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Liebe Brüder und Schwestern in Deutschland und der Welt: Ich möchte euch (also alle Mitglieder der keltischen Kirche und deren verbundener Kirchen und Bischöfe) bitten, sich auf dieser Webseite

https://www.keltischekirche.de

zu registrieren. Dort können wir aktuelle Gemeindenachrichten austauschen und auch unsere Gottesdienste in den dortigen Kalender einpflegen. Zudem plane ich, für jede Gemeinde auch eine Seite anzulegen oder Platz zur Verfügung zu stellen, an der sie sich präsentieren können. Bilder aus den Gemeinden sind ebenso willkommen. Bedenkt dabei das es durchaus ein paar Stunden dauern kann, bis ihr freigeschaltet seid. Meldungen bitte an webmaster@keltischekirche.de, bitte verteilt diese Bitte über Facebook oder den Messanger und Whatsapp an alle weiter ;) Danke und Gottes Segen über unsere Kirche und Arbeit.

Dear Brothers and Sisters in Germany and the World: I would like to ask you (all members of the Celtic Church and its affiliated churches and bishops) to visit this website
https://www.keltischekirche.de to register. There we can exchange current community news and also enter our services in the local calendar. In addition, I plan to create a site for each community or to provide space where they can present themselves. Pictures from the communities are also welcome. Keep in mind that it may take a few hours for you to unlock. Please send messages to webmaster@keltischekirche.de, please forward this request via Facebook or the Messanger and Whatsapp to everyone;) Thank you and God's blessing on our church and work.

   

pheron freeware by 1998 & 1999 Joelle MillerUnterschiede gegenüber den großen Kirchen?

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Die Keltische Kirche in Deutschland (Celtic Church in Germany) sieht sich als einen Teil der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
Sie steht in vielerlei der römisch katholischen Kirche sehr nahe, vertritt fast alle ihrer Glaubensauffassungen und bemüht sich um eine Zusammenarbeit in allen Dingen, ist aber dennoch von ihr unabhängig und derzeit nicht in Union mit dieser, sondern in dieser Form in Deutschland eigenständig.

Ihre Vertreter hatten in Antike und Mittelater einen maßgeblichen Einfluss auf die lateinische, frühe Kirche des Westens, z.B. auf den Codex Iuris Canonis der katholischen Kirche, und verstanden sich durchaus auch als Mitglied der einen Kirche Jesu Christi, selbst wenn sich gewisse Unterschiede in Liturgie und vor allen Dingen in der Beziehung zwischen Gemeinde und Priester bis heute in den inselkeltischen Ländern hielten (vgl. Ian Bradley Der keltische Weg). Ungeachtet dessen besitzt diese Teilkirche ihre eigene Tradition und liebgewordenen Eigenarten die wir ihnen wie nachfolgend kurz aufzählen und schildern möchten.

Diese Dinge prägen die keltische Kirche bis auf den heutigen Tag:

  • Die bis zu 20 Meter hohen und mit biblischen Szenen und keltischen Flecht- und Knotenmustern verzierten keltischen Hochkreuze. Die Besonderheit dieser Kreuze ist der Ring um vertikalen und horizontalen Balken. Dieser wird von einigen Wissenschaftlern zuweilen als Überbleibsel der heidnischen Verehrung als Symbol für das Sonnrad gedeutet werden, nach christlicher Schilderung und laut St. Columban stellt er den Kreis des Lebens um das Kreuz in einer harmonischen Verbindung dar. Laut dem Book of Mulling wurden bei Klöstern ein Hochkreuz (vormals Menhire) in allen Himmelsrichtungen platziert, um es als heiligen Bezirk zu kennzeichnen (siehe u.a. Bettina Brand-Förster, Das Irische Hochkreuz. Ursprung, Entwicklung, Gestalt, Frankfurt, 1980).

  • Eine beachtliche Kultur, deren Buchkunst und enthaltene Verzierungen auch heute noch durch Knotenmuster fasziniert und auf Schmuckstücken gerne abgebildet wird. Einige von diesen Mustern und Symbolen  -allen voran die Triskelle, Kreuzknoten und Ringkreuze- finden sich auch ausserhalb der brittischen Inseln als Zeichen der keltischen Kirchen und des Keltentums, sie zählen zu den Schätzen in vielen Klöstern und Kirchen.
  • Das römischen Diözesanprinzip war unbekannt, es galten die Gebiete der Klöster - und deren Gründungsheilige (Abtbischöfe) bildeten die Zentren der Kirche. Die keltische Kirche ist also streng genommen eine Konförderation von Mönchsgemeinschaften. Diese Struktur wurde dem röm. kath. Vorbild angeglichen.
  • Die Pereginatio, das "Leben in der Fremde". Keltische Mönche und Bischöfe missionierten als Wanderbischöfe, als sog. Episcopi Vagantes, weitab ihrer Heimat. Es war in drei Formen üblich (heute ist es optional):

