Anmeldung

Bitte beachten sie unsere Nutzungsbedingungen bzw. Datenschutzbestimmungen unter "Impressum".

MOMENTAN SIND KEINE NEUEN BENUTZER REGISTRIERUNGEN MEHR MÖGLICH. WIR BITTEN UM VERSTÄNDNIS. INTERESSENTEN BITTE UNTER webmaster@keltischekirche.de ANSCHREIBEN.

   
   

Liebe Benutzer von www.keltischekirche.de / www.clochsliaph.de und allen damit verbunden Seiten:
Ab Morgen, 25.5.2018 tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union vollständig in Kraft.
Dies bedeutet für sie und uns:
Beachten sie bitte die Datenschutzbestimmungen unter https://www.keltischekirche.de/haftungsausschluss.html (unter Datenschutzerklärung dieser Seite/n zu finden).
Sollten sie desweiteren Auskunft über ihre Daten wünschen, ihre Registrierung bei uns widerrufen, ihren Account löschen wollen oder einen etwaigen Newsletterversand / Mitteilungen an sie als registrierten Benutzer abwählen möchten,
so kontaktieren sie uns bitte umgehend unter webmaster@keltischekirche.de . Bitte benutzen sie hierfür ihren von Ihnen hinterlegten Benutzernamen!

UPDATE!

Bis zum heutigen Tage 28.5.2018 sind keine Medlungen eingetroffen. Die Benutzerkonten der Betroffenen (ausgenommen aktive Mitglieder der UKK) wurden daher gelöscht. Da diese Seite privat bzw. als reine Infoseiter der UKK / KKD weitergeführt wird und weiter keine Interaktion mehr statt findet, wurde die automatische (Selbst-)Registrierung von Alt- und Neubenutzern deaktiviert. Wir bitten um Verständnis!

ALLE INTERESSENTEN UND ZUKÜNFTIGEN MITGLIEDER SENDEN BITTE EINE KURZE EMAIL AN WEBMASTER@KELTISCHEKIRCHE.DE
Wir setzen uns mit euch in Verbindung!



ALLE
   

Vorwort und Präambel

Vereinssatzung

 

der

Keltischen Kirche in Deutschland

 

2016

 

 

 

Go n-eirigh an bothar leat!

 

(Möge es dein erfolgreicher Weg sein!)

 

 

 

§ 1. Name und Sitz


1) Name
a) Der Verein trägt den Namen  „Keltische Kirche in Deutschland e.V.“


2) Synonyme
a) Die Keltische Kirche in Deutschland wird mit KKD abgekürzt. Die englische  Übersetzung lautet „The Celtic Church in Germany“ mit der Abkürzung CCIG.
b) Als Vorgängerkirchen gehen die Keltisch-apostolische Kirche in Deutschland und die Orthodoxe keltisch-germanische Kirche in der KKD auf und werden beide unter dem neuen Namen fortgesetzt.
c) Als Synonym für die keltische Kirche ist auch „keltisch-katholische Kirche in Deutschland“ zulässig.
d) Die  englischsprachigen Synonyme sind unter Celtic Church in Germany und Celtic Catholic Church in Gemany oder abgekürzt CCIG / CCC zulässig.
e) Die Keltische Kirche in Deutschland wird im Verhältnis zu Zweigstellen oder Tochterkirchen im Ausland als Zeichen weltweiter Zugehörigkeit und Aufsicht über gemeinsame religiöse Bestimmungen das Synonym "Celtic Church International" oder deren Abkürzung "CCI"führen.

3) Sitz und Geschäftsjahr
a) Der Sitz des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland e.V.“ ist in Hamm.
b) Die Keltische Kirche in Deutschland kann auch außerhalb Deutschlands gemäß der in dem jeweiligen Land geltenden Gesetzgebung Zweigstellen errichten. Geschaffene Zweigstellen unterwerfen sich den religiösen Regeln der KKD, sie müssen im betreffenden Land eine eigene Körperschaft (Association) als gemeinnützige Institution (Non Profit) beantragen und eigenständig ihren Unterhalt bestreiten. Ein Anspruch auf finanzielle Förderung seitens KKD an die Zweigstellen ist nicht vorgesehen.
c) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4) Eintragung
a) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2. Zweck und Aufgabe

a) Der Zweck des Vereines ist die Ausübung der christlichen Religion als „Keltische Kirche Deutschland“ und Religionsgemeinschaft zur Ehre unseres Herrn Jesus Christus und zum Heil der Gläubigen. Der Verein möchte damit die Allgemeinheit geistig, materiell, sittlich und selbstlos fördern.
b) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

