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Wahrheit und Dichtung, prüfen sie uns!

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12 Nov 2011 17:32 #46592 von columban
columban antwortete auf das Thema: Wahrheit und Dichtung, prüfen sie uns!
Ich habe mir erlaubt eine Checkliste hier herein zu stellen bzw. zu zitieren:

Quelle: http://www.religio.de/checklisten.html#1

Sollten sie auch nur einen Punkt bejahen können, wäre ich als Mitglied des Vorstandes sehr interessiert, wer oder was sie zu dieser Einstellung bewegte. Unserer Philosopie, EInstellungen und Regeln nach dürften sie jeden Punkt dieser und anderer Checklisten mit einem klaren "Nein" beantworten können. Sie haben das Versprechen von Uns, das wir diese Dinge sehr ernst nehmen.

SEB (SALUTEM ET BENEDICTIONEM)

Columban III

[/hr]
Abt des Ordens und Präses der keltischen Kirche in Deutschland

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

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12 Nov 2011 15:12 #46591 von columban
columban erstellte das Thema Wahrheit und Dichtung, prüfen sie uns!
Aus allerlei Gründen habe ich diesen Beitrag verfasst, weil uns in Diskussionen in verschiedenen Wiki´s oder in Foren, versteckt oder ganz offen immer wieder "Befürchtungen" und "Meinungen" sicherlich "lieber und besorgter" Mitbürger kund getan werden, die sich aus dem Schutz der Anonymität heraus negativ über uns äussern. Da wir nicht wegen jeder Provokation rechtlich einschreiten wollen, müssen oder können und wir auch Kritik als Ansporn nehmen, noch besser zu werden, soll dieser Artikel spezifische Fragen und Befürchtungen ausräumen. Sollten dennoch Fragen offen bleiben: Stellen sie sie uns offen oder auch per Email, wir werden sie beantworten.

1) "Euer Orden / Kirche besitzt in Hamm/Deutschland etc. keine Relevanz"

Wir sind ein ordnungsgemäß in Hamm angemeldeter eingetragener Verein, der überregional in Deutschland tätig ist und daher auch in ganz Deutschland seine Mitglieder besitzt.

2) "Der Verein ist nicht wirklich präsent in der Hammer Vereinswelt"

Dies ist wahr, weil wir ein religiöser Orden und eine Kirche und kein geselliger Schützen- oder Faschingsverein sind und daher unter "gemeinschaftlichen Feiern" wahrscheinlich etwas anderes verstehen. Auch aus dem obigen Grund 1) folgt logischerweise, das das Gros der Mitglieder nicht in Hamm aufzufinden ist, auch wenn hier der Sitz beider Vereine (Orden und Kirche) ist und wir nicht stets bei Umzügen oder Vereinstreffen present sein können.

3) "Konvertierung eines kompletten Vereins"

Es ist wahr, das sich unser Orden ehemals aus den Strukturen eines Neodruidenordens mit Prägung der brittischen Inseln herausentwickelte. Allerdings ist es bekannt, das der größte brittische Orden dieser Prägung als Mitglied das Oberhaupt und den Primas der anglikanischen Kirche, Herrn Rowan Williams, in seinen Reihen besitzt. Diese Orden sind nämlich Weltanschauungsgemeinschaften und beherbergen daher Angehöriger verschiedener Religionen. Christliche Inhalte sind daher in diesen Orden kein Hindernis, sondern bilden gar die historische Grundlagen, da die Christen und iroschottischen Mönche der alten Kirche die keltischen Sagen und Traditionen des Neodruidismus überlieferten. Aus diesen Gründen ist es nur logisch, das wir letztendlich als Anhänger der alten Kirche diesen Schritt bewusst gingen.

4) "Vereinseintrag mit undurchsichtiger Struktur"

Siehe Satzung. Es gibt mit dieser Satzung und Struktur wohl Tausende von Vereinen in Deutschland. Ehrenmitglieder, fördernde- und ordentliche Mitglieder, Vorstand und Mitgliederversammlung als Organe bilden wie in vielen Vereinen die Struktur, durchsichtiger gehts kaum noch - findet übrigens auch der Notar, das Amtsgericht und das Finanzamt die die Satzung prüfen und für rechtlich einwandfrei und verständlich befinden müssen. Hier als auch auf den Seiten werden sie bestens darüber informiert.

