Nach längerer Zeit möchte ich ein paar Gedanken auf das elektronische Papier bringen, die mich in dieser langsam immer düsterer werdenden Zeit bewegen. Der Herbst, der uns mit seiner Farbenbracht erfreut und mit seinem eher kühlen, nassen und trüben Tagen aus deem sicherlich zu heißen Sommer herausholt, er ist endlich da. Das Ende des Sommers klingt meistens etwas traurig und so kommen auch melancholische Stimmungen in uns auf, wir gedenken dann in den ruhigen, trüben Stunden unseren Lieben, die von uns gehen mussten oder anderen Dingen, von denen wir uns lösen mussten. Wie das bunte Herbstlaub, das von den Bäumen fällt und von dem sich die Bäume erleichtern um den Winter gut zu überstehen und neue Knospen zu bilden, sollten allerdings auch wir uns von allen zu schweren Bürden und Lasten befreien, die an unseren Schultern und Armen drücken und uns zu beugen trachten. Wir können das im Zwiegespräch mit Gott sehr gut erledigen, oder auch mit Hilfe eines Freundess oder Priesters, der immer ein offenes Ohr für unsere Belange haben wird. Wie die Blätter bewwegen uns dunkle, eher abgestorbene Gedanken, aber auch helle, gelbe, orange, gute Gedanken die wertgeschätzt werden sollten. Es ist die Zeit der Lichter, der Hoffnung, ja der gemütlichen Wärme zuhause und die Gewissheit, das auf jede dunkle Stunde oder Herbstzeit und Winter, eine neue Zeit des Wachstums, ein neues Jahr und die Wärme des Lichts folgen wird. Es gibt derzeit in der Politik, auf der Welt und in vielen Krisenregionen wirklich dunkle Zeiten, es gibt dort Leute, von Mitläufern über Herrscher und Oberbefehlhabern die weit mehr Dunkelheit als Licht verbreiten und uns ängstigen: Lassen wir uns von Ihnen nicht entmutigen, entzünden wir in uns und um uns ein Licht der Hoffnung und des Friedens und der Liebe - denn wer Licht bringt, besiegt immer die Schwärze der Nacht.

In diesem Sinne: Ich wünsche euch eine friedliche, lichterfüllte und leichte Zeit.

Euer Columban

Weil immer wieder mal Fragen nach der Taufe aufkommen, möchte ich versuchen darauf einzugehen und mich kurz und bündig zu fassen: Was ist sie bzw. ist sie nicht und weshalb ist sie einmalig? Nun, in unserer, wie in allen großen christlchen Kirchen, wird die Taufe trinitarisch d.h. auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes mit 3x Übergiessen des Kopfes (oder Untertauchen) durchgeführt. Dies ist der älteste Ritus der Kirche, den sich selbst Jesus unterwarf. Da nach unserem Glauben damit eine Aufnahme in die christliche Gemeinschaft und der Segen Gottes als unauslöschliches Merkmal des Bundes zwischen ihm und dem Täufling geschenkt wird, gilt dieser Ritus als Sakrament. Das Einmalige an diesem Sakrament ist es demnach auch, das es ein Merkmal einprägt, welches bestehen bleibt und auch nicht vergeht. Egal ob als Säugling oder Erwachsener: Dieses unauslöschliche Merkmal ein Christ zu sein wird 1x geschenkt und kenn deshalb (weil vorhanden) nicht wiederholt werden, weil es auch keinen Sinn ergeben würde. Wer allerdings die Erinnerung an seine Taufe oder im Erwachsenenalter eine Bekräftigung seines Beschlusses vor der Gemeinde zeigen möchte, der mag an einem Segnungsgottesdienst teilnehmen. Dabei kann der Segen stets und immer gespendet werden (siehe auch besprengeln mit Weihwasser) oder auch symbolisch durchaus in einem Bad oder öffentlichen Gewässer stattfinden,. Dies ist aber -sofern erhalten- natürlich keine Taufe mehr.

Eine Wiedertaufung wirtd im Übrigen von allen bedeutenden, traditionell christlichen katholischen Kirchen abgelehnt.

Die Taufe wird normalerweise von einem Beauftragten der Kirche, idR einem Priester oder Diakon, in Ausnahmefällen auch einem Laien und im Notfall von Jedermann -egal ob Christ oder nicht- durchgeführt, solange dieser sie so in dem Sinne durchführt, wie sie auch die Kirche durchführen würde. Sie ist dann ebenso gültig.

