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Reisebericht Qatemberwochen / Messe(n) in München

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12 Sep 2011 15:06 #46345 von columban
columban antwortete auf das Thema: Reisebericht Qatemberwochen / Messe(n) in München
Freitag

Der Freitag erwachte mit schönem Wetter und einer kräftigen Dusche, gefolgt von einem reichhaltigen Frühstück mit vielen anderen "Bagpackern" zusammen, ein babylonisches Sprachengewirr von englisch über schwedisch? und anderen Dialekten (es mag auch bayrisch drunter geweisen sein) war es recht interessant und kurzweilig, dann fuhren wir wieder über den Stachus bis ans Isartor. Dort gelegen empfing uns das deutsche Museeum. Wir begonnen unseren Rundgang in der Technik und Hochspannungshalle, gingen über die Maschinenhalle und den Tunnelbau weiter zum Pendel, welches durch die Erdrotation die Zeit anzeigte, die Medelleisenbahn und Nanotechnik/DNA weiter in die Flugzeughalle mit div. echten Flugzeugen und Raketen hinauf zur Weltraumfahrt und Raketentechnik, von dort aus zu den Schiffen und Schiffartstechnik / Unterseebooten bis wir eigentlich gehen wollten. Doch da fiel mein Blick auf das schmerzlich vermisste Bergwerk im Museeum und wir gingen eine Riestentreppe über 3 Stockwerke hinab in ein Bergwerk bzw. diverse Stollen. Es folgten: Treppen, mal auf mal ab, Stollen (Ein Besucher sagte: "Toll, noch ein Stollen, hier gibt es nur noch Stollen"), aber meistens Treppauf. So kamen wir recht geschlaucht und beeindruckt wieder im Sonnenlicht an. Wir fuhren dann weiter S-Bahn. Dank defekter Rolltreppen (dachten wir) liefen wir: Treppen runter. Viele Treppen runter. Dann wechselten wir in die UBahn. Mal Treppen rauf, mal runter und dann wollten wir mit dem Aufzug fahren, der war besetzt, es stank (nach was wollten wir nicht erfahren) also fuhren wir Rolltreppe ... die sprang auf Anforderung an (Dank Maria wussten wir das nun). Dank Daniela fuhren wir meistens auch in die richtige Richtung zum Krankenhaus Neuperlach, in der Krankenhauskappelle sollte eine kleine Messe stattfinden. In beschaulichem, kleinen Rahmen nahmen wir dankend an dieser und am Abendmahl teil, fuhren dann zu Dieter nach Hause und nahmen nach einem Gebet unser Essen ein. Wir feierten zusammen die Komplet, unterhielten uns noch ein wenig und beschlossen den Tag. Auf der Rückfahrt fuhren wir mit einer Tram, die rasant die Kurven nahm ... und kamen wohbehütet und spät bei the Tent an. Dort sassen alle bereits am Feuer und wir setzten uns dazu, scherzten und unterhielten uns noch ein wenig zur Nacht und gingen dann recht spät vor der Nachtruhe (es war bereits Vigil) schlafen.

