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Unsere Gemeinnützigkeit besteht weiter fort, beachten sie die Kontoänderung unter "Finanzen".
Beachten sie ggf. auch bitte unsere News und Dekrete, auch kurzfristiger Art (siehe MV 2018 am 2.12.2018).

   

Die hier aufgeführten Dekrete (Verordnungen durch die Kirchenleitung oder Bischofskonferenzen)  wurden zuer Ergänzung bestehender kirchenrechtlichen Bestimmungen erlassen. Sie sollen Detailfragen bis zur Aufnahme in den Codex klären.

 

Dekret 1-2012

1.Betreffend Messwein

1.1. Qualität und Sorte des Weines beim Einkauf

a) Es ist ein Wein der Qualitätstüfe "Prädikatswein" zu verwenden, z.B. Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein.

b) Es darf roter und weißer Wein verwendet werden. Aus praktischen Gründen der Reinigung etc. empfehlen wir, das in Messen innerhalb von Gebäuden oder bei Verwendung von hochwertiger Kleidung Weißwein bevorzugt werden soll, während bei Messen in der Natur oder bei einfacher Ausstattung / Kleidung durchaus auch Rotwein benutzt werden kann.

1.2. Verbrauch des Weines

a) Es ist der Verbauch vor der Messe vorweg abzuschätzen. Idealerweise ist der Wein nach der Messe verbraucht.

b) Der eingesegnete (nicht konsekrierte) Wein soll, falls noch übrig, im Anschluss an die Messe ggf. in einem Agape verbraucht werden.


1.3. Ersatz für Messwein, Ausnahmen

a) Sollte die erforderliche Qualität ausnahmsweise aus begründeten Umständen nicht zur verfügung stehn, so ist die nächst niedrigere Stufe an Qualität zu wählen. Maßgäblich ist hierbei, das eine Qualität gewahrt bleibt, die die Bedingungen des Canon sowie der Überlieferung erfüllt ("aus dem Most von Trauben" und "nicht schlecht sein"). Eine dem Messwein vergleichbare Qualität ist unter anderem auch bei Qualitätswein bestimmter kontrollierter Anbaugebiete (QbA) der Fall.

b) In Ausnahmefällen kann Traubenmost verabreicht werden. Auch hier sollte wiederum auf Naturbelassenheit geachtet werden.

c) In Not- und Ausnahmefällen, wenn weder Traubensaft noch Wein erhältlich ist, kann als symbolischer Ersatz Tee, Wasser oder ähnliches dienen. In diesen Fällen dient die Verabreichung in Gestalt des Brotes (Hostie) als Blut und Leib Christi. Präzedenzfälle hierfür sind u.a. die Zeit der Fernostmission der kath. Kirche und Handhabe i.d. EKD

 

Dekret 2-2012 / 4-2018 (Korrektur und Erneuerung)

1 Betreffend alte Ordnungen (VO, RO, AO)

1.1    Fehlende oder weggefallene Regeln im Codex bzw. der Regel dürfen als Referenz weiterbenutzt werden

a) Sie werden als ergänzende Regelungen zu Referenzzwecken weiterbenutzt. Sollte im Codex oder der Ordensregel bzw. Satzung eine Stelle nicht zutreffend geklärt sein, ist für eine dementsprechende Auslegung vor Neufassung die o.a. Ordnungen in der alten Fassung zu bemühen.

1.2    Wappen und Kennzeichen der keltischen Kirche und ihrer Fraternitäten wie folgt

  1. a)Das keltische Hochkreuz
  2. b)Die typischen Insignien der keltischen Länder: Drache, Löwe, Lilie und Harfe
  3. c)Der Galero und Quasten als geistlichen Wappen aus katholischer Tradition heraus,
    sowie Abtstab und ähnliche kirchliche oder klerikale Zeichen.

(ehealige Punkte entfallen!)

2) das Hochkreuz der KKD

3) Das neue aus 4 Zeichen keltischer Länder gebildetete Wappen des OOC mit den Insignien unseres Herrn und OOC Hochkreuz in der Mitte.