1) Einrichten von religiösen Zentren von „Keltische Kirche in Deutschland“, in denen Studium und Praxis der iroschottisch christlichen Religion ermöglicht werden.
2) Einrichtung und Unterhaltung von virtuellen Informationsseiten und von Treffpunkten von „Keltische Kirche in Deutschland“, in dem neben Studium und Praxis auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der iroschottisch christlichen Religion und Geschichte ermöglicht wird.
3) Durchführung religiöser Veranstaltungen von „Keltische Kirche in Deutschland“.
4)  Erforschung, Pflege, Übersetzung und Publikation der alten keltischen, germanischen und christlichen Literatur, der Religion, der Geschichte sowie der Sprachen, in denen diese niedergeschrieben sind.
5) Förderung der Erforschung, Bewahrung und Pflege alten kirchlichen Brauchtums der hiesigen iroschottisch beeinflussten Kirchentraditionen.
6) Unterstützung Notleidender und Betreuung Hilfsbedürftiger, Sterbebegleitung und Seelsorge. Hierzu kann die „Keltische Kirche in Deutschland“ einen Sozialfonds unterhalten.
7) Förderung der iroschottisch christlichen Gruppen, sowie christlichen Priestern und Priesterinnen im In- und Ausland.
8) Pflege des Dialogs mit anderen religiösen Institutionen und Gruppen, sowie Öffentlichkeitsarbeit.
9) Förderung des Humanismus, der Jugend und der Gleichberechtigung von Mann und Frau.
10) Unterstützung des Umweltschutzes, sowie aktive Mitarbeit bei Umweltschutzmaßnahmen und Säuberungsaktionen.
11) Errichtung und Unterstützung der christlichen Kirche, die sich selbst als Teil der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche Jesu Christi sieht.
12) Ablehnung und Abbau von Rassismus, Nationalismus sowie von religiösen und politischen Extremismus und Förderung der Völkerverständigung.

§ 3. Gemeinnützigkeit

a) Der Verein „Keltische Kirche in Deutschland“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.


§ 4. Mittelverwendung und Zweck

a) Der Verein „Keltische Kirche in Deutschland“ ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
b) Die Mittel des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland“ dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
c) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland“ fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 5. Mitglieder

1) Erlangung der Mitgliedschaft

a) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Vereinszweck unterstützt. Der Verein „Keltische Kirche in Deutschland“ hat ordentliche und fördernde Mitglieder sowie Ehrenmitglieder. Über den schriftlich oder elektronisch einzureichenden Antrag auf Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand.
b)  Die volle Kirchenmitgliedschaft im religiösen Sinn gilt sowohl für ordentliche als auch fördernde und Ehrenmitglieder.
c) Nähere Aufnehm- und Ablehnungsgründe, sowie die Einbeziehung weiterer Entscheidungsträger sind dem Kanon  zu entnehmen.
d) Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.

2) Ordentliche Mitglieder

a) Ordentliches Mitglied kann auf Antrag werden, wer aktiv im Verein „Keltische Kirche in Deutschland“ tätig ist, indem er ständige oder längerfristige Aufgaben übernimmt, oder die Belange des Vereins in anderer erheblicher Weise fördert.
b) Nähere Definitionen dieser Gruppe, sowie weitere Unterteilungen (z.B. in Untergruppen) sind dem Kanon zu entnehmen.
c) Die ordentlichen Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Liegen die Voraussetzung nicht mehr vor, kann der Vorstand (Direktorium) nach vorheriger Anhörung des betroffenen Mitgliedes der Mitgliederversammlung (Synode) vorschlagen, das ordentliche Mitglied zum Fördernden Mitglied umzustufen.
d) Die ordentlichen Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung (Synode)
e) Die Aufnahme und die Umstufung oder Einstufung in ein ordentliches Mitglied  oder in eine andere Mitgliedergruppe wie Förder- oder Ehrenmitglied erfolgt auf schriftlichen oder elektronischen Antrag nach Entscheidung des Vorstandes, einer Bestimmung im Kanon, aufgrund fehlender Voraussetzungen oder aufgrund eines sonstigen Vorstandbeschlusses. Sie ist dem Mitglied mit einem eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.
f) Gegen diese Ein- oder Umstufung kann binnen zwei Wochen nach Inkrafttreten ein Einspruch von Seiten des Mitglieds mit eingeschriebenen Brief erfolgen, der dann von der Mitgliederversammlung endgültig beraten und beschieden wird. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung (Synode) ist in diesem Falle bindend. Die Mitgliedschaft ruht bis zu dieser endgültigen Entscheidung.