Samstag

Am Morgen standen wir auf, richteten die Betten und Sachen, wuschen uns und nahmen in der Gaststube/Gemeinschaftsstube des "Tent" ein reichhaltiges Frühstück ein, Anschliessend zogen wir uns unsere Habits über, verabschiedeten uns und führen mit dem Auto Richtung Innenstadt, um uns mit den anderen zu treffen und die dortige Messe ab 10Uhr zu besuchen. Ein Parkplatz wurde rasch gefunden. Die Messe fand in der Johanniskirche am Preysingplatz statt. es waren neben unserer Brüderschaft noch Angehörige weiterer dreier Brüder-/Ordenskonvente anwesend, die auch im Gottesdienst begrüsst wurden. Die Messe war sehr sehr schon, was allerdings etwas irritierte war die Menge am liturgischen Gesang, darunter auch die Lesung aus dem Lukasevangelium mit den Jüngern auf dem Weg nach Emenaus und bezüglich des Leibes Christi war in gesungener Form recht ausführlich und doch recht anspruchsvoll. Ansonsten lief die Messe nach uns gewohnter Form ab, wobei ich ernsthaft überlege nicht doch eher mehr Gesang -auch in Gebeten, Fürbitten- hinein zu nehmen, dies hat eindeutig etwas.Letzzendlich blieb zu sagen, das wir ganz gut mitkamen und es nichts wirklich unbekanntes für uns war, die Messe die zu dritt mit Diakonin und Cozelebrant gefeiert wurde natürlich sehr schön und für uns und die Gemeinde recht ergreifend war und wir liebend gerne jederzeit wieder dabei sein werden :) . Anschliessend wurde gebeten, das wir uns am Candidplatz am Parkplatz treffen, um den Jakobsweg in München zu folgen und ein wenig im "Geh-bet" zu pilgern, uns auszutauschen, zu meditieren und der Isar im schönen Isartal zu folgen:
Beim Beginn der Pilgerung halfen wir (im Habit) einem behinderten Mitbürger, die Strecke zurück zu legen, wanderten an der renaturierten Isar und den Kiesbänken mit Sonnenhungrigen entlang bis zum Tierpark Hellabrunn, dort trennten wir uns vom Behinderten (die Strecke ist nicht schwer, aber für ihn zu anspruchsvoll) und gingen mit den anderen viele Kilometer, teils im Schweigen mit heruntergezogener Kukulla und teils mit Austausch längs der Isar mit Flößern weiter. In Pullach kamen wir alle recht erschöpft, nach einer eeeewwig langen Treppe die einen Steilhang hinaufführte in Pullach an.
Nach einer kurzen Zwangsrast und einem Verschnaufen kamen wir an den Brunnen zum hl. Geist, an dem wir unseren Pilgersegen empfingen und uns an diesem herrlichen Nass labten, miteinander beteten, unsere Eindrücke schilderten und uns gegenseitig für die Gemeinschaft dankten. Wir als Ordensmitglieder fielen recht angenehm als Betreuer der Schwachen am Ende der Pilgerreihe auf, auch unsere Geschlossenheit und unser traditioneller Habit machte sichtbar uns Ehre und Eindruck, was bei durchweg 29 Grad in der Sonne eine rechte Bußpilgerung war. Danach liefen wir geschlossen zum Marktplatz. Nach einem schnellen Eiskaffee ging es in die S- und U-Bahn (mit weiteren Treppen) zurück an den Parkplatz, wo wir mit fast 2 1/2 Stunden Verspätung eintrafen und viele Stunden Fahrt vor uns hatten. Nach diversen Hungerlöchern, Müdigkeit, Strapazen und Erschöfung kamen wir um 3 Uhr Morgens in Hamm an und schliefen bis zum Mittag.

Sonntag

Nach einem Mittagessen (und Gebet), ging es uns besser und wir verbrachten einen ruhigen Sonntag, Kai verliess uns wg. Arbeit bereits kurz nach dem Essen und Maria bleibt noch etwas hier und verließ erst am Montag nach dem Essen (und zwei Stundengebeten) uns in Richtung Hannover.

Endresumee:

Es waren schöne Tage und ein kleiner "Kurzurlaub", es war gleichermaßen inspirierend, be-geisternd und lehrreich. Jedezeit gerne wieder zum Geh-Bet!

SEB (SALUTEM ET BENEDICTIONEM)

Columban III

[/hr]
Abt des Ordens und Präses der keltischen Kirche in Deutschland

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12 Sep 2011 15:05 #46344 von columban
columban erstellte das Thema Reisebericht Qatemberwochen / Messe(n) in München
Auf eine Einladung von Dieter und einem Prospekt namens "Quatemberwochen Geh-Bet" folgten wir dieser gerne und planten die Fahrt nach München. wir wollten in der Nacht zum 8.9. fahren, weil wir etwas Zeit zum Münchenbeschnuppern haben wollten und so nebenbei auch die Kinder von Daniela besuchen konnten. Leider war es uns nicht vergönnt Jennifer und die St. Meabhgemeinde besuchen zu können, da die Zeit nicht mehr ausreichte, aber dazu später. Beginnen wir am Anfang unserer fast 1400 km langen Reise durch 4 Bundesländer und halb Deutschland.