4) Das ÖRKK Zeichen / FKB Zeichen (sofern relevant)

5) Das Diakkon Zeichen

6) Das CCIS Zeichen 

Dekret 4-2012 / 4 - 2018 Erneuerung

Betreffend Homosexualität und Frauenordination

ad Homosexualität: Die Frage des Verbotes der Sakramentserteilung bei gleichgeschlechtlichen Ehen zwang die Arbeitskreise "Codex" bzw. "Liturgie" der KKD zu einer theologischen Beleuchtung der Auswirkungen auf den Dienst bzw. die Anwendung von Regeln auf die Priesterausbildung und Weihe, sowie auch andere Sakramente. Hierbei ist zu beachten, das wir dem katholischen Glauben verpflichtet sind und auch biblische Grundlagen nicht mißachten dürfen. Es wurde beschlossen:

a) (entfällt)

b) (entfällt)

c) Die Kommunion für Praktizierende käuflicher Liebe und ähnlich exzessive Vorlieben sind untersagt.


ad Frauenordination: Eine Anpassung wurde gemäß der keltischen UND katholischen Tradition nötig: Das Bischofsamt von Frauen war in der keltischen Kirche stets mit dem Äbtissinnenamt, also einer Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft bzw. einem Orden zulässig. Darin war zum Beispiel auch Brigida von Kildare berechtigt, ebenso Bischöfe zu weihen und einzusetzen. Das Diakonissenamt war bereits in der frühen katholischen Kirche üblich, auch ohne Zugehörigkeit zu einem Orden, es ist also davon nicht betroffen..

a) (entfällt)

b) (entfällt)

Nähere Erläuterungen finden sich hier: Faq Gleichberechtigung

 

Dekret 5-2012 / 4-2018 Erneuerung

Betreffend Sukzession und höhere Weihen,
eingeschlossen niedere Novizenweihen sofern auf dem Weg zur höheren Weihe
(7 stufiges Amt, Klerus - auch Ordensgemeinschaften):

(entfällt)

Es ist ab sofort allgemein eine gegenseitige Weihe männlich/weiblich untersagt,
desgleichen auch eine Cozelebration bei dementsprechenden Mischweihen.

Obgleich wir solche Weihen anderer Kirchen anerkennen, sehen wir uns aus Prinzipgründen zu dieser Trennung verpflichtet.

Dies bezieht sich auch auf Weihen in den Fraternitäten, Klöstern oder Orden:
Ab sofort besitzt jede gemischte Gemeinschaft einen Abt und eine Äbtissin mit gleicher Jurisdiktionsgewalt gegenüber Gleichgeschlechtlichen (auch wenn ggf die Satzung nur einen Vorstand vorsieht).

SEBES

Die Kirchenleitung


 

Dekret 6-2012 / 4-2018 Erneuerung

Nach Überlegung und Beratung der Bischofskommision in der KKD wird die Änderung gg Homosexuellen präzisiert: Die keltische Kirche schließt sich dem Standpunkt der röm. kath. Kirche an. Dies bedeutet:

A) (entfällt)

B) (entfällt)

C) Im Seelsorgebereich gibt es Ausnahmeregelungen, da gilt das Gebot der Nächstenliebe und der Betreuung.

Nähere Begründungen sind den FAQ zu entnehmen.

 

Dekret 1-2013

Nach Überlegung und Beratung des Bischofskollegium in der KKD wird eine (kleine) Reform der Liturgie zum Ende 2014 angekündigt:

  1. Das keltische Messbuch beschreibt den keltischern Ritus (in kath. Tradition) mit Opferbereitung am Anfang des Gottesdienstes (ähnl. mozarabischer/gallikanischer Ritus). Dieser wird in Landessprache (hier also in Deutsch) durchgeführt.
  2. Einzelne -für die Messe- beiläufige Stellen werden modernisiert bzw. angemessen vereinfacht und an die heutige, römische Liturgie angenähert.

  3. Es ist weiterhin in Harmonisierung mit allen Katholischen Kirchen und Gruppen und als Geste des guten Willens der römischen kirche gegenüber ab sofort gestattet, die alte tridentinische Form der Messe in Deutsch oder Latein durchzuführen.
  4. Es ist in Harmonisierung auch nach wie vor gestattet, einen angepassten modernen römischen Ritus nach Rituale Romanum (Ordo Missae) zu verwenden und/oder andere geeignete, moderne Gottesdienstformen für Andachten zu verwenden.

Diese Änderungen treten sofort nach Verkündung in Kraft

anno Domini dies VII Mensis Aprilis MMXIII    - SEBES +Columban III+ Primus Ecclesia Celtica in Germania

 

 

Dekret 2-2013

Nach Überlegung und Beratung des Bischofskollegium in der KKD werden kleinere Änderungen in der Litugie schon vorab für 2014 in Ergänzung zu Dekret 1-2013 durchgeführt. Begründung:

Aus Praxisgründen wird der Reform in der altkatholischen und römischen kirche Rechnung getragen und die Liturgieform insoweit reformiert, als das der grundsätzliche Ablauf modernen Gottesdiensten folgt, ohne die typisch "Keltischen", kleinen Eigenheiten zu übergehen. Am meisten fällt dies in den Proprien auf, in den Sakramenten (und deren Abläufen), in kleinen eingefügten Segnungen und Gebeten. Mehr noch fällt es in den diakonischen Angeboten, als auch den Missionsbemühungen in das Gewicht. Es soll die Vielfalt in Einheit betont werden.