    • Als grüne Peregrination in einsamen Einsiedeleien aus Liebe und Ehrfrucht zur Natur, da alles das Werk Gottes, des Allmächtigen ist: Gott möchte, dass wir uns an seinem Werken erfreuen um sich seiner zu erinnern und ihn loben zu können,sich seinen eingeborenen Sohn Jesus zuzuwenden und vom heiligen Geist erfüllt zu werden. Man kann Ihnen deshalb gerade in der kontemplativen Einsamkreit, in Klausur und ohne Störung sehr nahe sein. 

    • inmitten weitenfernter friedlicher Gemeinden und Orten als Wanderpriester gemäß dem "weissen Peregrinatio", nach Niederlassung entspricht dies dem heutigen Klosterleben, wie wir es u.a. aus Iona, St. Gallen oder Bobbio kennen. 

    • In der dritten Form reisten sie z.B. damals zu den von kriegerischen Pikten (keltischer Stamm) bewohnten Hebriden im Norden Schottlands im Namen des "roten Peregrinatio", der Reise in gefährliche Gebiete und in Kriege.
  • Die Gastfreundlichkeit und Hilfe für Bedürftige und Arme, Wanderpriester und Episcopes Vagantes.

  • Die hohe Treue zur einen Kirche Christi. Die heute wie damals -etwas distanzierte- Treue zum Papst entspringt aus dieser wiederbelebten Tradition und Problematik heraus, und gleicht dem Verständnis der orthodoxen und altorientalischen Kirchen:Er wird als Primus inter Pares und als Oberhaupt der katholischen Weltkirche angesehen. Er besitzt heutzutage ausser einer Ehrenstellung und natürlich der Berücksichtigung seiner Entscheidungen keine praktische Handlungsbefugnis über die nun in ihrer Jurisdiktion autonome, keltische Kirche in Deutschland. Die keltische Kirche in Deutschland sieht sich heute also als katholische, in ihrer Jurisdiktion zwar selbst verantwortliche, aber mit der römisch katholischen Kirche aus geschichtlicher Grundlage zumindest in verschiedenen Riten und der Historie in (aus ihrer Sicht) als in Teilunion stehende Kirche.

  • Das Osterfest wurde beim Konzil von Arles 314 n.Chr. am Passahfest bestimmt, die keltische Kirche hielt auch nach dem Konzil von Nicäa 325 n.Chr. daran fest, obwohl dort nach Willen Roms die heutige Berechnung eingeführt wurde und sich die keltische Kirche später fügte.Die keltischen Priester feierten Ostern ca. zwei Wochen nach der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche ("quarta decima luna post Aequinoctium vernale" d.h. 14 Tage danach, einige auch 16 Tage danach). Heutzutage wurde das Osterfest angeglichen.

  • Es wurde die Erwachsenentaufe mit Übergiessen von Wasser mit einer Muschel mit anschliessender Myrhonsalbung und legen eines Salzstücks auf die Zunge zu Ostern praktiziert. Ein Brief von Papst Zacharias an St. Bonifatius aus dem Jahr 748 belegte, das bei einer Synode in Brittanien die Taufpraxis kritisiert wurde. Die ursprünglichen Taufen der keltischen Kirche geschahen im Altertum vermutlich mit einmaligen Untertauchen (Siehe deshalb "Poenitentiale Theodori" Lib. II, Kapitel III, 13 und in Kapitel IX) und waren der Form halber ähnlich wie die (von Rom erlaubte) spanische. Diese Taufweise änderte sich jedoch zur allgemein Üblichen, trinitarischen Taufe. Selbst die frühen keltischen Mönche wurden deshalb später nachgetauft.

  • Die Gebetsbücher waren größtenteils in der Volkssprache, die Liturgie enthielt 3 Lesungen (nicht 4 wie in der Römischen) und die Predigt schloß sich meist direkt an. Diese Form gilt optional bis heute.

