Herbstzeit, Gedenken und Stimmungen

Nach längerer Zeit möchte ich ein paar Gedanken auf das elektronische Papier bringen, die mich in dieser langsam immer düsterer werdenden Zeit bewegen. Der Herbst, der uns mit seiner Farbenbracht erfreut und mit seinem eher kühlen, nassen und trüben Tagen aus deem sicherlich zu heißen Sommer herausholt, er ist endlich da. Das Ende des Sommers klingt meistens etwas traurig und so kommen auch melancholische Stimmungen in uns auf, wir gedenken dann in den ruhigen, trüben Stunden unseren Lieben, die von uns gehen mussten oder anderen Dingen, von denen wir uns lösen mussten. Wie das bunte Herbstlaub, das von den Bäumen fällt und von dem sich die Bäume erleichtern um den Winter gut zu überstehen und neue Knospen zu bilden, sollten allerdings auch wir uns von allen zu schweren Bürden und Lasten befreien, die an unseren Schultern und Armen drücken und uns zu beugen trachten. Wir können das im Zwiegespräch mit Gott sehr gut erledigen, oder auch mit Hilfe eines Freundess oder Priesters, der immer ein offenes Ohr für unsere Belange haben wird. Wie die Blätter bewwegen uns dunkle, eher abgestorbene Gedanken, aber auch helle, gelbe, orange, gute Gedanken die wertgeschätzt werden sollten. Es ist die Zeit der Lichter, der Hoffnung, ja der gemütlichen Wärme zuhause und die Gewissheit, das auf jede dunkle Stunde oder Herbstzeit und Winter, eine neue Zeit des Wachstums, ein neues Jahr und die Wärme des Lichts folgen wird. Es gibt derzeit in der Politik, auf der Welt und in vielen Krisenregionen wirklich dunkle Zeiten, es gibt dort Leute, von Mitläufern über Herrscher und Oberbefehlhabern die weit mehr Dunkelheit als Licht verbreiten und uns ängstigen: Lassen wir uns von Ihnen nicht entmutigen, entzünden wir in uns und um uns ein Licht der Hoffnung und des Friedens und der Liebe - denn wer Licht bringt, besiegt immer die Schwärze der Nacht.

In diesem Sinne: Ich wünsche euch eine friedliche, lichterfüllte und leichte Zeit.

Euer Columban