1.) Die Liturgie wird gestrafft und der altkatholischen / römischen (ökumenischen) Liturgieform angeglichen.

2.) In Kontrast dazu ist Mundkommunion mit Intinktio oder -in kleinem Rahmen- mit Kelchreichung bei uns als vorherrschende Eucharistieverabreichung vorgesehen. Die Handkommunion soll aus Reinheitsgründen des Leibes unterbleiben.

3.) Ergänzung zu 2.)

a) Sie kann aus der Hand empfangen werden, wenn diese z.B. bei Klerikern dementsprechend gereinigt wurde und der Empfänger selbst als Spender fungieren könnte.

b) Sie kann auch aus der Hand empfangen werden, wenn dies nach einem anderen Ritus (z.B. altkatholisch) erlaubt wäre oder wenn -wie bei ökumenischen Gottesdiensten üblich- die Handhabung des Abendmahles eines (Kon)zelebranten von der bei uns Üblichen abweicht. In diesem Fall gilt allerdings für Angehörige unserer Kirche die Teilnahme nur als Teilnahme an einem Gottesdienst, nicht aber an einer vollständigen Messe (siehe Agape).

Dekret 3-2013

ungültig, siehe Dekret 7-2013

Dekret 4-2013 / 4-2018

 (entfällt, Da Veränderung)

 

Dekret 5-2013

Nach Überlegung und Beratung des Bischofskollegium und Beschluss in der KKD wird das schon in der letzten Vorstandssitzung beratene Synonym "Keltisch-katholische Kirche" oder dessen Abkürzung "KKK" der Bezeichnung der KKD bzw. Keltischen Kirche in Deutschland hinzugefügt. 

Es unterstreicht hiermit nochmals die Zuordnung zum katholischen Zweig als Teil der iroschottischen lateinischen Kirche und soll Mißverständnissen gegenüber anderen Teilkirchen oder der römisch Katholischen Kirche vorbeugen. Die keltische Kirche / keltisch-katholische Kirche sieht sich nach wie vor als ein Teil der einen heiligen,  katholischen und apostolischen Kirche.

Dekret 6-2013

Nach Beratung des Vorstandes und Beschluss des Kollegiums in der KKD wird die Zusammenarbeit / Gemeinschaft mit der CGW  bis zur Klärung der Zusammenarbeit und der Zugehörigkeit als Teilkirche der KKD, auch und besonders die Filialkirche betreffend, bis auf Weiteres (nächste ordentliche Sitzung der KKD) ausgesetzt. Die Zusammenarbeit in allgemeinen Kirchenfragen / Ökumene ist davon ausgenommen.

 

Dekret 7-2013

Nach Beratung mit der CGW und Beschluss des Vorstandes wird das eingangene Konkordat zwischen CGW und KKD als nichtig angesehen, obwohl es kirchenrechtlich bislang (mit allen Folgen) als gültig angesehen wurde. Ebenso gilt die Mitgliedschaft als irrtümlich eingegangen (fehlender Beschluss der CGW / Satzungsgründe). Die Mitgliedschaft der CGW wird für nichtig erklärt (ohnehin vorläufig gültig). Aus beiden Beschlüssen geht hervor, das eine Gemeinde der KKD im betreffenden Gebiet nicht bestand und dies also mit allen Folgen für Gebiet und Klerus / ergangene Dekrete leider als hinfällig gilt. Es gilt der Stand vor 8/2012.

 

Dekret 1-2014 / 4-2018 Erneuerung

(entfällt)

Dekret 2-2014 / 4-2018 Erneuerung

(entfällt)

 

 

Dekret 3-2014 / 4-2018 Erneuerung

Betreffend Datenschutzbeauftragten und Datenschutz

Neuer Beauftragter Uwe Eckert. 

Dekret 4-2014 / 4-2018 Erneuerung

(entfällt),

Dekret 5-2014

Aus gegebenen Anlass möchten wir darauf hinweisen, das Liturgie (d.h.Gottesdienste) und Ausstattung (Kleidung etc.) dem römisch- bzw. altkatholischen Verständnis und dem Rituale Romanum entsprechen und auch in dieser Form erteilt werden.Wir bitten hierzu unsere Satzung, als auch unseren Canon zu referieren, an die wir von Rechts wegen gebunden sind und deren Bestimmungen wir einhalten. Weitergehende Fragen über unsere Denomination beantwortet unser Lexikon.