5) "fragwürdigem Verhalten (aus klerikaler Sicht)"

Wir verlangen von Priestern theologische Bildung, Disziplin und Einhaltung der Regeln in typischer Kirchentradition. Man kann dies entweder in der Ordensregel oder im Codex des kanonischen Rechts der KKD nachlesen. Dies ist -jedenfalls von Seiten der KKD- nicht fragwürdig. Es mag natürlich in den Augen anderer Kirchen "anders" sein, auch weil wir Frauenordination betreiben und kein akademisches Studium auf einer Hochschule verlangen.

6) "Kirche besteht nur anhand eines Internetforums"

Schon allein dies wird durch 1) negiert, denn es braucht "reale" Mitglieder für einen eingetragenen Verein. Im Übrigen finden und fanden Messen und Andachten schon in verschiedenen Städten statt, was man durchaus in unserer Bildergalleie auch bewundern kann, Besuche anderer Kirchen und Gottesdienste eingeschlossen. Ein Zeitungsbericht über eine nichtexistierende Kirche können weder sie sich noch wir uns sicher vorstellen, es gibt ihn aber über uns. Ansprechpartner befinden sich in 8 Bundesländern, wobei wir natürlich eine zugegeben sehr kleine Kirche sind und weder mit den Amtskirchen konkurrieren, noch es ihnen gleichtun könnten.

7) "[weil der] Guru seine Weltsicht geändert hat und Mitglieder ohne Kritik und Nachfrage ihm gefolgt sind"

Das liest sich schon wie unmündige Hare-Krishna Jünger die einem Menschheitslehrer (Guru) nachlaufen. Unsere Mitglieder sind aber leider keine wirren oder esoterisch verklärten Tagträumer, sondern zumeist über 30, sie haben Familie und feste Berufe und stehen mit beiden Beinen im Leben. Darüber hinaus -so laut Protokoll der Sitzungen- sind sie auch dummerweise sicher nicht wie obig behauptet stets einer Meinung mit dem Vorstand. Dieser besteht auch eben NICHT nur aus dem 1. Vorsitzenden (dem angeblichen Guru, also mir), sondern aus drei gleichrangigen Vorsitzenden mit gleichen Rechten. Man impliziert mit solch ungerechtfertigten Vorwürfen feige und sehr verächtlich, unsere Mitglieder könnten nicht denken oder würden nicht nachfragen: Fragen sie sie. Alle Vereins- und Vorstandsanträge werden lange vorab mitgeteilt und kommen zumeist aus den Mitgliederreihen, denn alle Mitglieder bestimmten von Anfang an den Weg des Vereins und sie wählen den Vorstand. Das muß bei einer 10 jährigen Amtszeit des Gründers natürlich Neid hervorrufen oder unnatürlich sein, selbst wenn das Amtsgericht und Finanzamt stets die Protokolle auf Richtigkeit prüft und alle Mitglieder mündige Bürger sind, die meistens einstimmig dem Vorstand das Vertrauen aussprechen. So was mag selten heutzutage sein...

8) "Verdacht einer gefährlichen neureligiösen Gruppierung"

Dieser Vorwurf und "Verdacht" gleicht fast einer üblen Nachrede, die in eine "harmlose" Bemerkung verpackt ist:
Allein die obige Behauptung ist eine leider von "gutbürgerlichen" Fanatikern häufiger gebrauchte, diffamierende Bemerkung für kleine Kirchen oder Weltanschauungsgemeinden, die entweder den größeren Kirchen oder ihren ab und an fanatischen weltverschwörerischen Anhängern ein Dorn im Auge sind.
Eine derart "gefährliche" Gruppierung schafft es in Deutschland nämlich -durch Kontrolle des Amtsgerichtes, des Finanzamtes und Notars- nie zur Anerkennung und Eintragung eines Vereins und Anerkennung der Gemeinnützigkeit, sondern taucht mit Sicherheit in einem/mehreren Berichten der Regierung oder des Verfassungsschutzes auf. Weil wir eben verbriefterweise das GEMEINWOHL fördern sind wir -über das Ausstellen von Spendenbescheinungen hinaus- auch für den Empfang von Auflagen anerkannt und eingtragen, dies wird ohne behördliche Prüfung von Seiten der Ämter wohl kaum gestatttet. Bislang wird sich dieser "Verdacht" durch nichts erhärten, wohl aber durch vieles entkräften lassen. Sie können selbst lesen und urteilen oder fragen sie auf dem Finanzamt bzw. Amtsgericht nach.