  • Die offene Beichtpraxis und das Sündenbekenntnis wurde bevorzugt, die private Bußhandhabung lag in den Klöstern bei einem Beichtvater (gäl. Anam Cara oder Seelenfreund), sie war auf Wiedergutmachung und Buße ausgerichtet ("Keiner muß, alle dürfen, einige sollten") und ihr lag keine Heilshandlung zu Grunde (siehe Brush/Jack Edmund „Gotteserkenntnis und Selbsterkenntnis“, Mohr 1997, S.26f). Diese Praxis der Versöhnung fand weithin Einzug in den allgemeinen Beichtpraktiken der westlichen Kirche.  

  • Die Fastenzeit beginnt in manchen Riten am Rosenmontag, beim gallikanischen Ritus am Aschermittwoch. Die heutige Bußpraxis wurde von der römischen Art übernommen.

  • Keltische Priester werden nicht aus Karrieregründen in ein Amt geweiht, sondern im Auftrag Gottes. Deshalb ist ihnen auch die Annahme von Geld für religiöse Dienste streng untersagt, es gab auch in der keltischen Kirche keinen Ablasshandel - der Ablass kam erst nach und mit der Migration in die römische Kirche auf. Der Ablass ist heutzutage optional und keine Pflicht, er wird aber durchaus von uns empfohlen.

  • Gilda beschreibt in seinen Schriften, wie in St. Adamnan zwei Altäre üblich waren: Ein himmlischer auf der Ostseite und einer wohl auf der Vorderseite (als irdischer bzw. Jerusalemaltar). Dies ist heute optional, es darf u.a. auch jener in der Sakristei oder in Seitenflügeln genutzt werden.

  • Die frühe Kirche stellte die Realpräsenz Christi in den eucharistischen Gaben nicht in Frage, allerdings kannte sie nicht direkt die Transsubstantion, sondern die Wandlung in einen mystischen Körper Christi, welches wie schon Paulus betonte die ganze Kirche repräsentiert. Man nahm die Kommunion in beiderlei Gestalt sonntäglich stehend ein, manchmal auch mit Intinktio (Eintauchen der Hostie). Heute gilt die Transsubstantionslehre, die Kommunion orientiert sich an obigen Formen, optional ist auch die tridentinische Form zugelassen.

  • Keltische Priester waren verheiratet: In St. Patricks "Confessio" steht, das er ein Sohn eines Diacons war, der Enkel eines Priesters, es gab Abtbischöfe und sogar eine Abtbischöfin nebst Diakoninnen. Dies ist auch heute so erlaubt, alternativ wird auch das zölibatäre Leben hochgeschätzt..

  • Das apostolische Glaubensbekenntnis war ursprünglich ohne das Fili. Heutzutage gilt die übliche Form.

  • Die keltische Kirche fördert zwei verschiedene Tonsuren. Die übliche Hinterhaupttonsur oder die traditionelle Vorderkopftonsur, bei der der Vorderkopf bis in Höhe der Ohren rasiert wird (ihnen vielleicht von den Bene Geserit aus dem Film "Dune" bekannt). Diese Tonsur gilt bis heute, bevorzugt bei höheren Mönchen - alternativ ist aber auch die Hinterhaupttonsur zugelassen. Als Kleriker ist eine der beiden Formen Pflicht.

  • Die Gleichstellung der Frauen war ohnehin in Schottland und Irland im alten Recht (Brehons) verankert, so das auch die keltische Kirche z.B. mit St. Brigid von Kildare eine der ersten Äbtissinnen -der Sage von einem Bischof nach versehentlich- zur Bischöfin weihte. Aus der Bibel und alten Schriften sind auch ähnliche Stellen der Frauen in leitenden Postitionen bekannt. Heutzutage gibt es -analog zum Vorbild- auch die Frauenordination nach altkatholischem Vorbild in der keltischen Kirche, allerdings mit der Einschränkung und Auflage, das jene Ordination stets nur für Ordensfrauen erlaubt ist und vorgenommen werden kann. Üblicherweise wird die Ordination auch nur von Frau zu Frau weitergegeben. Es ist ncht möglich, das z.B. eine Frau einen Mann innerhalb der KKD ordiniert.

    Mehr Informationen und Details zu den Unterschieden zu anderen Kirchen finden sich im Lexikon!

Die vorgenannten Punkte rücken die KKD in das weithin bekannte römisch und altkatholische, sowie zu Teilen auch  ökumenische Verständnis der einen Kirche Christi. In den anderen Punkten besitzt die keltische Kirche vom Grundsatz her eine sehr konservative, katholische Einstellung.

Weiterlesen? Zu den Visionen der keltischen Kirche hier klicken!

 

   

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