Darüber hinaus werden wir uns zukünftig rechtliche Schritte und Schadensersatzansprüche gegen Dritte vorbehalten, die falsche Behauptungen unter Nichtbeachtung der §§ 186, 187 StGB öffentlich gegen uns und andere verbreiten und damit geeignet sind, christliche Gemeinden und Kirchen und deren Würdenträger öffentlich zu kränken oder im öffentlichen Ansehen zu schädigen. Wir erbitten dahingehende Hinweise unter die im Impressum angegebene Rufnummer, damit wir diese umgehend weiterleiten können.

Dekret 5-2014

Ergänzend Sukzession und höhere Weihen, Dekret 5-2012 wird zum Teil ersetzt/angepasst:

Aufgrund des CIDEC zur Gleichberechtigung von männl. /weibl. Priestern wird das Dekret 5-2012 nochmals angepasst:

Die Sukzession der weiblichen Linie (als Brigidlinie bezeichnet) soll (falls möglich und gewünscht) fortan  von weiblicher Seite von einer der geweihten Bischöfinnen in Gedenken an St. Brigid im Sinne einer festen Tradition als Konsekrator oder wenigstens Co-Konsekrator  (notfalls in Abentia!) in einem Orden an eine weibliche Priesterin weitergegeben werden. Nach der Sukzession ist eine Kerze im Sinne des "Hüten des Glaubensfeuers" (vgl. Brigida Kildare) zu überreichen.

Die Sukzession der männlichen Linie soll (falls möglich und gewünscht) fortan  um eine auch in anderen Kirchen zugelassene, gültige Weihelinie bei männlichen Priestern zu gewährleisten, möglichst durch einen männlichen Konsekrator bzw. in Beisein eines männlichen Cokonsekrators (notfalls in Abentia!) erfolgen.

Gegenseitige Cozelebration ist gemäß CICEC in der KKD natürlich ebenso erlaubt wie eine gegenseitige Weihe, insofern entfällt Dekret 2-2012!

Hierbei ist aber zu beachten, das dies auf Schwierigkeiten bei der ökumenischen Zusammenarbeit stoßen kann. Im Sinne einer gewissen Harmonisierung ist also darauf zu achten, das -außerhalb von Orden- wenigstens eine reine männliche Linie gewahrt bleibt, als auch eine weibliche Linie nachvollzogen werden kann.

Dekret 6-2014

Ergänzend Erg. CICEC bezüglich werktägliche Gebete und Solitärmessen / Wortgottesdiensten und  Zingulum

Ergänzt wird im CICEC Punkt 4-I-5.2 e) durch Wortgottesienste / Werktagsgebete

"e) Für die anderen Dienste der Kirche, Taufen, Hochzeiten und Bekenntnisse, tragen die Amtlichen eine weiße oder elfenbeinfarbene  Albe passend und einer Stola von der Farbe des Sakraments oder Amtes das er leitet. Bei Beerdigungen und Wortgottesdiensten (auch werktäglichen Gebeten) ist eine schwarze Soutane / Talar / Anzug mit Stola angemessen. Sollte eine (geistliche) Kommunion / Agape stattfinden, so darf auch zusätzlich ein Superpellicum (Rochett) oder eine Kasel in Wochentagsfarbe getragen werden."

Als bevorzugte Bindeknoten des Zingulum werden der bei anglikanischen / US-katholischen und episcopalen Kirchen übliche Knoten und/oder alternativ dazu der gallikanische bzw. römische Knoten festgelegt.

 

Dekret 1-2015

Beschlüsse rückwirkend aufgehoben siehe Dekret 5/2016.

 

Dekret 2-2015

Betreffend UCC / KOED 

Laut Vertrag und der Bitte um Eingliederung wird die UCC / KOED in die Celtic Church International als us-amerikanische Auslandsjurisdiktion überführt. Sie führt zukünftig den Namen Celtic Church in USA.

 

Dekret 3-2015

Ergänzend CICEC Kanon 1-I-1.3 Gerichtsstand und Grenzen

Es wird im CICEC Kanon 1-I-1.3 um den Punkt d) bis f)  ergänzt:

d) Auslandsjurisdiktionen, die vertraglich in die KKD integriert wurden oder vertraglich als neue, selbstständige Tochterkirchen aufgebaut werden, sind der Verwaltung nach eigenständige Auslandsdiözesen der KKD, kirchenrechtlich  gesehen aber wie jede Diözese der KKD unterstellt und eingegliedert.

e) Auslandskirchen müssen sich mit einem Kürzel oder einer Bezeichnung in Landessprache als Teilkirche der keltischen Kirche z.B. Celtic Church / Keltische Kirche in  [Land] oder ]Bezeichnung / Eigenname] - Celtic Church International bezeichnen.

f) Die KKD trägt in Kommunikation, Organisation und Verwaltung mit Auslandsjurisdiktionen die englische Bezeichnung Celtic Church International oder CCI. Es gilt als Verfassung der deutsche Kodex CICEC für alle Auslandsjurisdictionen in jeweils landesspezifischer Anpassung nach Genehmigung der KKD.  