3) Fördermitglieder

a) Alle übrigen Mitglieder (Gemeinde, Novizen, außer Ehrenmitgliedern) sind  fördernde Mitglieder. Sie nehmen an Veranstaltungen des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland“ teil und unterstützen ihn auf allgemeine, insbesondere finanzielle Weise. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, (Synode)  können jedoch Vorschläge und schriftliche Anträge für die Mitgliederversammlung (Synode) einreichen oder zu vereinsinternen Arbeiten herangezogen werden
b) Die Aufnahme und die Umstufung oder Einstufung in ein ordentliches Fördermitglied  oder in eine andere Mitgliedergruppe wie ordentliches oder Ehrenmitglied erfolgt auf schriftlichen oder elektronischen Antrag nach Entscheidung des Vorstandes, einer Bestimmung im Kanon, aufgrund fehlender Voraussetzungen oder aufgrund eines sonstigen Vorstandbeschlusses. Sie ist dem Mitglied mit einem eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.
c) Gegen diese Ein- oder Umstufung kann binnen zwei Wochen nach Inkrafttreten ein Einspruch von Seiten des Mitglieds mit eingeschriebenen Brief erfolgen, der dann von der Mitgliederversammlung (Synode)endgültig beraten und beschieden wird. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung (Synode) ist in diesem Falle bindend. Die Mitgliedschaft ruht bis zu dieser endgültigen Entscheidung.
d) Zum erweiterten Kreis der Fördermitglieder und damit der Gemeinde zählen auch die entfernten Angehörigen, Freunde und Gäste des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland“ nach formlos geäußerten Beitrittswunsch und weiteren Bestimmungen des Kanons. Sie sind bei Veranstaltungen herzlich willkommen und ihre aktive Unterstützung wird sehr geschätzt,  ist aber ebenso wie ihre Mitgliedschaft mit keinen weitergehenden Rechten oder Pflichten verbunden.

4) Ehrenmitglieder

a) Ehrenmitglied kann auf Vorschlag des Vorstands (Direktoriums) und Beschluss der Mitgliederversammlung (Synode) jedes Mitglied des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland“, aber auch Außenstehende Dritte werden, die sich in herausragender Weise um die Kirche Verdienste und Achtung erworben haben. Ehrenmitglieder sind beitragsbefreit und haben kein Stimmrecht, dürfen sich aber freiwillig an den Beiträgen beteiligen.
b) Die Aufnahme und die Umstufung oder Einstufung in ein  Ehrenmitglied oder in eine andere Mitgliedergruppe wie ordentliches oder Fördermitglied erfolgt auf schriftlichen oder elektronischen Antrag nach Entscheidung des Vorstandes, einer Bestimmung im Kanon, aufgrund fehlender Voraussetzungen oder aufgrund eines sonstigen Vorstandbeschlusses. Sie ist dem Mitglied mit einem eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.
c) Gegen diese Ein- oder Umstufung kann binnen zwei Wochen nach Inkrafttreten ein Einspruch von Seiten des Mitglieds mit eingeschriebenen Brief erfolgen, der dann von der Mitgliederversammlung (Synode)endgültig beraten und beschieden wird. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung (Synode) ist in diesem Falle bindend. Die Mitgliedschaft ruht bis zu dieser endgültigen Entscheidung.


5) Ende der Mitgliedschaft

a) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Streichung, Ausschluss, Verlust der Rechtsfähigkeit oder Verlust der juristischen Person.
b) Der Austritt aus dem Verein erfolgt fristlos durch schriftliche Kündigung an den Vorstand. Das Kündigungsschreiben muss die Worte „Kündigung“ oder „Austritt“ und den Vereinsnamen oder dessen Synonyme, sowie die Unterschrift des Mitgliedes enthalten.
c) Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand (Direktorium) im Falle von offener Mitgliedsgebühr eines Mitglieds vornehmen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung den Mitgliedsbeitrag nicht bis 30. Juni des laufenden Jahres bezahlt hat oder den Nachweis der Befreiung von Mitgliedsgebühren erbracht hat. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

6) Ausschluss von Mitgliedern, Vetorecht

a) Ein Mitglied kann nur aus einem besonders gewichtigen Grund aus dem Verein  „Keltische Kirche in Deutschland“ ausgeschlossen werden,

1) Wenn es gegen die Zielsetzungen des Vereins verstößt.
2) Wenn es durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt oder gefährdet.
3) Wenn es aus anderen Gründen, die näher im Kanon bestimmt sind gegen religiöse Regeln oder Kirchenrecht verstößt..

b) Gegen diesen Ausschluss kann binnen zwei Wochen nach Inkrafttreten ein Einspruch (Veto) von Seiten des Mitglieds mit eingeschriebenen Brief an den Vorstand erfolgen, der dann von der nächsten Mitgliederversammlung (Synode) endgültig beraten und entschieden wird. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung (Synode) ist in diesem Falle bindend, die Mitgliedschaft ruht bis zu dieser endgültigen Entscheidung.
c) Die näheren Gründe, Folgen und das Verfahren zum Ausschluss eines Mitglieds werden im Kanon näher geregelt.


7) Beitragszahlung

a) Der Verein „Keltische Kirche in Deutschland“ wird gleichermaßen von Spenden und Zuwendungen getragen.
b) Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung (Synode) und einer aufzustellenden Gebührenordnung.  Der Vorstand kann im Einvernehmen mit weiteren im Kanon genannten Stellen per Einzelfall entscheiden, dass der Beitrag ganz oder teilweise erlassen oder gestundet wird.
c) Einmal gezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.
d) Der Jahresbeitrag ist jährlich im Voraus im 1. Quartal des laufenden Jahres zu zahlen.