9) "[Nur] Gebetsfreunde"

Auch wir studieren hier (ohne akademischen Anspruch) christliche Theologie und -neben unserer täglichen Arbeit- auch alte Sprachen wie Latein und Altgriechisch. Wir feuern regelmäßig Messen und Gottesdienste, gehen karitativen Diensten nach und fördern mit allerlei Aktionen tatsächlich und physisch nachprüfbar unseren Glauben. "Gebetsfreunde" werden kaum sich aktiven Projekten widmen oder gar wie wir nennenswerte Tätigkeiten ausführen.

10) "manipulative Elemente"

Wir bitten sie, falls sie ernsthaft glauben, das sich auf unseren Seiten manipulative Elemente befinden: Sagen sie uns wo sie sich (über die Grenzen erlaubter Werbung hinaus) manipuliert finden oder wo etwas manipuliert werden soll. Solche Dinge würden wir (wenn es sie denn gäbe) abstellen: Wir möchten klar denkende Mitglieder haben und keine Zombies, wir verabscheuen jede Art von Manipulation und "Stimmungsmache" gegen andere. Allerdings scheinen andere Menschen mit dem Vorwurf der Bereitsstellung manipulativer Elemente an uns eben genau dies beim Leser dieses Vorwurfes bezwecken zu wollen, was aber leicht durchschaubar ist, sie werden ja nicht aufgezählt.

11) "Alle Priester unterstehen den Beichtgeheimnis, ihrem Verspechen und dem eigenen Gewissen."

Das Beichtgeheimnis bleibt unverletzlich, wie bei den Amtskirchen. Bei seelsorgerischen Gesprächen kann durch die Betroffenen eine Ausnahme erfolgen, bei normalen Gesprächen können strafrechtlich relevante Kenntnisse natürlich den Behörden mitgeteilt werden. Näheres klärt der Kanon (ist aber ähnllich wie in anderen Kirchen). Wichtig bei uns und der keltischen Kirche ist aber der Grundsatz der Beichte: Keiner muss, jeder darf, aber manche sollten. Wir kennen das allgemeine Beichtbekenntnis im Gottesdienst (wie in den großen Kirchen), die öffentliche Beichte wenn dies wirklich jemand möchte und die Ohrenbeichte, die stets und immer freiwillig und nicht an einen Anam Cara (Beichtvater) gebunden ist. Um aus dem Nähkästchen zu plaudern: Die öffentliche und die Ohrenbeichte sind bei uns wie bei den evangelischen Kirchen (ja auch die kennen noch die Beichte!) absolute Ausnahmen.

12) "wer gibt diesen Leuten eigentlich die Reputation zu solchen Dingen"

Nach Grundgesetz, WMV, BGB und anderen Rechtsvorschriften geben sich die Kirchen oder Religionsgemeinschaft selbst die dementsprechenden Vorschriften und Reputationen. Es muss also keine Kirche jemanden -innerhalb der geltenden Gesetze- für die Regelung eigener Dinge um Erlaubnis oder Anerkenntnis fragen. Dies betrifft auch Liturgie, Kleidung, Bezeichnungen, Vorschriften und vieles andere mehr. Um aber es auch hiostorisch zu begründen: Die alte Kirche und auch die Schwesterkirche in Schottland, die celtic apostolic church kennst die gleiche Beichte wie in beiden Amtskirchen (obwohl sie bei uns im Gegensatz zu deen reformatorischen Kirchen ein Sakrament ist).

13) "explizites Heilsversprechen durch die Gruppe"

Nein. Wir machen weder ein eindringliches, entschiedenes oder ausdrückliches Heilsversprechen, schon gar nicht durch die Gruppe: Wir könn(t)en auch keine Sünden vergeben, das kann nur Gott und unser Herr Jesus Christus, ebenso wird der heilige Geist und Heilung oder Segnung wohl kaum durch unsere Gruppe vergeben werden können, dies steht auch nur unserem Herrn und Gott zu. Wir können, dürfen und wollen die Sakramente erteilen, wie es uns gelehrt wurde, wir können, dürfen und wollen mit Ihnen beten und segnen, was der Herr geruht durch unsere Hände und Gebete segnen zu wollen. Wir sind Diener des Herrn und keine Quacksalber. Als Priester im Rahmen der Beichte sind wir nicht als der Mensch ein Beichtvater, sondern wir folgen dem Grundsatz der Glaubenslehre "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Joh 20,21–23)". Dies bedeutet, das wir im Namen Jesu und im heiligen Geist die Sünden vergeben und das der Mensch -also der Beichtvater- quasi nur stellvertretend die Beichte entgegen nimmt. Wer sich hierüber informieren will: Unter Wikipedia im Artikel [wiki:1gm2vqu7]Beichtvater[/wiki:1gm2vqu7] steht mehr über diese, sicherlich anspruchsvolle und ernste Aufgabe.