 

Dekret 4-2015

In der Frage der Abtreibung ist folgendes festzustellen:

a) Die Pille "danach" ist bei sofortigem Einsatz nach einer "Panne" wie jede andere Pille oder Hormongabe einzuschätzen: Sie ist keine Abtreibung. Dennoch sollte ihr Einsatz abgewogen werden, ob sie wirklich sinnvoll ist, oder ob man es Gott überlassen sollte, überhaupt ein Kind geschenkt zu bekommen. Wir sind für die Familie und für das Leben.

b) Bei verständlichen Indikationen ist bis zur 5. Schwangerschaftswoche (beginnender Herzschlag) nach Beratung mit dem Kollegium das Ei noch nicht so weit entwickelt, das sogar bis danach auch immer noch Abgänge vorkommen. Wir haben den ersten Herzschlag als Indikation für "Leben" festgelegt, ab dieser Zeit sollte nicht mehr die Pille eingesetzt oder eine beginnende Schwangerschaft unterbrochen werden, vorausgesetzt, das Wohl und Leben der Mutter ist nicht in Gefahr.

In den Codex wird diese Regelung nicht Einzug finden, da sie ohnehin schon nach Maßgabe der Bischöfe unter den Kirchenstrafen abgedeckt wird und eine Einzelfallbetrachtung nötig ist.

Zum Aus- und Wiedereintritt von Gläubigen in die keltische Kirche

a) Beim Austritt gehen sämtliche Inkardinationen verloren. Kleriker können, aber müssen nicht im gleichen Rang oder gleichen Amt aufgenommen werden.

b) Ein Wiedereintritt von Gläubigen ist nach einem Ausschluss nach Buße und Beseitigung der Ausschlussgründe direkt wieder möglich.

c) Ein Wiedereintritt von Gläubigen ist nach einem freiwilligen Abgang / Abfall (Kündigung) aus der KKD auch möglich, jedoch wird eine Wartezeit (Bußzeit) zu Grunde gelegt. Diese staffelt sich nach den Wiederholungen: Beim 1. Mal mind. 1 Jahr zum Zweck der persönlichen Reflektion, beim 2. Mal mind. 2 Jahre etc.

d) Ab dem zweiten Austritt sind intensive Gespräche über die rechte Intention und Disposition des Betreffenden und über die Gründe notwendig: Eine Katechese wird empfohlen, da so auch die Wartezeit sinnvoll genutzt wird.

Zum Thema "Outing" nach Aufnahme und Weihe im Klerus

Als Folge einer Diskussion und zur Vermeidung von Mißverständnissen, als grober vorläufiger Entwurf und Handlungsempfehlung:

Im Falle des (nachträglichen) Outings oder der Präferation von Klerikern betreff Homosexualität gibt es bei der KKD 3 Möglichkeiten:

a) Ein zölibatäres Leben um des Amtes willen mit der Folge, im Amt und der KKD bleiben zu können.

b) Eine Offenlegung mit Laisierung als Folge: Die Person wird dann fortan als Prädikant/in eingesetzt, aber ohnehin nicht gänzlich entlassen.

c( Wenn möglich eine Überstellung oder Empfehlung zur einer verschwisterten (mit Interkommunion) verbundenen Kirche mit passenden, tolerierten Ämtern.

Wir hoffen, das wir damit sowohl dem Codex, als auch dem Barmherzigkeitsgrundsatz Rechnung tragen. Dies wäre ohnehin ein bei uns noch nie vorgekommener Fall, der aber eine mögliche Lösung für Betroffene (auch anderer Kirchen z.B. der römisch-katholischen) aufweisen könnte.Wir sind für eine Diskussion in diesem Punkt offen.