8) Familienmitgliedschaften, Sonderregelungen

a) Ehepaare, Lebenspartnerschaften und Erziehungsberechtigte mit minderjährigen Kindern können einen Antrag auf Familienmitgliedschaft stellen. Für sie gelten dieselben Aufnahme- und sonstigen Bedingungen wie für ordentliche  oder fördernde Mitglieder. Jedes volljährige Familienmitglied muss den Mitgliedschaftsantrag unterschreiben.
b) Die Familienmitgliedschaft stellt keine besondere Form der Mitgliedschaft dar, sondern ist eine Sonderregelung im Sinne der Beitragsordnung. Näheres regelt die Beitragsordnung.
c) Die Familienmitgliedschaft Minderjähriger endet mit Vollendung des 18. Lebensjahres oder Beendigung der Mitgliedschaft des letztverbliebenen Familienmitgliedes. Bei einer Umwandlung einer Einzel- in eine Familienmitgliedschaft oder Rückwandlung einer Familienmitgliedschaft in Einzelmitgliedschaften können bereits geleistete Beiträge angerechnet werden.  
d) Der Vorstand kann in Bezug auf die Mitgliedschaft und Beiträge Sonderregelungen und -zahlungen beschließen. Diese müssen nachträglich von der Mitgliederversammlung genehmigt werden.


§ 6. Kirchenväter und Gründer

a) Bei Gefahr im Verzug sind die Kirchenväter des Vereins  „Keltische Kirche in Deutschland“ Stefan Kaiser, Uwe Eckert oder dessen jeweilige Nachfolger als 1. und 2. Vorsitzender (Präses und Kanzler) berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder anderer Organe fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen um diese Gefahren abzuwehren; diese Handlungen bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das üblicherweise zuständige Vereinsorgan.


§ 7. Organe des Vereins

a) Organe im Sinne des Vereinsrechts sind

1) Der Vorstand (Direktorium)
2) Der erweiterte Vorstand (erweitertes Direktorium)
3) Mitgliederversammlung (Synode)
4) Der Beirat (Das Kollegium der Bischöfe)
5) Das Kuratorium und die Fachausschüsse

§ 8. Vorstand und erweiterter Vorstand

1) Wahl und Zusammensetzung

a) Der Vorstand (Direktorium) der „Keltische Kirche in Deutschland“ besteht aus dem 1. Vorsitzenden (Präses) und  dem 2. Vorsitzender (Kanzler).
b) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung  (Synode) mit zweidrittel Mehrheit der abgegebenen Stimmen in der ersten Amtszeit für die Amtsdauer von 10 Jahren und danach auf fünf Jahre gewählt. Die Wahl des Vorstands bedarf der Bestätigung durch den Beirat (Kollegium der Bischöfe)
c) Der Vorstand bleibt zumindest solange im Amt - auch nach Ablauf der ersten zehnjährigen bzw. folgenden fünfjährigen Amtszeit- bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.

2) Beschlussfähigkeit und Vertretung

a) In allen Geschäftsangelegenheiten wird der Verein „Keltische Kirche in Deutschland“  von zwei Vorstandsmitgliedern vertreten.
b) Der Vorstand (Direktorium) ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder und fehlende Vorstandsmitglieder rechtzeitig, außer im Falle von dringlichen Einberufungen wegen Gefahr im Verzug, benachrichtigt wurden.
c) Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Angelegenheiten von überragender Bedeutung muss die Entscheidung der Mitgliederversammlung (Synode) eingeholt werden.

3) Erweiterter Vorstand (erweitertes Direktorium)

a)  Der erweiterte Vorstand besteht aus dem

1) Schriftführer (Archivar),
2) Kassenwart (Schatzmeister),
3) Weiteren Fachwarten (z.B. Privatsekretär der Leitung),

b) Die Positionen des erweiterten Vorstands, also Schriftführer, Kassenwart oder ein anderer Fachwart können bei Bedarf auch durch ein einzelnes ordentliches Mitglied oder vom Vorstand kommissarisch übernommen werden.
c) Die Mitglieder des erweiterten Vorstands werden vom Vorstand vorgeschlagen, von der Mitgliederversammlung (Synode) gewählt und vom Beirat (Kollegium der Bischöfe) bestätigt. Näheres zum Verfahren regelt der Kanon.