In diesem Sinne wünsche ich ich ihnen einen ruhigen Mittwoch, seien sie gesegnet

Ihr Columban

Liebe Internetgemeinde,

die Anrede wählte ich jetzt in vollem Bewusstsein, damit möchte ich alle Gemeindemitgliederansprechen, denn eine Trannung findet so natürlich nicht statt. Heutzutage ist es nicht mehr ganz so einfach in der Nähe seiner Gemeinde zu leben, geschweige denn, eine Kirche besuchen zu können. Immer mehr Kirchen werden geschlossen oder stehen bevorzugt nur den Priestern der eigenen Glaubensgemeinschaft zur Verfügung. Dies ist im christlichen Verständnis der Urkirche eigentlich so nicht vorgesehen, sind doch alle brüderlich/schwesterlich vereint in einem Corpus Christi. Wir rufen daher im ökumenischen Gedanken alle Christen, deren Priester und Gemeinden dazu auf, diesen einen Körper Christi und diese eine Kirche wenigstens teilen zu können / dürfen, selbst und besonders jenen Gemeinden gegenüber, die in Hauskreisen oder -kapellen sich zusammen finden, in geringer Zahl verstreut leben oder eine eigene Auffassung der Rituale und Feiern besitzen. Hier bei uns, der KKD, soll jeder -ungeachtet der Zugehörigkeit, Geschlechtes, Präferation, Standes oder körperlichen Zustandes herzlich willkommen sein und an unserem Weg teilhaben dürfen. Da das Internet heutzutage per Mobiltelefon, PC oder Tablet den Zugang zu dieser -virtuellen- Welt und Kirche bietet, ist es uns ein Bedürfnis diese Seiten und Gedanken mit Ihnen zu teilen und wir hoffen, das diese auf fruchtbaren Boden fallen. Die Tür steht allen Menschen offen, die Hoffnung, geistige Nahrung und Glauben suchen, gemäß unserem Herren ist sie auch und im besonderen Maße für jene da, die vielleicht in einem fremden Glaubensgebilde heimisch sind, vielleicht auch in "alten" Religionsformen verbunden waren oder sind oder schlichtweg an Neugierige, die einfach mal Kritik und Lob an christlichen Religionen prüfen und nachlesen möchten. Beachten sie auch das seitliche Menü (3 Striche oben rechts) und dessen Menüpnkte. Ein Teil jener steht allen registrierten Benutzern -wie auch der Rest- kostenlos zur Verfügung. Bei Fragen wenden sie sich an die Kontaktmöglichkeiten.

Freundliche Segengrüsse zum Mittwoch euer

Columban

Wer kennt es nicht? Ein Schnupfen verschont niemand, Bauchschmerzen auch nicht, Migräne und Kopfschmerzen erst recht nicht, von anderen monatlichen Beschwerden nicht zu sprechen. Das ist menschlich, natürlich und von keinem zu vermeiden (und noch weniger nachzuprüfen). Eine Krankschreibung bereits am ersten Tag? Wegen natürlicher Ursachen, die zumeist innerhalb der ersten 3 Tage verschwinden? Nehmen wir ein anderes Beispiel: Macht eine kleine Sünde am Tag einen Menschen zu einem schlechteren Menschen? Sollte wirklich jeder wegen Kleinigkeiten gleich einen ungleich höheren Arbeits- und Zeitaufwand verursachen? Nein. Bereits die alten Priester in Irland wussten, das es gut ist, wenn man Maß hält und nicht wegen Kleinigkeiten die grossen Dinge aus den Augen verliert, So verfuhren sie mit den Sünden und der Beichte, ein einfacher Grundsatz:

Alle dürfen, keiner muss, aber einige sollten. 

Es täte allen gut, wenn man diesen Grundsatz vielleicht auch auf aktuelle Dinge anwenden würde, Zum Wohle aller.

Allen ein schönes, gesundes, gesegnetes Wochenende

Der heutige Tag sei der Priesterbrüderschaft St. Pius X der römisch katholischen Kirche gewidmet. Diese hält an der alten Tradition der Kirche fest und verweigert sich auch dem 2. Vatikanischen Konzil. Zudem üben sie sich in kirchlichem Ungehorsam gegeenüber dem Papst: Ähnlich wie bei uns weihen sie (vom rein christlichen Standpunkt her auch vollkommen verständlich) ihre eigenen Bischöfe (Vorsteher). Da dies am Mittwoch in der Schweiz in Ecône passierte und das Einverständnis des Papstes fehlte, ist dies automatisch eine (Ab-)spaltung der Sekte bzw dieser -unerlaubt- geweihten Bischöfe. Betrachten wir es nüchtern und in der Historie, so ist das nichts Schlimmes, sondern etwas dutzendfach Praktiziertes: Seit Beginn spalteten sich von "der einen christlich katholischen Kirche" schon viele Zweige ab, die orthodoxen Kirchen, die evangelischen Kirchen, die anglikanische Kirche, Evangelikale, Baptisten und so weiter. Alle sind die Kirche und -im Grunde genommen- nur verschiedene Ausprägungen der EINEN Kirche Christi, die nicht unbedingt die römische Kirche sein muss. Es möchte keiner - auch ich nicht - die Stimme des Papstes schmälern oder ignorieren, doch ist es ein Fakt und auch legitim seinen eigenen Weg gehen zu dürfen, solange man nicht die Einheit aller Gläubigen in Frage stellt, sondern sie vielleicht dadurch etwas mehr beleben kann. Ein Grundsatz in der Kirche lautet denn auch, solange man etwas mit Liebe, aus Notwendigkeit und in Frieden mit seinem Nächsten umsetzt, ist es keine Sünde.

Ich wünsche daher den "Rebellen" von St. Pius X auf diesem Weg Gottes Segen, Frieden und das Verständnis der römisch katholischen Kirche. Wo ein Wille ist, da muss auch keine Spaltung daraus entstehen.

Ein gesegneter Mittwoch euch allen.