Weil immer wieder mal Fragen nach der Taufe aufkommen, möchte ich versuchen darauf einzugehen und mich kurz und bündig zu fassen: Was ist sie bzw. ist sie nicht und weshalb ist sie einmalig? Nun, in unserer, wie in allen großen christlchen Kirchen, wird die Taufe trinitarisch d.h. auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes mit 3x Übergiessen des Kopfes (oder Untertauchen) durchgeführt. Dies ist der älteste Ritus der Kirche, den sich selbst Jesus unterwarf. Da nach unserem Glauben damit eine Aufnahme in die christliche Gemeinschaft und der Segen Gottes als unauslöschliches Merkmal des Bundes zwischen ihm und dem Täufling geschenkt wird, gilt dieser Ritus als Sakrament. Das Einmalige an diesem Sakrament ist es demnach auch, das es ein Merkmal einprägt, welches bestehen bleibt und auch nicht vergeht. Egal ob als Säugling oder Erwachsener: Dieses unauslöschliche Merkmal ein Christ zu sein wird 1x geschenkt und kenn deshalb (weil vorhanden) nicht wiederholt werden, weil es auch keinen Sinn ergeben würde. Wer allerdings die Erinnerung an seine Taufe oder im Erwachsenenalter eine Bekräftigung seines Beschlusses vor der Gemeinde zeigen möchte, der mag an einem Segnungsgottesdienst teilnehmen. Dabei kann der Segen stets und immer gespendet werden (siehe auch besprengeln mit Weihwasser) oder auch symbolisch durchaus in einem Bad oder öffentlichen Gewässer stattfinden,. Dies ist aber -sofern erhalten- natürlich keine Taufe mehr.

Eine Wiedertaufung wirtd im Übrigen von allen bedeutenden, traditionell christlichen katholischen Kirchen abgelehnt.

Die Taufe wird normalerweise von einem Beauftragten der Kirche, idR einem Priester oder Diakon, in Ausnahmefällen auch einem Laien und im Notfall von Jedermann -egal ob Christ oder nicht- durchgeführt, solange dieser sie so in dem Sinne durchführt, wie sie auch die Kirche durchführen würde. Sie ist dann ebenso gültig.

In diesem Sinne wünsche ich ich ihnen einen ruhigen Mittwoch, seien sie gesegnet

Ihr Columban

Liebe Internetgemeinde,

die Anrede wählte ich jetzt in vollem Bewusstsein, damit möchte ich alle Gemeindemitgliederansprechen, denn eine Trannung findet so natürlich nicht statt. Heutzutage ist es nicht mehr ganz so einfach in der Nähe seiner Gemeinde zu leben, geschweige denn, eine Kirche besuchen zu können. Immer mehr Kirchen werden geschlossen oder stehen bevorzugt nur den Priestern der eigenen Glaubensgemeinschaft zur Verfügung. Dies ist im christlichen Verständnis der Urkirche eigentlich so nicht vorgesehen, sind doch alle brüderlich/schwesterlich vereint in einem Corpus Christi. Wir rufen daher im ökumenischen Gedanken alle Christen, deren Priester und Gemeinden dazu auf, diesen einen Körper Christi und diese eine Kirche wenigstens teilen zu können / dürfen, selbst und besonders jenen Gemeinden gegenüber, die in Hauskreisen oder -kapellen sich zusammen finden, in geringer Zahl verstreut leben oder eine eigene Auffassung der Rituale und Feiern besitzen. Hier bei uns, der KKD, soll jeder -ungeachtet der Zugehörigkeit, Geschlechtes, Präferation, Standes oder körperlichen Zustandes herzlich willkommen sein und an unserem Weg teilhaben dürfen. Da das Internet heutzutage per Mobiltelefon, PC oder Tablet den Zugang zu dieser -virtuellen- Welt und Kirche bietet, ist es uns ein Bedürfnis diese Seiten und Gedanken mit Ihnen zu teilen und wir hoffen, das diese auf fruchtbaren Boden fallen. Die Tür steht allen Menschen offen, die Hoffnung, geistige Nahrung und Glauben suchen, gemäß unserem Herren ist sie auch und im besonderen Maße für jene da, die vielleicht in einem fremden Glaubensgebilde heimisch sind, vielleicht auch in "alten" Religionsformen verbunden waren oder sind oder schlichtweg an Neugierige, die einfach mal Kritik und Lob an christlichen Religionen prüfen und nachlesen möchten. Beachten sie auch das seitliche Menü (3 Striche oben rechts) und dessen Menüpnkte. Ein Teil jener steht allen registrierten Benutzern -wie auch der Rest- kostenlos zur Verfügung. Bei Fragen wenden sie sich an die Kontaktmöglichkeiten.