§ 9. Mitgliederversammlung (Synode)

a) Die Mitgliederversammlung (Synode) besteht aus den ordentlichen Mitgliedern. Sie wird einmal im Jahr abgehalten. Der Vorstand hat sie mindestens zwei Wochen vorher bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich oder per Email oder gleichbedeutenden Mitteilungsdiensten an die zuletzt mitgeteilte E-Mail-Adresse oder gleichbedeutenden Zustelladresse des Mitgliedes des Mitgliedes einzuberufen.
Für die Aktualität und Erreichbarkeit der Adresse ist das Mitglied selbst zuständig, dieses muß auch für eine Einrichtung eines Email-Postfaches oder gleichbedeutender Empfangsadressen und für eine Registrierung unter der jetzigen oder zukünftigen Kirchenwebseite, derzeit www.keltischekirche.de Sorge tragen. Ausdrücklich ist ebenso eine Einladung durch eine vorhergehende Bekanntmachung unter Angabe der Tagesordnung mit gleicher Ladungsfrist auf der vorgenannten Kirchenwebseite zulässig, sofern diese mindestens 14 Tage lang erreichbar bleibt.
b) Die Mitgliederversammlung (Synode) muss vom Vorstand mit gleicher Ladungsfrist einberufen werden, wenn die Interessen des Vereins dies erfordern, oder wenn dies von einem Drittel der ordentlichen Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt wird.
c) Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

1) Beschluss über den Jahresbericht und die Jahresabrechnung
2) Beratung und Entscheidung des Haushaltsplanes
3) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
4) Wahl des Vorstandes (Direktorium) und des Kassenprüfers
5) Satzungsänderungen
6) Beschluss über Geschäftsangelegenheiten von überragender Bedeutung.
d) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und ein Mitglied des Vorstands und zwei weitere Mitglieder, also mindestens drei Mitglieder anwesend sind.
e) Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. In Angelegenheit von überragender Bedeutung ist jedoch Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Angelegenheiten von überragender Bedeutung sind:

1) Satzungsänderungen,
2) Behandlung von Einsprüchen von Mitgliedern.
3) Die Festlegung eines Katalogs weiterer überragender Angelegenheiten.

f) Bei Wahl einer Person entscheidet diejenige Person die Wahl für sich, die die meisten abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint.
g) Änderungen an den Paragraphen der Satzung §2, §3 und §4 bedürfen der Zustimmung von 9/10 der abgegebenen Stimmen, sowie der Zustimmung der abwesenden Mitglieder. Eine Zustimmung kann auch stillschweigend erfolgen, im Falle binnen 4 Wochen nach Bekanntmachung des Protokolls der Versammlung kein Widerspruch gegen den Beschluss seitens der abwesenden Mitglieder erfolgt.
h) Einmal im Jahr sollte eine Mitgliederversammlung (Synode) stattfinden.
i) Mitgliederversammlungen (Synoden) sind grundsätzlich nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind alle ordentlichen, fördernden und Ehrenmitglieder des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland“, stimmberechtigt jedoch sind nur ordentliche, volljährige Mitglieder.
j) Juristische Personen verfügen über nur eine Stimme.
k) Weitergehendes an Verfahren und Vorschriften regelt der Kanon.
l) Teilnahme an Sitzungen via Nutzung elektronischer und zukünftiger neuer Medien: Die Teilnahme darf per Telefon- oder Videokonferenz, sowie über alle zukünftigen neuen Medien statt finden, solange diese eine ausreichende Identifikation per Bild oder Sprache der Teilnehmer erlauben. Dies kann sein: Per mindestens 2 Wochen vorab per Telefon oder Email übermittelten Kennwort mit Vergleich vor der Sitzung, per verifizierbarer IP Adresse, per visueller und audieller Identifikation des Teilnehmers. Redebeiträge können hierbei per Sprach-, Bild- oder Text bzw. Signalform erfolgen. Für Wahlen wird ein eindeutiges Zeichen (Zustimmung per eindeutigem Handzeichen, mündlich bzw. schriftlich vorgetragenener Annahme, Ablehnung oder Enthaltung oder entsprechender Signale verlangt. Die Erlaubnis zur Verwendung etwaiger Mitschnitte oder Aufzeichnungen werden bei Teilnahme an der Sitzung vorausgesetzt. Dafür nötige Zugangsdaten (wie Dienste, Telefonnummern oder nötige Netz- bzw. Logindaten sind hierbei der Einladung beizufügen.
Die technischen Möglichkeiten zur Möglichkeit der Teilnahme per oben genannter Möglichkeiten bei der Sitzung sind durch den Einladenden, in der Regel dem Vorstand, auf Seite der Versammlung zur Verfügung zu stellen, sofern sie möglich und zumutbar sind.

§ 10. Beirat (Kollegium der Bischöfe)

a) Der Beirat (Kollegium der Bischöfe bzw. Bischofskollegium) bestätigt nach der ersten Amtszeit alle 5 Jahre das Direktorium, berichtigt und pflegt den Kanon, sowie alle Regeln und erledigt Aufgaben, so wie sie im Kanon detailliert aufgeführt sind.
b) Der Beirat (Kollegium der Bischöfe) ist gemäß den Vorschriften im Kanon weisungsberechtigt.
c) Weitere Aufgaben und Pflichten, sowie die Zusammensetzung des Beirates und dessen Einberufung ist dem Kanon zu entnehmen.

