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15. Sonntag im Jahreskreis

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09 Jul 2016 18:55 #49706 von columban
columban erstellte das Thema 15. Sonntag im Jahreskreis
Lk 10,25-28(.29-37)

„Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?  Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?  Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben„

Die heutige Bibelstelle behandelt den Nächsten und mit der Liebe zu ihn auch die Liebe zu Gott, dem allmächtigen Vater. Der Gesetzeslehrer war mit der Antwort auf die Erringung des ewigen Lebens nicht überfordert, wohl aber mit der Auslegung, was den Nächsten betrifft. Werfen wir einen Blick auf uns selbst: Wenn wir unserem Nächsten Gutes wollen, denken wir dabei meist an die Familie, Freunde, die Nachbarn, Leute die uns sympathisch sind. Wer kennt es nicht: Wir sagen beifällig „Guten Tag“ zu einem Passanten und bekommen einen verwunderten, ja eventuell verärgerten Blick zurück. Sind wir in einer Situation, in denen wir dringend eine helfende Hand benötigen eilen Passanten vorbei, mit sich Selbst beschäftigt oder in stiller Hoffnung der „Nächste“ möge doch helfen. Wir erkennen: Das war wohl eher nicht so gemeint.
Das Gleichnis des barmherzigen Samariters ist weit mehr als ein beliebiges Beispiel: Die Samaratier waren in biblischen Zeiten nicht besonders beliebt, sie standen wegen ihres Glaubens außerhalb der üblichen jüdischen Gemeinschaft, waren gar Abtrünnige. Da kommt also einer jener Geringgeschätzten daher, sieht das hilflose Opfer und handelt genau so, wie man es von himmlischer Seite gern sieht und es eine Freude ist. Er behandelt den Überfallenen, pflegt ihn, bringt ihn ohne Entgelt und selbstlos zu einer Herberge und läßt ihm die gleiche Fürsorger angedeihen, die ein naher Verwandter auch erhalten würde, ja die man sich selbst sehnsüchtig erhofft. Es ist die Gnade der Barmherzigkeit und der Liebe an einem Mitmenschen, der dieses Gleichnis zu einem besonderen Teil unseres Christentums definiert: Die Liebe zu Gott zeigt sich im Christentum durch Taten an unserem Nächsten, an unseren Mitmenschen. Lieben wir ihn, dann handeln wir an unseren Nachbarn, Fremden, Hilfesuchenden, an jenem, dem man trifft ebenso, wie wir behandelt werden wollen. Dieses Selbstlose wurde auch uns in das Herz gelegt, denn alles Materielle wird die Zeiten wohl kaum überdauern. Es wird verlorengehen, wie das Hab und Gut des Opfers. Die mildtätige Gabe aber, die Tat eines Einzelnen, eines „Ausgestossenen“ sogar wird im Gedächtnis bleiben und weitergereicht werden, sie wird zum Vorbild für so viele Dinge, sogar für Hilfsdienste, nach über 1000 Jahren immer noch sein. Aber auch uns, den Priestern, macht diese Bibelstelle Mut, sie spornt an, sie schenkt uns Freude auf unseren Nächsten – in dem Falle auch und besonders auf Sie. Machen sie uns auch eine Freude, kommen sie in ihre Kirche. Morgen. Am Sonntag. Und freuen sie sich mit uns auf einen schönen, einen guten Tag.

Der Herr sei mit Ihnen!

SEB (SALUTEM ET BENEDICTIONEM)

Columban III

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Abt des Ordens und Präses der keltischen Kirche in Deutschland
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