Drucken

Stand 1.11.2017 ACHTUNG: Geändert! Gültig ab 2018!

Gebührenordnung der keltischen Kirche

§1 Zahler und Begündung

a) Zahler sind alle ordentlichen Mitglieder und Fördermitglieder der Kirche nach Satzung

b) Die eigentlichen Aufgaben der Kirche sind zwar stets umsonst, deren Information, Ausbildung, Ausgestaltung und Ausführung kostet aber Geld. Selbst die Seelsorge kostet die Kirche Geld, aus diesem Grund: Es wird Geld benötigt, damit die Kirche etwas (be-)wirken kann, für sie und hauptsächlich auch für andere. Ein Vorenthalten schädigt das Werk der Kirche.

§2 Gebühren / Kirchgeld

a) Die Mitgliedsgebühr erhält den Verein und dessen Ausgaben (Serverkosten, Notar, Ausstattung, Gebühren, Material zur Verwaltung) am Leben.

b) Die Mitgliedsgebühr beträgt per Jahr 60 Euro für ordentliche Mitglieder. Von diesen wird erwartet, das sie aktiv in der Kirche mitwirken.

c) Sie beträgt 30 Euro für fördernde Mitglieder. Von Fördermitgliedern wird es erwartet, das sie fördernd über die Grundgebühr hinaus fördernd wirken (Geld- und Sachmittel).

d) Das Kirchgeld ist eine freiwillige Zahlung, es kommt der Gemeinde direkt zu Gute. Es beruht auf dem „freiwilligen“ Zehnten (1. Mose 14,20) d.h. einem Liebesopfer als Zehnten an Gott bzw. die Leviten (3. Mose 27,30 und 5. Mo 14,28.29, siehe auch Kirchgeld).

e) Der Beitrag für Gemeinden als Verein (mit ordentlichen Mitglieder) beträgt wie folgt:

Je Mitglied ist eine ½ (hälftige) Gebühr von 24 Euro für ordentliche Mitglieder und 6 Euro für Fördermitglieder an die KKD zu entrichten. Der Restbetrag (24 bzw. 6 Euro) kommt der Gemeindekasse / dem Verein der Gemeinde zu Gute. Dies ist in dessen Satzung aufzunehmen.

§3 Zeitpunkt der Zahlung / Befreiung davon

a) Die Gebühr ist im 1. Quartal des Jahres für das laufende Jahr zu entrichten.

b) Davon befreiende Gründe (wie z.B. SchwB > 50%, besondere soziale Härtefälle -Hartz IV zählt nicht darunter- sind bis Jahresende des Vorjahres anzuzeigen.

c) Etwaige plötzliche Notlagen führen zum Aufschub und ggf. zur Erlassung, befreien aber nicht automatisch von der Zahlung. Ein Befreiungswunsch/ Aufschub/ Ratenzahlung ist mit Belegen an die KKD zu senden.

d) Bei einem Eintritt in oder ab dem 6. Kalendermonat ist der Jahresbeitrag für das laufende Jahr in jedem Fall (ohne Befreiungsmöglichkeit) für jeden Kalendermonat der Mitgliedschaft zu 48/12 d.h. 4 Euro/je Monat (max. 6x4 =24 Euro) im Voraus zu erheben.

§4 Von der Zahlung befreit

a) Befreit sind z.B. allgemeine Gemeindemitglieder (Familienangehörige wie Kinder, Ehegatte), wenn mindestens ein Familienmitglied ordentliches Mitglied ist. Alternativ können jene bei einem Fördermitglied auch als Fördermitglieder aufgenommen werden

b) Gäste von anderen Religionsgemeinschaften sind willkommen. Bei regelmäßigen Teilnahmen erwarten wir wenigstens eine Fördermitgliedschaft / Förderung (Kirchgeld) im Rahmen der Ökumene (2. Kor 9,7).

§5 Nichtzahlung / Rückstände

a) Bei überfälligen Zahlungen (ohne dargelegte Gründe) werden Dienste wie z.B. die Internetdienste eingeschränkt und Betreffende angemahnt.

b) Bei Fortbestehen trotz Mahnung und mangels Begründung wird die Nichtzahlung als Austrittswunsch gewertet bzw. die Dienste (bis auf die Sakramente im Notfall und aus Barmherzigkeit) ganz eingestellt. Es droht ebenso die Streichung / Kündigung.

c) Dies gilt auch für Annahmlichkeiten wie Freizeiten (Münzenberg), Reisen, Vorträge, Werbematerial, Übernachtungen, Messen, Gottesdienste (sofern in Hausgemeinden) usw.
Es ist zwar alles kostenlos, was unsere Kirche bietet, aber mitnichten umsonst.

d) Von der KKD nicht zu verantwortende, schädigende Kosten wie Mahngebühren, Porto, Zustellkosten, Einschreibgebühren, aufgrund ausstehender Zahlungen entgangene Vergünstigungen, erhöhte Zahlungen, Strafen, Zinsen und dergleichen mehr werden der ausstehenden Mitgliedsgebühr aufgeschlagen und zusätzlich erhoben.

e) Vor einem etwaigen Wiedereintritt säumiger ehemaliger Mitglieder sind alle Altschulden als Zeichen guten Willens als Sonderzahlung/Spende vor Eintritt zu begleichen. Die Mitgliedsgebühr für das laufende Jahr ist dann im Voraus bzw. binnen 4 Wochen zu Jahresanfang zu entrichten.


§6 Anpassungen und Gültigkeit

a) Diese Gebührenordnung wurde vom Vorstand festgelegt und wird der Mitgliederversammlung des Folgejahres zur Genehmigung vorgelegt.

b) Im Falle des Notbedarfes können Anhebungen / Senkungen der Mitgliedsgebühr und des Kirchgeldes sofort erfolgen.

c) Sie ist ab sofort gültig, bis sie von einer anderen Ordnung abgelost wird.

Hamm, 1.11.2017

 

Diskutiert diesen Artikel im Forum (0 Antworten).