Sukzession

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Herkunft

Verfügt die Keltische Kirche in Deutschland über die sogenannte apostolische Sukzession? Ja. Unsere Kirche steht in der Nachfolge der Apostel und den von ihnen geweihten Bischöfen, die sich bis zur iroschottischen Kirche und dem Herrenbruder Johannes sowie den Aposteln Petrus, Bartholomäus, Thaddäus und Thomas nachvollziehen lässt. Diese ist -ähnlich wie jener der altkatholischen Kirche- nur für unsere Kirche bindend. Die Hauptlinien gehen auf den päpstlichen Prälaten Bischof Pierre Martin Ngo Dinh Thuc und altkatholische Linien wie z.B. Vilatte und DeWillmott-Newman zurück. Eine vollständige Auflistung finden sie auf der Hauptseite.

Gültigkeit und Erlaubnis

Diese Weihen geschahen aus Sicht der römisch-katholischen Kirche zwar (wie alle Folgeweihen von altkatholischen oder freien katholischen Kirchen) vom Papst aus unerlaubt, aber ungeachtet dessen natürlich im kirchlichen Sinne gültig und gemäß des vorgeschriebenen Rituals und der Intension. Da unsere Konfession autokephal ist, benötigt sie zur Weitergabe und Erteilung auch weder eine Erlaubnis der römisch-katholischen Kirche, noch wäre diese in irgendeiner Art weniger gültig oder gar unerlaubt.

Allgemeines Priestertum

Gleichwohl sympathisieren wir ebenso mit dem paulinischen Verständnis des allgemeinen Priestertums, welches uns mit der Taufe zuteil wurde, beachten aber aus Tradition gleichzeitig die Gültigkeit der apostolischen Sukzession. Wir eröffnen unseren Mitgliedern den geistlichen Pfad in der Nachfolge Jesu Christi.

Überlieferung

Hierzu ein Zitat des Kirchenvaters Ireneus aus der Wikipedia unter "Apostolische Sukzession":

Irenäus schreibt:

„Die von den Aposteln in der ganzen Welt verkündete Tradition kann in jeder Kirche jeder finden, der die Wahrheit sehen will, und wir können die von den Aposteln eingesetzten Bischöfe der einzelnen Kirchen aufzählen und ihre Nachfolger bis auf unsere Tage. ... Weil es aber zu weitläufig wäre, in einem Werke wie dem vorliegenden die apostolische Nachfolge aller Kirchen aufzuzählen, so werden wir nur die apostolische Tradition und Glaubenspredigt der größten und ältesten und allbekannten Kirche, die von den beiden ruhmreichen Aposteln Petrus und Paulus zu Rom gegründet und gebaut ist, darlegen, wie sie durch die Nachfolge ihrer Bischöfe bis auf unsere Tage gekommen ist. .... Mit der römischen Kirche nämlich muss wegen ihres besonderen Vorranges jede Kirche übereinstimmen, das heißt die Gläubigen von allerwärts, denn in ihr ist immer die apostolische Tradition bewahrt von denen, die von allen Seiten kommen. Nachdem also die seligen Apostel die Kirche gegründet und eingerichtet hatten, übertrugen sie dem Linus den Episkopat zur Verwaltung der Kirche. Diesen Linus erwähnt Paulus in seinem Briefe an Timotheus. Auf ihn folgt Anacletus. Nach ihm erhält an dritter Stelle den Episkopat Klemens, der die Apostel noch sah und mit ihnen verkehrte. .... Auf genannten Klemens folgte Evaristus, auf Evaristus Alexander, als sechster von den Aposteln wurde Sixtus aufgestellt, nach diesem kam Telesphoros, der glorreiche Märtyrer, dann Hyginus, dann Pius, dann Anicetus. Nachdem dann auf Anicetus Soter gefolgt war, hat jetzt als zwölfter von den Aposteln Eleutherus den Episkopat inne.“

- Irenäus, Gegen die Häresien, Buch 3, Auszüge aus Kap. 3, Nr. 1–3, Bibliothek der Kirchenväter, Kempten & München, 1912, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Apostolische_Sukzession

Siehe auch

http://www.keltischekirche.de/home/apost-sukzession.html

Es wurden Teile (Ireneus) von Wikipedia verwendet.

Andere Quellen / Wikipedia
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