14) "berufliche Eignung ... zu bezweifeln"

Es gibt bei uns Hausfrauen, Kraftfahrer, Berater, Ausbilder, Versicherungsvertreter, Beamte, Sekretärinnen, Theologen aller Fachrichtungen und Aubildungsstandards von der theologischen Hochschule mit Abitur bis herunter zur Volksschule. In den Weihen zum Priester verlangen wir aber eine theologische Grundausbildung, die entweder durch uns oder andere erfolgen kann, diese lassen wir i.d.R. auch durch Angehörige anderer Kirchen auch anerkennen oder prüfen. Die Eignung zum "Beruf"
oder besser in unserem Falle zum Ehrenamt als Priester prüfen wir gemäß der Rechtslage indes selbst nach, wie jede andere Kirche auch. Dafür brauchen wir weder einen Aussenstehenden, noch müssten wir uns prüfen lassen oder eine Prüfung zu fürchten. Natürlich studieren und lernen wir unsere (ehrenamtliche) Tätigkeit: Allerdings bezahlen wir weder das Studium, noch die Tätigkeit, noch können wir alle Auslagen übernehmen. Das ist der Unterschied zum beruflichen Priestertum von Kirchen die ihre Priester bezahlen können zu unserer kleinen, armen Kirche: Von uns gehen die meisten einer geregelten Tätigkeit nach UND arbeiten noch zusätzlich als Priester. Das ist unserer Meinung nach genug Eignung und Opferbereitschaft, wie sie auch Jesus sicherlich in der heutigen Zeit befürwortet hätte.

15) "hoher Druide mit keltischen Weihen"

Siehe auch unter 3). Natürlich habe ich und übrigens auch alle alten Priester im Laufe unserer Ausbildung und Vorlebens besondere Weihen und traditionelle keltische "Titel" erhalten z.B. vom Orden der Ovaten, Barden und Druiden (OBOD), vom Orden der weissen Eiche (Whiteoak), vom Orden der Eibe (Druidnetwork/Order of the Yew), vom Anglesey Druid Order usw. Diese ganzen Weihen und "Titel" werden ehrenhalber (und jeweils nach eigenem Procedere und Gutdünken) vergeben, sie sind mit persönlichen Einsatz, Lernen und Präsenz durch eignes Schaffen verbunden. Vielerlei sind Aufgaben damit verknüpft, das Lernen von keltischen Sagen, Schriften, Sprachteilen (gälisch), medizinischen Heilpflanzen (siehe auch Hildegard v. Bingen), Traditionen und nicht zuletzt Selbstdiziplin an durchaus christlichen Tugenden. Kurzum: Man bekommt sie nicht fürs Nichtstun oder Nichtswissen und Aussenstehende haben für gewöhnlich keine Einblicke in diese Vorgänge.

16) "christliche Priesterweihe,gar eine Bischofsweihe... gar die Eignung"

Es ist unstrittig: Wir haben die klassischen Priesterämter und weihen auch dementsprechend ein. Das mag manchem nicht gefallen, aber um Erlaubnis fragen oder bitten müssen wir ebenso keinen, siehe auch obige Punkte. Wer am Verfahren und den Voraussetzungen interessiert ist, lese bitte den Kanon der KKD. Die Eignung bezweifeln kann ohnehin bestenfalls jemand, dem es zustünde und das wäre eben ein dementsprechend berechtigtes Mitglied unserer Kirche und nicht ein beliebiger Dritter, der meint über andere urteilen zu müssen.

17) "zu Strafen... 'Bist du wütend mit einem Diener ...musst du diese Nacht bei Wasser und Brot verbringen."