 

Dekret 1-2016 (28.3.2016)

Dekret 28.3.2016

Aufgrund der gesetzlichen Gegebenheiten hier in Deutschland sehe ich mich als Vorsitzender der KKD und des Bischofkollegiums gezwungen, auf einige Besonderheiten nochmals generell hinzuweisen:

a) Die Bibelschule Columban ist kein Fernlehrinstitut, noch verleiht sie akademische Abschlüsse. Auch sind ihre Abschlüsse staatlich nicht anerkannt. Dies alles muß auch nicht sein, sie bildet die eigenen Priester aus. Interessenten an akademischen Abschlüssen mögen sich an geeignete Universitäten im In- und Ausland wenden. Deren Abschlüsse werden auch anerkannt.

b) Auch bei der Bibelschule Columban akkreditierte Schulen oder Institute richten sich nach gesetzlichen Vorgaben, nach denen sich die betreffenden Schulen in Deutschland (und international) richten müssen. Auf den kirchlichen Bereich beschränkte Vorgaben richten sich nach den jeweiligen Ländern, in denen die Schule Niederlassungen besitzt.

c) Die Keltische Kirche in Deutschland e.V. besitzt ebenso keine Fernlehrinstitute, noch betreibt sie selbst universitäre Einrichtungen. Ihre interne Ausbildung wird durch die Bibelschule Columban und ihre Abkömmlinge bzw. Zweigstellen (USA) sichergestellt. Sie unterstützt jedoch auch beratend kirchliche Bildungsinstitute im In- und Ausland, bevorzugt im privaten Sektor.

d) In der keltischen Kirche in Deutschland integrierte Fraternitäten haben sich gemäß dem Codex der keltischen Kirche, nach deren Bestimmungen und nach deren Satzung zu richten. Dies bedeutet, das sie hiesige Bestimmungen gemäß der in der keltischen Kirche (und u.U. auch deren des Ordens vom Steinberg, welcher die Bibelschule Columban führt) beachten müssen. Ein Verstoß gegen diese bedeutet - auch stillschweigend - wegen Verstoßes gegen die Satzung den direkten Aussschluß aus beiden vorgenannten Vereinen, vorbehaltend Schadensersatzansprüchen bei rechtlichen Verstößen.

e) Die Interkommunion und ökumenische Vereinbarungen begründen keine rechtlichen Ansprüche, sondern nur kirchliche Verbindungen. Diese sollten denn auch auf kirchliche Bedingungen beschränkt bleiben. Wir gehen davon aus, das andere Gemeinschaften die Gesetze  der jeweiligen Länder, in denen sie wirken, beachten und das eigene Bestimmungen nicht jenen entgegen stehen, nach denen sich auch die keltische Kirche richtet.

 

Dekret 2-2016 (14.6.2016)

 

Zur Kleidung der Messdiener und Ausgestaltung ergehen folgende Ergänzungen:

Ministranten allgemein

Einfache Ministranten sollten eine Albe oder Chorhemd mit einem Zingulum tragen. Das tragen der Schärpe ist ihnen untersagt. Sie sind den niederen Weihen stets untergeordnet.

Albe

Die Albe oder auch Kapuzenalbe wird auch als Mantelalbe von Altardienern (niedere Weihen) in Weiß getragen, sie wird mit einem Zingulum hoch gebunden.

Zingulum

Dieses Tunikaähnliche Gewand wird mit einem Zingulum (Strick) zusammengeschnürt. Hierfür wird das Zingulum in Form einer Schlaufe gebunden, an einem Ende sollen 3 dreifach verdrehte Knoten enthalten sein, für die drei evangelischen Räte.

Das Zingulum darf in einer für das jeweilige Fest gültigen liturgischen Farbe sein zum Beispiel (siehe auch Jahreskreis:

  • Weiß: An Ostern (alternativ auch an allen Messen, falls kein farbiges Zingulum zur Hand), Herrenfesten, Gedenktagen und Weihnachten
  • Rot: An Pfingsten, Märtyrerfesten, Palmsonntag und Karfreitag
  • Grün: Alle Wochentage und Sonntage im Jahreskreis
  • Violett: Fastenzeit und Adventszeit
  • Schwarz: Bei Totenmessen, Karfreitag
  • Blau: Zu Marianenfesten (Optional, Zulassung bleibt dem Klerus überlassen)

Andere Farben als Jene sind - mit Ausnahme von Ausschmückungen- untersagt.

Schärpe

Zur Kennzeichnung der verschiedenen Dienste darf eine weiße Schärpe (10 cm Breite) getragen werden. Diese sollte mit einem Aufdruck / Pin / Button versehen sein, der auf die Funktion und den Weihegrad des Betreffenden hinweist:

Ostiarier - Schlüssel (Da sie die Schlüsselgewalt über die Kirche und den Einlass besitzen) Lektor - Buch (Da sie das Evangelium hüten und tragen, sowie die erste Lesung tätigen dürfen) Exorzisten - Kreuz (Da sie beim Segnen und Austreiben aus z.B. Tauf-/Weihwasser assistieren dürfen) Akolythen - Kerze (Da sie die Kerzen anzünden, sie halten und kleinere Arbeiten am Altar verrichten)

 

Dekret 3 /2016

 

Statement und Dekret zur Anerkennung von Konfirmation von Mitgliedskirchen der EKD und Anerkennung der Firmung der altkatholischen bzw. anglikanischen Kirchen.