Dienstag

Kai traf gegen 19 Uhr am Dienstag nachmittag ein. Nach einem Informationsaustausch und dem obligatorischen Beraten über div. Schreiben an den Orden und dem Verfassen von Antworten verbrachten wir einen schönen Abend.

Mittwoch

Am Morgen kauften wir die Dinge für die Fahrt ein und nahmen die Briefe auf die Post, damit sie recht schnell zugestellt werden konnten. Alsdann wurde Mittag bereitet und wir beratschlagten über weitere Änderungen in der Satzung, der Anmeldung, Dinge, die uns und unsere Mitglieder vor unliebsamen Überraschungen einiger, weniger Ex-Mitglieder, die im Nachinein mit sehr verworrenenen, schädigenden Aussagen dem Orden schaden wollen, schützen sollen und noch mehr Transparenz in unseren Handlungen aufzeigen.
Am Mittewoch Abend traf dann Maria ein, somit waren wir für die Fahrt vollständig. Nach einem kleinen Essen gingen wir direkt zu Bett, denn schliesslich sollte um 2 Uhr bereits die Nacht zu Ende sein,

Donnerstag

Um 2 Uhr standen wir in der Nacht auf, nach einem Kaffee und letzten Packarbeiten ging es auf den Weg zuesrt nach Kassel, dann über Thüringen hinunter Richtung Hof/Selb. Wir machten mehrmals Pause, wechselten uns auch fleissig ab un kamen kurz nach 9 Uhr im Morgengrauen (darf man dank Dauerregen und Schwertransport auf der Fahrt ruhig wörtlich nehmen) in Selb an. Daniela und wir verbrachten eine schöne Seit im Trockenenen bei einem nicht grade auswahltechnisch ausgefeilten, aber genügendem Frühstück (Eine Fastfoodkette, die wohl schottsichen Ursprungs ist, weil es vor 11 Uhr 30 dort zwar Apfeltaschen -2 für 1 Preis- und Croissants aber keine Burger bekommt) inmitten ihrer Kinder, die wir auch besuchten und die einen sehr vollen terminplan hatten, so fuhren wir bereits gegen 11 Uhr weiter in die Tschechoslowakei und sehen uns ein wenig um (wenn man denn schon da ist). Dann fuhren wir nach München wo wir bereist dank freier Fahrt und besseren Wetter um kurrz vor 17 Uhr eintrafen. The Tent war nicht nur preislich sehr schön, nein, die Unterbringung war für Campingfreunde sehr gut und für uns -als alte Keltenzelter- absolut eine hochwertige Unterkunft. Das Personal war recht freundlich, Decken gabs bis zum Abwinken, Essen und Trinken für den kleinen Geldbeutel, alles sauber und gediegen - man fand nichts daran zum aussetzen!
Da viel Zeit über und der Tag noch lang war fuhren wir mit der Tram zum Stachus (Karlsplatz), sahen uns dort das Karkstor und die Menschenmenge an, schlenderten über die Fußgängerzone, an der Marienkirche/Liebfrauenkirche/Dom (mit Messe) vorbei, aßen etwas original bayrisches und tranken gutes Bier im Augistiner am Dom um dann wieder zum the Tent zurück zu kehren, da es an der zeit war und ein Abendessen auch wartete. Mit diesem und einem Getränk in Ruhe klang recht früh dieser Tag aus und wir schiefen problemlos ein.

SEB (SALUTEM ET BENEDICTIONEM)

Columban III

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