§ 11. Kuratorium und Fachausschüsse

a) In den vom Kanon oder Regeln näher bestimmten Fällen kann ein Kuratorium oder ein Ausschuss für Klärung von Fachfragen oder für die Behandlung besonderer Aufgabenstellungen einberufen werden. Dieses Kuratorium oder der jeweilige Fachausschuss besitzt nur beratende Funktion.

§ 12. Rechnungsprüfer

a) Der oder die von der Synode gewählte/n Rechnungsprüfer überwacht/überwachen die Kassengeschäfte des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland“.
b) Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen, über das Ergebnis ist in der Mitgliederversammlung (Synode) zu berichten


§ 13. Aufgaben des Vorstands und Vorstandsitzungen

a) Der Vorstand beschließt in Sitzungen die vom ersten Vorsitzenden oder seiner Vertretung einberufen wird.
b) Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht erforderlich. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
c) Der Vorstand (Direktorium) ist für alle Angelegenheiten des Ordens zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind, als da wären:

1) Die Vorbereitung und Einberufung der Synode sowie Aufstellung der Tagesordnung
2) Einberufung der Versammlungen
3) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung (Synode)
4) Vorbereitung einer Finanzplanung, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung
5) Der Vorstand berät über Mitgliedsanträge, Anträge auf Ehrung, Mahnung und Ausschluss von Mitgliedern
6) Ferner über Satzungsergänzungen und interne Regelungen und Planungen
7) Mitgliedsbeiträge und Förderungen
8) Zu leistende interne und externe Aufgaben und Tätigkeiten von Vereinsmitgliedern  und des Vereins
9) Weiterführende Aufgaben und Pflichten wie sie im Kanon aufgeführt sind.

d) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Mitglied des Vorstandes anwesend ist und der verbleibende Vorsitzende benachrichtigt wurde, der Sitzung zustimmt und einen Vertreter aus dem erweiterten Vorstand benennt. Ausgenommen hiervon ist Gefahr im Verzug.
e) In dringlichen Fällen bzw. bei Ausfall eines der Vorsitzenden auf unabsehbare Zeit soll ein Vertreter kommissarisch aus dem erweiterten Vorstand als Ersatz benachrichtigt werden und an dessen Stelle teilnehmen.
f) Mitglieder des erweiterten Vorstandes können nach Bedarf und Einladung an Vorstandssitzungen teilnehmen.
g) Eingeladene Mitglieder des erweiterten Vorstandes können nach einstimmigen Beschluss des Vorstandes eine Stimme bei Vorstandsitzungen erhalten.
h) Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit
i) Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme seines Vertreters.

§ 14. Beurkundungen und Protokolle

a) Die in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen, ferner in den Leitungsgremien des Treffpunktes und der Zentren gefassten Beschlüsse sind niederzulegen und von den jeweiligen Versammlungsleitern und Schriftführern zu unterzeichnen. Dies gilt auch für Arbeitsgruppen und Beiräte.
b) Sie sind unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Anwesenden anzulegen, ins Reine zu schreiben und dann nebst der Vorlage unterzeichnen zu lassen. Sie werden in den Ordensunterlagen am Sitz des Vereins „Keltische Kirche in Deutschland“  verwahrt.

§ 15. Treffpunkte und Informationsseiten

a) Der Verein richtet mindestens einen Treffpunkt und eine Informationsseite gemäß seines Satzungszweckes ein und unterhält jene.
b) Bei Bedarf und entsprechenden Umfang wie z. B. Unterhaltung einer Einrichtung, Vereinsgaststätte oder Herberge ist ein Geschäftsführer zu bestellen. Die Geschäftsführung wird vom Vorstand des Vereins auf Vorschlag der Hausversammlung und des Beirates ernannt. Sie leitet die Geschäfte der Einrichtung. Sie kann die Funktion eines besonderen Vertreters haben. Ihre Ernennung und ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten sind in einem schriftlichen Vertrag zu vereinbaren.

§ 16. Zentren

a) Der Verein „Keltische Kirche in Deutschland“  kann zur lokalen Betreuung von Mitgliedern nach Bedarf Zentren einrichten. Die Einrichtung und Bestimmung des örtlichen und sachlichen Umfanges eines Zentrums erfolgt im Grundsatz durch die Mitgliederversammlung und betreffend der besonderen Regelungen durch den Vorstand.
b) Jedes Zentrum der „Keltische Kirche in Deutschland“ wird durch einen örtlichen Geschäftsführer vertreten. Dieser Geschäftsführer kann die Funktion eines besonderen Vertreters haben. Die Ernennung des Geschäftsführers erfolgt durch den Vorstand. Die Aufgaben, Rechte und Pflichten folgen aus den Zielen der „Keltische Kirche in Deutschland“  in Verbindung mit einem zwischen ihm und dem Vorstand zu schließenden Vertrags.

§ 17. Arbeitsgemeinschaften und Beiräte

a) Für spezielle Aufgaben können die Synode, der Vorstand, die Treffpunkte und die Zentren Beiräte oder Arbeitsgruppen bilden.