Verkündet am 7.7.2016 Dekret 3/2016

Ausgangslage:

Es ergibt sich bei der Konvertierung von evangelischen Christen zur KKD und umgekehrt das Problem der Anerkennung der Firmung, besonders aber Konfirmation, da diese dem Grunde nach in evangelischen Kirchen als Sakramentale ausgelegt wird, der Handlung nach sich einschliesslich vorangehender Katechese, Prüfung und Gewissensbekundung und Handauflegung nicht im Wesentlichen von der Firmung unterscheidet und ebenso als Zulassung zum Abendmahl / Eucharistie angesehen wird.

Beispiele:

„Vereinbarung zur gegenseitigen Zulassung zum Patenamt und zur gegenseitigen Anerkennung von Firmung/Konfirmation“ zwischen der Vereinigten Evangelisch - Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und dem Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland im Rahmen der Ökumene / ACK

Kirchenrechtliche Beurteilung von Seiten der KKD

Die Firmung ist als separates Sakrament im Jugendalter vorgesehen, kann aber u.U. entfallen, wenn dies zusammen mit der Taufe (Salbung) bereits bei z.B. einer orthodoxen Kirche im Kindesalter bei der Taufe oder im Erwachsenenalter geschieht. In Jedem Falle muß dies von einem Bischof beauftragt oder genehmigt sein:

Kanon 4-II-2.4 Vollmacht für das Sakrament der Firmung

a) Diözesanbischöfe sind nicht berechtigt, Vollmachten einem Spender für das Sakrament der Firmung zu gewähren. Die Firmung wird als ein Sakrament betrachtet, das von jemand in episkopaler Weihe (d.h. einem Bischof) übertragen wird.

Ausnahmen sind hierbei zulässig, wie folgender Passus bestätigt:

Kanon 4-II-4.2 Spender des Sakraments der Firmung

a) Die ordentliche Spender für das Sakrament der Firmung ist der Bischof. Der (Apostolische Administrator und) Diözesanbischof darf nur in begründeten und genehmigten Ausnahmefällen Vollmachten für die Firmung Priestern gewähren.

Da diese Ausnahme bei evangelischen Christen im Rahmen der Ökumene anzunehmen ist, wird die Konfirmation mit Handauflegung unter Herbeirufung des heiligen Geistes und Akklamation zum überwiegenden Teil als erfüllte Firmung angesehen. Diese wird zudem beim Abendmahl durchgeführt:

Kanon 4-II-4.4 Durchführung des Sakraments der Firmung

a) Firmungen sind während der Eucharistiefeier durchzuführen, außer aus wichtigem Grund verhindert.

b) Chrisam, welches für das Sakrament verwendet wird, muss von einem Bischof in vorgeschriebener Weise nach dem Sakramentar der KKD gesegnet sein.

Laut Beurteilung fehlt indes immer noch die formelle Besiegelung bzw. Bestätigung eines Bischofes mit Chrisam während einer Eucharistie innerhalb der KKD. Dieser fehlende Teil wird z.B. mit Bezeichnung eines Kreuzes mit Chrisam (und ggf. Handauflegung, wenn gewünscht) während der ersten Kommunion innerhalb der KKD formell der Ordnung halber nachvollzogen. Die erfolgte Konfirmation gilt bei uns als Bestandteil der christlichen Taufe mit eingeschlossener Versiegelung / Confirmatio und daher auch als Sakrament, welches nur der teilweisen Ergänzung der Handlung zur vollständigen Gültigkeit als solches bedarf. Man vergleiche hierzu:

Kanon 2-IX-2.1 Definierte Mitgliedschaft

b) Wer wirksam die Sakramente der christlichen Initiation von einer anderen kirchlichen Gemeinschaft erhielt, dessen Riten akzeptabel für die KKD sind und der eine Mitgliedschaft in der KKD beantragt, ist ein Mitglied der KKD. Wer diese Kriterien erfüllt, die formell an Tochtergesellschaften mit jeder Pastorei oder Mission der KKD durch die Registrierung als Mitglied dieser Pastorei oder Mission gebunden sind, soll die Mitgliedschaft in der KKD haben.

