben, zu einigen Spannungen der frühen keltischen Kirche mit Rom. Pelagius (350 - 420 AD) war ein brittischer Mönch, Moralist und Gelehrter, der durch die beim Besuch in Rom vorgefundenen Verhältnisse der römischen Kirche als aketischer keltischer Mönch entsetzt war. Daneben kritisierte er Augustinus Einstellung zur Erbsündenlehre und mutmaßte, dieser würde dem Manichäismus d.h. einer anderen Form der Häresie Vortrieb leisten.

Obwohl Augustinus den daraus entstandenen Streit und Machtkampf letztendlich gewann und Pelagius Lehren zwischen den Konzilen von 410 bis 431 AD zuerst angenommen, dann verworfen und rehabilitiert und anschliessend als Häresie wiederum verurteilt wurden, hielt sich die pelagianische Einstellung noch sehr lange in der keltischen Kirche, was aber auch der strengen Askese der Mönche (dem Peregrinatio) dienlich nützlich war. Unstrittig war ja nach wie vor in der römischen als auch keltischen Kirche, das ein gottesfürchtiges Leben für das Seelenheil recht nützlich war. In der Ostkirche hingegen spielte der Pelagianismus trotz der Unterstützung von u.a. Nestorius nie eine sonderlich große Rolle. Die frühe keltische Kirche war also durch eine den Ostkirchen ähnliche orthodoxe Einstellung und ebensolchen theologischen Fragen geprägt, durch die Spannungen mit Rom lange Zeit bis zu ihrer Assimilation bestanden.

Mit den Ostkirchen und der Orthodoxie verbindet die keltische Kirche daher

  • Die Taufe, Eucharistie und mehrere weitere Sakramente in leicht abgeänderter und erweiterter, ausgeschmückter  Form u.a. mit Myronsalbung, besonderen Gebeten etc.
  • Eine sakramental ordinierte Hierarchie mit Bischöfen in apostolischer Sukzession
  • Die Volkssprachlichkeit der Liturgie (ursprünglich gälisch und lateinisch, hier natürlich dementsprechend deutsch)
  • Die Autokephalie der einzelnen Klöster, die später sich Rom nach und nach unterordneten und schliesslich in der römisch-kath. Kirche aufgingen.
  • Die Zölibatsverpflichtung der Kleriker, die bei orthodoxen Ostkirchen nur für die Bischöfe sowie Mönchspriester gilt. In der keltischen Kirche hingegen gab es diese Einschränkungen zuerst nicht (d.h. die Kuldeer erlaubten auch verheirateten den Einzug ins Kloster und hohe klerikale Ämter), sie wurde aber nach und nach dem römischen Zölibat angepasst. Heutzutage wird das Zölibat zwar von uns als Ideal angesehen, ist aber -gemäß unserer Kirchentradition- nicht unbedingt für Kleriker nötig.

So ist vor diesem Hintergrund zu verstehen, das die OKGK im Rahmen der ÖRKK auch mit anderen orthodoxen Kirchen Verbindungen unterhielt (welche die KKD auch heute noch aufrecht erhält),  aber dennoch eigenständig und im Wesen grundkartholisch ist. Unsere Kirche sieht sich daher als festen, integralen Teil der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche Christi und ging letztendlich auch dieser Logik folgend am Ende des Jahres 2011 mit der keltisch apostolischen Kirche eine Fusion zur keltischen Kirche in Deutschland ein.
 

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Der ökumenische Rat der keltischen Kirchen in Deutschland verbindet seit Gründung am 12.6.2011 und Erneuerung am 28.7.2012 viele Kirchen der alten, iroschottischen Tradition in Deutschland, die sich dieser ökumenischen, losen Vereinigung und Arbeitsgemeinschaft anschlossen. Unter den Mitgliedern sind die keltisch apostolische Kirche mit Wurzeln in Schottland, die St. Pirmingemeinschaft und der Orden vom Steinberg e.V., allesamt in der keltischen Kirche in Deutschland fusioniert, aber auch die keltisch orthodoxe Kirche mit Sitz in Berlin und die apostolisch keltische Kirche.

Unter vielen der angeschlossen Kirchen gilt Interzelebration und -kommunion, so das die Gemeinschaft unserer alten Kirche bundesweit und auch international im Wachsen begriffen ist. Näheres erfahren sie auch hier: 

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