Diese und ähnliche Sätze finden sich tatsächlich in den alten Mönchsregeln, die Grundlage der Benedikiner, Augustiner etc. und natürlich auch der asketisch lebenden Kuldeer und unserer Regel bilden. Es sind stets FREIWILLIGE Bußen und sie müssen natürlich auch heutzutage nicht unbedingt durchgeführt werden, Obige Regel besagt indes nichts anderes, als das man seinen Zorn durch Fasten für !!!eine Nacht!!! im Zaum halten soll. Wer dahinter natürlich ach so Schlimmes vermutet, der darf nie in seinem Leben beichten: Es könnte ja eine drakonische Strafe von bis zu drei Vater-Unser drohen :) ... Nein, dies war natürlich nur Spass und eine humorvolle Entgegnung auf solcherlei geäusserte Kritik: Es wird bei uns keiner zu etwas gezwungen, bestraft oder anderweitig gegängelt, was jedem klar denkenden Menschen auch einleuchten kann. Wie in vielen Dingen und vor allen auch gerade Orden und geistlichen Gemeinschaften gibt es aber klare Regeln, die -so hoffen wir- auch eingehalten werden können. Je älter diese sind, desto genauer sollte man nachfragen oder besser sich mit ihnen beschäftigen, die genannte Regel ist knapp 1200 Jahre alt und entstammt den Händen des ehrwürdigen Mönches Mäelrüain von Tallaght. Sie zählt zu einer der ältesten keltischen Mönchsregeln.

18) "Originaldokumente ...heruntergeladen und ...an höhere kirchliche Stellen der katholischen wie auch evangelischen Kirche weiter[geleitet] "

Ja doch. Sie dürfen, jeder darf und kann und soll diese Dokumente lesen, nachfragen, kann sie weiterleiten, loben, zerreissen oder sie herunterladen, dafür gibt es ja den/die Downloadbereiche. Wenn sie sich die Arbeit sparen wollen, so schreiben sie uns mit einem mit mind. 1,45€ frankierten Rückumschlag (Din A4) im Brief an und lassen sich die Dokumente zusenden, egal ob Vatikan, EKD, Taubenzüchterverband Backnang oder Luise Müller aus der Nachbarschaft: Wir informieren gerne. Wir sind auch offen für Verbesserungsvorschläge der Kirchen, von Ihnen, von Dritten. Allerdings erhielten wir bislang von den Amtskirchen keinerlei Verbesserungsvorschläge oder negatives Feedback. Das sollte einem zu denken geben. Wenn also so etwas als "Drohung" uns gegenüber (so könnte man es verstehen) gebraucht wird, dann können wir nur kräftig nicken, doch ich befürchte es wird jenen "Stellen" nichts neues sein und mal davon abgesehen: Sie haben und hätten auch gar keine Weisungsbefugnis gegenüber anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften... und wir gehören weder der einen, noch der anderen Kirche an.

19) "für Kinder gefährliche Sekte"

Leider ein häufig gebrauchtes und absolut unsinniges, ja sogar rufmordendes Argument, welches uns tatsächlich überlegen läßt rechtliche Schritte einzuleiten. Die meisten unserer Mitglieder haben erwachsene Kinder und schon Enkel, diese sind hier oft zu Besuch. Minderjährige Mitglieder haben wir derzeit nicht mehr, sie sind mittlerweile erwachsen (und waren stets mit Wissen und Zustimmung ihrer Eltern Mitglied). Wir sind recht kleinlich im Schutz Minderjähriger, sowohl was Alkohol, Zigaretten oder sonstige Dinge mehr betreffen, so das man uns gern darin prüfen kann. Als ehemaliger Mitarbeiter in einem Jugendhaus der Caritas und Beamter a.D. kann ich allerdings versichern, das Kinder bei uns sehr gut aufgehoben wären, wenn sie denn in nennenswerter Zahl bei uns sein sollten. Zu Wort Sekte: Wir sind de fakto keine Abspaltung einer bestehenden Kirche, sondern stehen mit der keltischen Kirche in Schottland in Interkommunion und führen die alte iroschottische Kirchentradition fort.

20) "Auf den Webseiten wird zum Teil nur mit Postfächern gearbeitet"

Gemeint war http://www.st-pirmin.org/impressum.html . Das ist allerdings das Postfach des Generalvikariats der keltisch-apostolischen Kirche in Wiesbaden und nicht des Ordens, allerdings ist dies in der Tat eine der Stellen für die keltische Kirche in Deutschland. Da wir bereits 2 Ordinariate für Nord- und Süddeutschland und weitere Ansprechpartner haben ist es wohl kaum verwunderlich, das einige davon auch Postfächer haben, zumal manchmal auch rein praktische Zwänge (Briefkastengröße etc) so etwas voraussetzen. Der Orden und die Kirche ist jedenfalls unter einer Realadresse und realer Rufnummer erreichbar.