Die erfolgte Konfirmation besitzt also durchaus auch bei uns die Zulassung zur Eucharistiefeier. Im Gegenzug erhofft sich die KKD ihrerseits auch die Anerkennung ihrer Sakramente in der Ökumene.


Dekret 4/2016

 

Laut Vorstandsbeschluß wird festgelegt und verkündet:

Gebührenordnung der keltischen Kirche (siehe Forum oder Download)

 

Dekret 5/2016

 

Das Dekret 1/2015 verliert seine Gültigkeit. Das Konkordat zwischen der FKG Duisburg (ehemals FKGD) lebt wieder rückwirkend auf.
Addendum: Rückwirkend nach kurzer Zeitdauer wg. Gründung der FKB ad acta aufgehoben.

 

Dekret 6/2016 ergänzend Dekrete 4-6/2012


Die keltische Kirche in Deutschland beschließt mit ihren Auslandsjurisdiktionen folgendes:

1) Eine Segnung einer Bindung, auch gleichgeschlechtlicher Brüder und Schwestern, ist unter folgenden Grenzen im Rahmen eines Fürbittgottesdienstes außerhalb und innerhalb der Kirchen der KKD während eines Gottesdienstes (z.B. auch mit Austeilung vorgeweihter Gaben) gestattet:

- Wenn im liturgischen Rahmen die Brüder bzw. Schwestern den Segen für eine Bindung aneinander von Gott erbitten, in der sie für ein sündfreies, ehrliches, verantwortungsvolles Leben in Liebe miteinander und füreinander einstehen wollen, zur Ehre Gottes.

- Wenn dieser Segen als gemeiner Segen (Matrikelform) festgehalten wird.

- Wenn dieser Segen kirchlich weder als Hochzeit, noch Ehe, noch Sakrament angesehen wird (ungeachtet weltlicher Bestimmungen z.B. einer Verpartnerung)

- Wenn die Kleidung angemessen und der Austausch der Bindungssymbole passend und angemessen ist.

2) Die Entscheidung zur Zulassung obliegt den einzelnen Priestern. Sie können eine Bindung auch aus persönlichen Gründen ohne Angabe von Gründen ablehnen.

3) Falls eine Ablehnung ausgesprochen wird, ist von Seiten des ablehnenden Priesters ein geeigneter Priester oder mit einer Partnerkirche (z.B. UKK) eine Möglichkeit für die Bindung zu finden.

Betreffend 6/2012 B)

Die Priesterschaft bei gleichgeschlechtlich präferierten Klerikern soll keinen Anlass zum Ärgerniss oder Vermutung der Würdelosikeit geben. Sie dürfen ebenso gebunden sein, eine "offen ausgelebte", provozierend und unagemessene  Zurschaustellung ihrer privaten Vorlieben oder gar Vorfälle im Dienst führen zur sofortigen Suspension bzw. Abweisung. Siehe auch: Schreiben Caritas Christi, welches hiermit auch ergänzt wird.


Dekret 1-2017 / 4-2018 Erneuerung

(entfällt, da Neuorganisation)

 

Dekret 2/2017 und 1/2018

Fusion mit der UKK: Die Dekrete 2/2017 und 1/2018 die UKK betreffend werden hiermit widerrufen und ausser Kraft gesetzt.


 

Dekret 2/2018

Die Keltische Kirche in Deutschland bleibt eigenständig und eingetragener Verein, es ändert sich nichts an den Zuständigkeiten.

Dekret 3/2018

Dekret über die Erneuerung der Keltischen Kirche in Deutschland

siehe Dekret 6/2018

 

Dekret 4/2018 Erneuerung

Alle vorangegangenen Dekrete werden an die neuen Gegebenheiten und den CICEC 2019 angepasst. Der Erzbischof

 

Dekret 5/2018 am 28.11.2018

Siehe Dekret 6/2018

Dekret 6/2018 am 4.12.2018

Die Dekrete 3/2018 und 5/2018 werden durch dieses ersetzt: Die FKB wurde aufgelöst. Eine Zusammenarbeit mit der UKK wird derzeit aus Mangel an verbindlichen Vereinbarungen und ökumenischen Kontakten derzeit ausgeschlossen. Es bestehen keine vertraglichen Bindungen, der Name der UKK ist aus allen Verzeichnissen und Webseiten, die unter der KKD Aufsicht stehen -ausser zu Dokumentationsgründen (z.B. Chronik/Quellenhinweise) - zu entfernen. Jede Kontaktaufnahme oder Anfrage seitens der UKK ist daher nur über das Erzbischöfliche Ordinariat der KKD zulässig und von diesem zu beantworten.

   

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Telefon Ordinariat Hamm: 02381-5 444 67 1
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