§ 18. Ordnungsgebung, Nebenordnungen

1) Interne Regelungen

a)     Die „Keltische Kirche in Deutschland“ gibt sich eine umfangreiche kirchliche Gesetzgebung, den sogenannten Kanon und liturgische Bücher sowie Gemeindeordnungen und eine Gebührenordnung.  Daneben mögen einige zugehörige Orden und Gemeinschaften wiederum individuelle Satzungen und Ordnungen haben.

2) Inhalte und Zweck
a) Vorstehende Ordnungen sind satzungsergänzende Nebenordnungen (ohne Satzungscharakter) der „Keltische Kirche in Deutschland“.
b) Sie klären Detailfragen, die von der Satzung nicht erfasst werden.
c) Sie dienen zur Regelung von internen Abläufen, des Verhaltens der Mitglieder innerhalb und außerhalb der Kirche,  der Mitgliedsgebühren, der Ausbildung der Priester, der Ausübung des Kultes, der Umsetzung in eine Körperschaft und der Regelung und Überlieferung von weiteren ordensinternen, religiösen Interessen und Vorschriften.

§ 19. Datenschutz

1) Verwendung von Vor- und Zunamen und Lichtbildern

a) Eine Verwendung des eigenen Vor- und Zunamens des Mitgliedes, sowie dessen Lichtbildern in Protokollen, Gemeindebriefen oder auf anderen Massenmedien (z.B. Webseiten, Zeitungen, Filmen, Berichten, Audiomitschnitten) wird von Seiten der Mitglieder befürwortet und bei Eintritt in den Verein „Keltische Kirche in Deutschland“ als Zeichen der Transparenz von ordentlichen Mitgliedern vorausgesetzt. Alle volljährigen ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder verpflichten sich zum Verzicht der Einrede des Rechts am eigenen Namen und Bild und zur Gestattung der Verwendung durch den Verein, welche auch nach dem Ausscheiden des Mitgliedes mit allen sich daraus ergebenden Folgen erlaubt bleibt.

-1) Die Benutzung des richtigen Vor- und Zunamens innerhalb des Vereines „Keltische Kirche in Deutschland“, seiner Versammlungen und seiner Organe ist eine Voraussetzung für die Annahme als ordentliches, förderndes oder Ehrenmitglied, jeder absichtliche Täuschungsversuch oder Benutzung falscher Namen und Daten zieht den Ausschluss nach sich.
-2)  Jugendliche Mitglieder und Kinder können mit Einverständnis ihrer Eltern auch namentlich erwähnt werden. Anderenfalls werden die Namen von Jugendlichen oder Kindern aus Schutzgründen auf öffentlichen Medien voll- oder teilweise egalisiert (erster Buchstabe des Namens oder mittels x anonymisiert) aufgeführt.

2) Weitere anfallende Daten

a) Weitere persönliche, durch die Religionsausübung und Anmeldung angefallene und mit dem Namen verknüpfte Daten wie z.B. Taufen, Heirat, Sterbedaten, Namen der Paten, Verwaltungsdaten und Geburtsdatum, Berichte und eigene Werke werden mit Wissen und auf ausdrücklichen Wunsch des Mitgliedes am Sitz des Vereines „Keltische Kirche in Deutschland“  selbst nach Ausscheiden des Mitgliedes und mit dem Wissen beteiligter Personen gespeichert und zu Dokumentations- und Familienzwecken aufbewahrt. Eine Einsicht kann jederzeit nach Absprache erfolgen.

3) Löschung von Daten

a) Eine Löschung von persönlichen Daten kann nach Ablauf gesetzlicher Fristen oder nach Maßgabe des Vorstands im Einvernehmen mit dem Beirat (Bischofskollegium) oder durch Beschluss der Mitgliederversammlung (Synode) erfolgen.
b) Eine Löschung persönlicher Daten von Seiten der Mitglieder kann beantragt und begründet werden. Die Entfernung kann vom Verein „Keltische Kirche in Deutschland“ aus mit Erstattung vorgenommener Leistungen, durch Erhebung von Aufwandsentschädigungen und Ersatz verauslagter Unkosten kostenpflichtig und zu Lasten des beantragenden Mitgliedes vorgenommen werden.

4) Weitergabe von Daten

a) Eine Weitergabe von persönlichen Daten oder Verkehrsdaten an Dritte findet nur bei ausgewiesenen Strafverfolgungen oder auf richterliche Anordnung hin statt.