21) "Verschleierungstaktik ... in diesem Bereich"

Ein Vorwurf, der leicht zu widerlegen ist: Sie fragen uns was sie wissen wollen und wir geben darüber Auskunft. Ansonsten kann man alles nachlesen und wenn nicht: Es stehen genug Kontaktmöglichkeiten -sogar via Besuch und Telefon- zur Verfügung.

22) "notwendigen akademischen Titel hinsichtlich einer theologischen Ausbildung"

Es gibt keine. Erstens sind kirchliche Titel stets keine akademischen und zweiten sind erstere auch ohne zweitere zu erlangen, es steht jeder Kirche frei diese in ihrem Ermessen zu vergeben.

23) "nach deutschem Kirchenverständnis ...solche Titel"

Es wird gern und oft suggeriert, es gäbe nur eine (oder vielleicht zwei) Kirche(n), nur ein paar wenige Institutionen und nur daher ein Recht kirchliche Titel zu vergeben. In der Realität gibt es bereits altorientalische, Orthodoxe, lutherische, evangelische und anglikanische Kirchen die diverse Ansichten und Verständnisse der Titel besitzen, darin eingeschlossen sind noch keine Sondergemeinschaften oder Teilkirchen / alte Kirche wie z.B. unsere eine darstellt. Es kann also auch kein allgemeines "deutsches Kirchenverständnis" geben, fragen sie auf der Strasse 20 Leute, erhalten sie annähernd so viele verschiedene Meinungen. Im Übrigen sollte man das GG und das BGB kennen, darin steht genau wer das Recht besitzt kirchliche Titel zu vergeben: DIE Kirchen und religiösen Gemeinschaften in ihrem eigenen Bereich (allgemeinen Plural beachten)


24) "eindeutige Indizien"

Gemeint sind hier jene der Checklisten von Sektenberatungsstellen, hauptsächlich wohl der Amtskirchen (die natürlich auch kleinere Kirchen und damit die geliebte ökumenische Konkurrenz aus naheliegenden Gründen nicht unbedingt empfehlen würden). Ich fordere sie als Leser gerne zu zweierlei Versuchen auf: Wenden sie eine solche auf irgendeine Amtskirche, einen ganz normalen (unreligiösen) Verein und uns an. Sie werden keinen Unterschied feststellen können, gar eindeutige "Indizien" werden sich erst recht nicht finden. Warum? Weil wir u.a. gerne auch Nachfragen zu diesen Sektenberatungsstellen verweisen oder deren Checklisten empfehlen. Dies ist ein eindeutiges Indiz ... das manche Leute Unsinn behaupten und hart an der Grenze strafrechtlich relevanter Behauptungen navigieren (siehe üble Nachrede).


[h3:1gm2vqu7]Resumee:[/h3:1gm2vqu7]

Hierzu zitieren wir gern den Kommentar eines Administrators des Hamm Wiki auf solcherart Stimmungsmache wie unter "Orden vom Steinberg - Hamm Wiki" http://www.hammwiki.de/wiki/Diskussion: ... _Steinberg

"Was...benötigt wird, sind Belege der o.a. Aussagen. ... Hat jemand z.B. einen Link, der die o.a. Aussagen eindeutig belegt? Wird er von der Enquête-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ des Bundestages als bedenklich eingestuft? Ist der Verein verfassungrechtlich bedenklich oder gar verboten? Hat jemand, als der Westfälische Anzeiger über den Verein berichtet hat Einspruch beim WA erhoben und fleißig Leserbriefe geschickt?
Ich habe trotz recht intensiver Recherche nichts gefunden. Der Verein ist sogar im Vereinsregister des Amtsgericht Hamm unter VR1739 eingetragen uns somit gemeinnützig."

Dem haben wir nichts hinzu zu fügen, werden aber bei offensichtlicher übler Nachrede uns rechtliche Optionen (Anzeige, Strafantrag) offenhalten.

SEB (SALUTEM ET BENEDICTIONEM)

Columban III

[/hr]
Abt des Ordens und Präses der keltischen Kirche in Deutschland

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