Freundliche Segengrüsse zum Mittwoch euer

Columban

Wer kennt es nicht? Ein Schnupfen verschont niemand, Bauchschmerzen auch nicht, Migräne und Kopfschmerzen erst recht nicht, von anderen monatlichen Beschwerden nicht zu sprechen. Das ist menschlich, natürlich und von keinem zu vermeiden (und noch weniger nachzuprüfen). Eine Krankschreibung bereits am ersten Tag? Wegen natürlicher Ursachen, die zumeist innerhalb der ersten 3 Tage verschwinden? Nehmen wir ein anderes Beispiel: Macht eine kleine Sünde am Tag einen Menschen zu einem schlechteren Menschen? Sollte wirklich jeder wegen Kleinigkeiten gleich einen ungleich höheren Arbeits- und Zeitaufwand verursachen? Nein. Bereits die alten Priester in Irland wussten, das es gut ist, wenn man Maß hält und nicht wegen Kleinigkeiten die grossen Dinge aus den Augen verliert, So verfuhren sie mit den Sünden und der Beichte, ein einfacher Grundsatz:

Alle dürfen, keiner muss, aber einige sollten. 

Es täte allen gut, wenn man diesen Grundsatz vielleicht auch auf aktuelle Dinge anwenden würde, Zum Wohle aller.

Allen ein schönes, gesundes, gesegnetes Wochenende

Der heutige Tag sei der Priesterbrüderschaft St. Pius X der römisch katholischen Kirche gewidmet. Diese hält an der alten Tradition der Kirche fest und verweigert sich auch dem 2. Vatikanischen Konzil. Zudem üben sie sich in kirchlichem Ungehorsam gegeenüber dem Papst: Ähnlich wie bei uns weihen sie (vom rein christlichen Standpunkt her auch vollkommen verständlich) ihre eigenen Bischöfe (Vorsteher). Da dies am Mittwoch in der Schweiz in Ecône passierte und das Einverständnis des Papstes fehlte, ist dies automatisch eine (Ab-)spaltung der Sekte bzw dieser -unerlaubt- geweihten Bischöfe. Betrachten wir es nüchtern und in der Historie, so ist das nichts Schlimmes, sondern etwas dutzendfach Praktiziertes: Seit Beginn spalteten sich von "der einen christlich katholischen Kirche" schon viele Zweige ab, die orthodoxen Kirchen, die evangelischen Kirchen, die anglikanische Kirche, Evangelikale, Baptisten und so weiter. Alle sind die Kirche und -im Grunde genommen- nur verschiedene Ausprägungen der EINEN Kirche Christi, die nicht unbedingt die römische Kirche sein muss. Es möchte keiner - auch ich nicht - die Stimme des Papstes schmälern oder ignorieren, doch ist es ein Fakt und auch legitim seinen eigenen Weg gehen zu dürfen, solange man nicht die Einheit aller Gläubigen in Frage stellt, sondern sie vielleicht dadurch etwas mehr beleben kann. Ein Grundsatz in der Kirche lautet denn auch, solange man etwas mit Liebe, aus Notwendigkeit und in Frieden mit seinem Nächsten umsetzt, ist es keine Sünde.

Ich wünsche daher den "Rebellen" von St. Pius X auf diesem Weg Gottes Segen, Frieden und das Verständnis der römisch katholischen Kirche. Wo ein Wille ist, da muss auch keine Spaltung daraus entstehen.

Ein gesegneter Mittwoch euch allen.

Dies ist der erste Eintrag des täglichen Gedanken, unser Blogbereich. Gedanken, so sagt man, können die Welt verändern oder aber doch die Einstllungen von Menschen zu einzelnen Dingen. Hier habe ich mit Absicht nicht religiöse Inhalte genannt. Warum: Religion besitzt nur dann einen Wert, wenn man sie in unser Leben lässt, sie einettet in unsere Existenz, ihr einen Körper und eine Substanz gibt. Dies hier soll kein toter Artikelblog werden, sondern mit Leben angereicherte Inhalte. Und so sitze ich hier an diesem heissen Tag und schreibe für dich, lieber Leser, diese Zeilen und werde auf Kommentare warten, Gedanken, die sich daraus entwickeln. Hoffnungen, Ideen und Hilfen, aber auch Geschichten, mit oder ohne Tiefgang. Genauso wie ehemals sich das Volk in den Brennpunkten des Christentums traf, sich austauschte, half, miteinander sorgte und austauschte. Religion lebt vom Glauben, Glaube hingegen lebt vom Austausch und ein Austausch kann nur zwischen möglichst vielen unterschiedlichen Menschen entstehen. Ich wünsche euch eine kühle, ruhige und angenehme Nacht und einen schönen Morgen.

Euer Columban