5) Beichtgeheimnis, Schweigepflicht

a) Das Beichtgeheimnis ist für den Verein „Keltische Kirche in Deutschland“  als Kirche und Religionsgemeinschaft und ihrer Gemeinden aus religiöser Tradition und geltendem Recht heraus unverletzlich.
b) Seelsorgerische Inhalte dürfen nur mit Wissen und Genehmigung der Betreffenden (Seelsorger und Hilfesuchender) an Dritte weitergegeben werden.
c) Persönliche Daten dürfen nur mit Kenntnis und Genehmigung des Betreffenden weitergegeben und verwendet werden, Ausnahmen siehe hierzu auch §17 Abs. 1) , 2) und 4).
d) Die Schweigepflicht über in Beichten und Seelsorgergesprächen oder bei der Verwaltungsarbeit erlangten persönlichen Ereignisse und Daten im Leben eines anderen Mitgliedes besteht auch nach dem Ausscheiden der betroffenen Mitglieder aus dem Verein „Keltische Kirche in Deutschland“  fort.

6) Datenschutzbestimmungen und Datenschutzbeauftragter

a) Weiteres regeln die Datenschutzbestimmungen des Vereines „Keltische Kirche in Deutschland“.

§ 20. Bezug der Keltischen Kirche in Deutschland

a) Die „keltische Kirche in Deutschland“ sieht sich als Teil der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und damit als Teil der Ökumene. Sie war ehemals ein Teil der alten katholischen Kirche und fühlt sich nach wie vor mit ihr und deren Abkömmlingen wie der protestantisch-lutherischen Kirche verbunden. Sie ist allerdings von Rom unabhängig und kennt aus ihrer Tradition heraus keinen Metropoliten.
b) Aus Tradition heraus werden traditionelle Bezeichnungen und Kleidung benutzt wie sie in den vergleichbaren christlichen Kirchen üblich sind. (Amts-) Bezeichnungen sind mit dem Zusatz „der keltischen  Kirche (in) Deutschland“ oder eines der genannten Synonyme gegenüber anderen kirchlichen Amtsträgern und Institutionen kenntlich zu machen.

§ 21. §8 Unterorganisationen
a) Innerhalb des Vereines „keltische Kirche in Deutschland“ können sich  Ordensgemeinschaften und Fraternitäten bilden.
b) Diese Gemeinschaften geben sich eine Verfassung, die im Einklang mit der Satzung der „Keltische Kirche in Deutschland“  stehen muss.
c) Die Ordensgemeinschaften und Fraternitäten müssen durch den Vorstand (das Direktorium) approbiert werden.
d) Leiterinnen und Leiter von Ordensgemeinschaften oder Fraternitäten haben auch einen Sitz im Beirat (Kollegium der Bischöfe).
e) Sonstige Vereinigungen (Hilfsgruppen, karitative Genossenschaften etc.) können nach Absprache mit dem Vorstand (Präses und Kanzler) gebildet werden.

§ 22. Regeln zur Auflösung

a) Eine Auflösung des Vereins geschieht durch

1) Aufgabe des letztverbliebenen Priester-  bzw. Vorstandsamtes
2) oder durch gemeinsamen einstimmigen Beschluss der verbleibenden Mitglieder
3) oder durch eine 9/10 Mehrheit bei einer Synode, wenn die Auflösung gefordert wurde.

b) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadtverwaltung Hamm mit der Auflage, das das übertragene Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden ist.
c) Wird mit der Auflösung des Vereines „Keltische Kirche in Deutschland“ nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, so das die unmittelbare, ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

§ 23. Schlussbestimmungen  

a) Sollte irgendeine der Bestimmungen in dieser Satzung ungültig sein, so soll sie durch eine solche ersetzt werden, die dem angestrebten Zweck nahe kommt und erfüllt.
b) Gerichtsstand ist der jeweilige Sitz des Vereins.

§ 24. Beschlussfassung und Gründung
Vorstehende Satzung wurde am  30.10.2011 mit Änderungen am 03.05.2014 und am 21.5.2016 in Hamm von der Mitgliederversammlung (Synode ) beschlossen.

 

   

Satzung, Codex, Dekrete, Konkordate  

   

Diese Seite nutzt Cookies und ähnliche Techniken für die Speicherung von Benutzereinstellungen!

Wenn sie in ihrer Browsereinstellung das Setzen von Cookies für diese Seite erlauben, sind sie mit dieser Speicherung einverstanden! Learn more

I understand

Grund hierfür ist die EU Richtlinie 2009/136/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 25.November 2009. Diese besagt, das vor Speicherung von "Cookies" also kleinen Datendateien in ihrem Browser (für z.B. das automatische Einloggen, Speichern von Bedieneinstellungen usw.) ihr Einverständnis gegeben sein muß.
In ihrem Browser haben sie die Möglichkeit der Speicherung von Cookies zu widersprechen, sie abzulehnen und auch zu löschen.

Wenn sie dies also nicht wahrnehmen, gehen wir davon aus, das ihnen das Setzen bei Benutzung unserer Seiten recht ist und sie damit einverstanden sind.
Cookies dienen bei uns nicht für Werbeeinblendungen oder der Erlangung von Benutzerverhalten für derlei Zwecke, sondern ausschließlich für ihren Bedienkomfort und ihre Sicherheit! 

© ALLROUNDER mod. Design by Lugsciath